1947: Flucht jüdischer Emigranten vom Lager Saalfelden über die Alpen nach Italien

josef

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#1
Gedenken an jüdische Flucht über die Alpen
Einer unglaublichen Flucht über das Hochgebirge beim Krimmler Tauernpass wurde am Freitag in der Wallnerkaserne in Saalfelden (Pinzgau) gedacht. Im Sommer 1947 waren rund 5.000 Juden vom Pinzgau über die Alpen marschiert.

Im Sommer 1947 war tausenden jüdischen Emigranten der reguläre Weg nach Israel durch Österreich und Italien abgeschnitten. Die Brennergrenze wurde damals für sie von den Besatzungsmächten blockiert. Fluchthelfer aus Salzburg organisierten deshalb Flüchtlingstreks über den 2.634 Meter hoch gelegenen Krimmler Tauernpass - allen voran der mittlerweile 104 Jahre alte Marko Feingold, Präsident der israelischen Kultusgemeinde in Salzburg.


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In Gruppen marschierten jüdische Flüchtlinge 1947 über den Krimmler Tauern nach Italien


Heutige Kaserne war damals Flüchtlingscamp
Die heutige Wallnerkaserne in Saalfelden war damals das Flüchtlingscamp Givat Avoda. Bei einem Festakt dort am Freitag waren 50 Nachkommen jener Menschen eingeladen, die hier vor 70 Jahren ihre Flucht antraten. Eine von ihnen ist Tova Kalman. Sie wurde im Sommer 1947 in dem Flüchtlingscamp in Saalfelden geboren - und hatte als Beweis ihre Geburtsurkunde dabei: „Ich kam hier zur Welt. Es ist das erste Mal, dass ich wieder hier bin und es ist wirklich sehr aufwühlend“, schilderte sie. Ihr Eltern hätten ihr über die Zeit in Saalfelden und die Flucht nach Israel selbst kaum etwas erzählt, ergänzt Kalman: „Sie müssen wissen, sie waren Überlebende des Holocaust, sie erzählten nicht sehr viel.“


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Tova Kalman wurde im Lager in Saalfelden geboren - das belegt ihre alte Geburtsurkunde


Hilfe durch Krimmler „war beeindruckend“
Meir Gefen und sein Bruder reisten ebenfalls aus Israel an. Ihr Vater half damals aktiv bei der Organisation der Flucht über den Krimmler Tauern mit: „Eines war beeindruckend, sagte er, das war die Hilfe durch die Menschen in Krimml. Und auch der Kraftakt, in dem sogar Kindern die ganze Nacht hindurch gehen mussten. Aus Angst erwischt zu werden, machten sie keine Pausen und gingen eben nur nachts.“

„Diese Geschichte ist nicht nur die Geschichte unseres Landes, sondern es ist auch die Geschichte Österreichs“, betonte die israelische Botschafterin Talya Lador-Fresher. „Ich glaube, dass wir aus dieser Geschichte sehr viel Hoffnung schöpfen können, weil diese Leute hier wirklich nach dem Krieg so vielen Juden geholfen haben, von Osteuropa nach Israel zu kommen.“


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Die heutige Wallnerkaserne diente damals als Flüchtlingslager


„Verzweifelte Menschen finden immer einen Weg“
Seit nun schon 20 Jahren hält der Verein „Alpine Peace Crossing“ die Erinnerung an diese unglaubliche Fluchtbewegung wach - ein Thema, das damals wie heute aktuell ist, war Vereinsobmann Ernst Löschner überzeugt: „Die Botschaft, die von der Krimmler Überquerung ausgegangen ist, ist schon eine sehr starke: Dass verzweifelte Menschen sich nicht abhalten lassen, eine Freiheit zu suchen. Und wie hoch die Berge auch immer sind - sie finden einen Weg.“

Nach dem Festakt am Freitag besuchten die israelischen Gäste dann noch das Gelände der Wallnerkaserne. Am Samstag gehen sie auf den Spuren ihrer Väter und Mütter den Fluchtweg über den Krimmler Tauern. Dort sind dann auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Marko Feingold dabei - jener Mann, der diese Flucht entscheidend organisierte.

