1944/1945 – Eine Zeitkapsel unter Wien

Geist

Worte im Dunkel
Mitarbeiter
#1
Heute gibt es mal wieder nur die Ankündigung hier, aber ihr wisst ja mittlerweile, dass ich euch auf keine bedenklichen Seiten weiterleite. :D

Ein spannendes Video zeigt euch in diesem Artikel eine Zeitkapsel, wie sie nur noch selten zu finden ist.

Vor kurzem bot sich mir die Gelegenheit, einen der wohl spannendsten Wiener Keller zu erforschen. Ihr könnt mich bei dieser Erkundung begleiten, denn ich habe dazu ein etwa viertelstündiges Video gedreht, das ganz eindrücklich die teils extreme Atmosphäre wiedergibt.
Ich wünsche viel Spaß und spannende Unterhaltung!

https://www.worteimdunkel.at/?p=11361
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#2
Danke Thomas für die Einstellung des Videos samt Bericht!

Hätte dazu 2 Fragen:

1. War das durch die Mauerdurchbrüche zwischen den diversen Hauskellern bzw. Herstellung von Verbindungsgängen geschaffene kilometerlange unterirdische Gangnetz auf ca. einer Ebene oder mussten bei der Zurücklegung längerer Distanzen öfters die Kelleretagen rauf oder runter gewechselt werden? Die alten Wiener Hauskeller führten ja bekanntlich oft mehrere Etagen in die Tiefe...

2. Wie viele Meter lagen die Gänge durchschnittlich unter dem Straßenniveau?
 

Geist

Worte im Dunkel
Mitarbeiter
#3
Zu 1.: Nein, das war ein richtiger Kaninchenbau. Manche Häuser hatten ein Kellerstockwerk, andere aber zwei, drei oder vier. Da ging es ständig rauf und runter.

Zu 2.: Das ist schwierig zu sagen. Ich vermute, deine Frage zielt darauf ab, ob diese Verbindungsgänge überhaupt bombensicher waren. Das waren sie sicher nicht immer. Manche liegen nur etwa drei Meter unter den Straßen.
 
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