Zwangsarbeit bei den Wiener Verkehrsbetrieben

Dieses Thema im Forum "Militär, Rüstung, Zeitgeschichte 12.03.38-08.05.45" wurde erstellt von josef, 13. Februar 2018.

  1. josef

    josef Administrator Mitarbeiter

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    Einblicke in Zwangsarbeit für Wiener Bim

    http://wien.orf.at/news/stories/2895275/

    Link zu den "Sondertransporten mittels Straßenbahn":
    http://unterirdisch.de/index.php?threads/sondertransporte-der-wiener-straßenbahn-während-der-beiden-weltkriege.9982/#post-83276

    Mehr zum Buch:
    http://unterirdisch.de/index.php?threads/neues-buch-über-zwangsarbeit-bei-den-wiener-verkehrsbetrieben-während-des-krieges.13653/
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018
  2. josef

    josef Administrator Mitarbeiter

    Der Hinweis zu einem "Massenquartier" für Fremdarbeiter im "Freihaus an der Wiedner Hauptstraße" erinnert mich an den alten, 2007 von @chris11 eröffneten, Thread zu einem "Lager Freihaus"...
     
  3. josef

    josef Administrator Mitarbeiter

    Noch ein Artikel zum Thema:
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    Aufarbeitung:
    Wiener Linien in der NS-Zeit: 570.678 Arbeitstage unter Zwang

    Die damaligen "Wiener Stadtwerke – Verkehrsbetriebe" beschäftigten während der NS-Diktatur Zwangsarbeiter. Jetzt arbeitet das Unternehmen seine Geschichte auf

    https://derstandard.at/2000074358676/Wiener-Linien-in-der-NS-Zeit-570-678-Arbeitstage-unter
     
  4. josef

    josef Administrator Mitarbeiter

    Da wir bei den Wiener Verkehrsbetrieben während der Kriegszeit sind, nun ein kleiner Seitenblick auf Fahrzeugzugänge bei der Straßenbahn 1944:

    Die knappen Ressourcen dieser traurigen Epoche hinterließen nicht nur Spuren bei der damaligen Reichsbahn in Form der Beschaffung der "Kriegslokomotiven". Auch für die Straßenbahnbetriebe der Großstädte entwickelte man einheitliche, materialsparende Garnituren in Form der "Kriegsstraßenbahnwagen" (-> KSW)!

    Die 1942 in Auftrag des "Reichsministeriums für Bewaffnung und Munition" bei der "Düsseldorfer Waggonfabrik" entwickelten Straßenbahntriebwagen wurden bei der "Waggonfabrik Fuchs" in Heidelberg gefertigt. Die antriebslosen Beiwagen kamen von der "Uerdinger Waggonfabrik".

    Den "Wiener Verkehrsbetrieben" wurden 1944 30 Stück KSW zugeteilt. Da nur die stählernen Wagenkästen ohne elektrische Ausrüstung geliefert wurden, konnten die Triebwägen erst nach dem Krieg komplettiert und in Betrieb genommen werden. Sie erhielten die Typenbezeichnung "A" und wurden wegen ihrer Herkunft als "Heidelberger" bezeichnet...

    Im Anhang einige Fotos der "Heidelberger", die bei Besuchen im "Wiener Tramway - Museum" bzw. nunmehrigen "Verkehrsmuseum Remise" in Wien 3., Erdberg, 2010 und 2015 entstanden:
     

    Anhänge:

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