Publiziert am 23.06.2017
http://salzburg.orf.at/news/stories/2850831/
 

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#2
Zeitzeugen-Dokumente der Flucht tausender Juden im Jahr 1947 gesucht
Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte die Fluchthilfeorganisation Bricha Flüchtlinge aus Osteuropa über die Alpen nach Italien

Aufnahme aus dem Jahr 1947: Flüchtlinge vor dem Krimmler Tauernhaus, vermutlich vor dem Weitermarsch.
Foto: APA/BERNARD DOV PROTTER

Der Zweite Weltkrieg war beendet und das NS-Regime beseitigt, die Leidensgeschichte der europäischen Juden aber immer noch nicht ganz vorbei: In den Jahren 1945 bis 1948 verließen 250.000 bis 300.000 Juden und Holocaust-Überlebende aus Osteuropa in mehreren Wellen ihre alte Heimat. Sie waren vor allem vor neuerlichen Pogromen in Polen geflohen.

Ein Teil des damaligen Flüchtlingsstroms lief über Salzburg. Unterstützt wurden die Auswanderer von der jüdischen Fluchthilfeorganisation Bricha. Ziel war es, die Flüchtlinge über Tirol und weiter über den Brenner- oder Reschenpass nach Italien zu schleusen. Ab Ende 1946 ging die französische Besatzung in Tirol aber rigoroser gegen die illegalen Flüchtlingstransporte vor – und schickte die Gruppen zurück in die amerikanische Besatzungszone.

Die Bricha fand darauf einen neuen, weitaus beschwerlicheren Weg. In Gruppen von rund 200 Personen brachen die Menschen damals gegen 2.00 Uhr früh zu Fuß von Krimml auf, um über die Wasserfälle zum Krimmler Tauernhaus zu gehen. Nach einigen Stunden Rast machten sich die Menschen am Nachmittag erneut auf den Weg. Der nächtliche Weitermarsch über den Krimmler Tauern dauerte für manche bis zu zehn Stunden.

Gedenkwanderungen
Seit 2007 organisiert der Verein Alpine Peace Crossing jeden Juni die Gedenkwanderung über den 2.634 Meter hohen Krimmler Tauern. Die Passage vom Salzburger Pinzgau ins Südtiroler Ahrntal erinnert an die Flucht von 5.000 Juden im Sommer 1947 nach Italien und weiter nach Palästina. Nun hat der Verein einen Aufruf an alle gestartet, die Zeitzeugen-Dokumente von diesem historischen Ereignis haben.

Gesucht werden etwa Fotos, Briefe und andere Texte, Ton- und Filmdokumente, aber auch persönliche Erinnerungen und Lebensgeschichten. Diese sollen im nächsten Jahr nicht nur im Mittelpunkt der Veranstaltungen rund um die Gedenkwanderung stehen, sondern zugleich das Schwerpunktthema des heuer erstmals herausgegebenen Magazins "Alpendistel. Magazin für antifaschistische Gedenkkultur" sein.

(APA, red, 20. 8. 2020)

Gedenkwanderung zum Krimmler Tauern durch das Salzburger Windbachtal.
Foto: APA/STEFANIE RUEP

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Alpine Peace Crossing

Zeitzeugen-Dokumente der Flucht tausender Juden im Jahr 1947 gesucht - derStandard.at
 

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#3
Skulptur erinnert an NS-Flüchtlingslager im Pinzgau
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Vor der Anton-Wallner-Kaserne in Saalfelden (Pinzgau) steht eine neue Skulptur, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Exakt an dieser Stelle stand nach 1945 das Flüchtlingslager „Givat Avoda". Dieses nahezu vergessene Lager war eine wichtige Zwischenstation für die Opfer auf ihrer Flucht nach Palästina.
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Der israelische Künstler und Zeitzeuge Moshe Frumin gestaltete die Lyra-Skulptur. Er selbst fand damals als Kind zusammen mit seiner Mutter im Flüchtlingslager „Givat Avoda“ in Saalfelden Zuflucht. Für die Enthüllung seiner Skulptur kehrte der Künstler in den Pinzgau zurück. „König David wird mit einer Harfe dargestellt, er spielt eine wichtige Rolle in unserem Glauben. Die Davidsharfe ist ein Symbol des Versöhnung und Heilung“, erklärte der Moshe Frumin.

Künstler als Kind zwei Jahre im Flüchtlingslager
Frumin verbrachte die Zeit zwischen 1946 und 1947 im Flüchtlingslager. Mit ihm waren rund 5.000 andere Menschen im Lager. Es waren vorwiegend jüdischen Flüchtlingen, die auf eine Flucht nach Palästina hofften. „An eines erinnere ich mich noch gut, ich habe hier damals in der Schule am Kunstunterricht teilgenommen. Unser Lehrer hat uns aufgetragen ein Bild abzumalen, ein brennendes Haus. Der Unterricht hier ist vielleicht der Grund, warum ich Künstler geworden bin“, erzählt Moshe Frumin.

Das Lager war damals ein Zwischenstopp, denn der Weg über den Brenner war versperrt, deswegen entschieden sich viele Flüchtlinge für den Weg durch den Pinzgau. Dabei mussten sie den englischen und französischen Besatzungszonen ausweichen. Die Amerikaner und die Russen hielten die NS-Opfer dagegen nicht auf, erklärte der Historiker Albert Lichblau bei der Enthüllung der Skulptur.

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Archivaufnahmen vom Flüchlingslager „Givat Avoda“ in Saalfelden.
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Archivaufnahmen vom Flüchlingslager „Givat Avoda“ in Saalfelden.
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Archivaufnahmen vom Flüchlingslager „Givat Avoda“ in Saalfelden.

An diese Flucht erinnert auch die jährliche Friedenswanderung „Alpine Peace Crossing“. Der Verein gleichen Namens initiierte auch die Errichtung der Skulptur. Heuer findet die Friedenswanderung wieder statt. Der Übergang nach Italien ist aber aufgrund der Schneelage diesmal nicht möglich.
25.06.2021, red, salzburg.ORF.at
Skulptur erinnert an NS-Flüchtlingslager im Pinzgau
 

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#4
Ausstellung zeigt jüdische Flucht über die Alpen
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Eine Wanderausstellung wirft aktuell an der Universität Innsbruck ein Licht auf eine weitgehend unbekannte Geschichte. Unter dem Titel „Grenzen überwinden“ wird die Flucht von Jüdinnen und Juden über den Krimmler Tauernpass im Jahr 1947 erzählt. Das Projekt soll eine differenzierte Sicht auf das Thema Migration vermitteln.
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Zwischen Lernplätzen und Seminarräumen beleuchtet der Gang im 1. Stock des Ágnes-Heller-Hauses der Universität Innsbruck derzeit die Geschichte der jüdischen Flucht über den Krimmler Tauern im Jahr 1947. Auf mehreren Stationen schildern Informationstafeln das wenig bekannte Kapitel der österreichischen Zeitgeschichte.

Die Doktoranden Hanna Grabenberger (Institut für Erziehungswissenschaft) und Andreas Fink (Institut für Zeitgeschichte) holten die Wanderausstellung nach Innsbruck. Sie wollen damit einen Perspektivwechsel rund um die Themen Flucht und Migration ermöglichen.

Überlebende werden zu Vertriebenen
Das Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 bedeutete nicht das Ende für den Antisemitismus und die Ausgrenzung von Jüdinnen und Juden. Nach der Verfolgung und dem industriellen Massenmord strandeten viele Überlebende aus Österreich oder Osteuropa als Vertriebene in Salzburg oder in Tirol.

Viele von ihnen hielten sich in sogenannten „DP-Lagern“ auf. Das waren Flüchtlingslager für Vertriebene („Displaced Persons“). „Man muss sich vorstellen, dass in Europa nach dem Krieg praktisch alle Grenzen zu sind“, erklärte Eva Pfanzelter, Historikerin am Institut für Zeitgeschichte der Uni Innsbruck.

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Ein Schild verweist auf das DP-Lager Givat Avoda („Hügel der Arbeit“) in Saalfelden
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Eine Gruppe jüdischer Flüchtender mit Helfern der Bricha im Vordergrund vor dem Krimmler Tauernhaus

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Ein Lkw, der für den Transport der Flüchtenden von Givat Avoda nach Krimml genutzt wurde (Aufnahme vermutlich in Saalfelden)

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Eine Jüdin auf einem Lastwagen der Bricha

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Flüchtende am Weg zum Tauernpass

Pfanzelter forscht unter anderem zur Migrationsgeschichte im 20. Jahrhundert. In den ersten Jahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges herrschte bei vielen „DPs“ große Unsicherheit. „Man weiß nicht, wer wo hingehört, es gibt viele, die quer durch Europa wandern“, schilderte die Historikerin.

Suche nach neuer Heimat
Auf der Suche nach einer neuen Heimat machten viele in den Flüchtlingslagern Halt. Dort konnten sich die Betroffenen organisieren, orientieren und eine Fluchtroute wählen. Außerdem waren es wichtige Orte, um mit Hilfsorganisationen wie der Bricha in Kontakt zu kommen.

DP-Lager befanden sich etwa in Innsbruck im ehemaligen Gestapo-Lager Reichenau oder in Saalfelden im benachbarten Bundesland Salzburg. Das Camp in Saalfelden trug den Namen „Givat Avoda“, was im Hebräischen „Hügel der Arbeit“ bedeutet. Ab 1946 bestand es für zwei Jahre als Zwischenstation für jüdische Flüchtlinge. Für rund 5.000 Kinder und Erwachsene wurde es zum Transitort.

Über Italien nach Palästina
Nachdem unterschiedliche Besatzungsmächte wie Großbritannien oder die USA verschiedene Gebiete kontrollierten, war der Übergang über die Grenze von einem Land ins andere schwierig. Insofern handelte es sich um illegale Fluchtbewegungen, die letztlich auch über Gebirgspässe und höhergelegene Täler führten.

Salzburg und Südtirol wurden damals von den US-Amerikanern besetzt. Deshalb konnten jüdische Flüchtlinge diese Route wählen, wie in der Ausstellung erklärt wird. Im Sommer 1947 wanderten Schätzungen zufolge bis zu 8.000 Menschen über diese Strecke in den Zillertaler Alpen.

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Es war ein schwieriger Weg, der sich über rund 30 Kilometer und 1.700 Höhenmeter erstreckte. „Von Saalfelden aus ging es bis an den Fuß des Wasserfalls, dann gab es eine lange Wanderung hinauf ins Tal zum Krimmler Tauernhaus und von dort in einer weiteren, längeren Wanderung ins Südtiroler Ahrntal“, sagte Pfanzelter. Anschließend ging es weiter in andere Lager in Bozen, Meran, Mailand oder Verona. Das Ziel war in den meisten Fällen Palästina.

Verein hält Erinnerung wach
Die Ausstellung „Grenzen überwinden“ vermittelt diese Geschichte mit Erzählungen von Menschen und deren Schicksalen, eingebettet in den größeren Kontext von der Vorgeschichte des Holocaust bis zu den Folgen mit der Staatsgründung Israels 1948. Individuelle Kurzbiografien wie jene des Fluchthelfers Bernard Dov Protter werfen ein Licht auf den strapaziösen Exodus zwischen gefälschten Ausweisen und Kontrollpunkten.

Die grenzüberschreitende Wanderausstellung geht auf den Salzburger Historiker Robert Obermair und den Verein Alpine Peace Crossing (APC) zurück. Der Verein wurde 2007 als Projekt für eine aktive Gedenkkultur gegründet. Er verfolgt das Ziel, die Geschichte der jüdischen Flucht über den Krimmler Tauern 1947 nicht nur zu erforschen, sondern auch breit zu vermitteln.

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Die Wanderausstellung besteht aus mehreren „Roll-ups“
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Individuelle Geschichten wie jene des Fluchthelfers Bernard Dov Protter geben Einblick in die Geschehnisse des Jahres 1947

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Andreas Fink (Institut für Zeitgeschichte, l.) und Hanna Grabenberger (Institut für Erziehungswissenschaft) holten die Wanderausstellung nach Innsbruck

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Sie befindet sich im 1. Stock des Ágnes-Heller-Hauses am Campus Innrain

Jedes Jahr findet dafür seit der Gründung des Vereins eine Gedenkwanderung auf der historischen Fluchtroute vom Krimmler Tauernhaus über den Gebirgspass bis nach Kasern in Südtirol statt. Auf dieser Strecke gibt es mittlerweile auch mehrere Gedenkpyramiden, die über die historischen Hintergründe informieren. So hält der Verein die Erinnerung an das wenig bekannte Ereignis wach.

Ausstellung wanderte nach Innsbruck
Vor wenigen Jahren entwickelte Obermair, der Vorstandsvorsitzender im Verein APC sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg ist, im Rahmen einer Lehrveranstaltung die Wanderausstellung. Gemeinsam mit Studierenden erarbeitete er die Hintergründe und gestaltete das Vermittlungsprojekt.

Die Informationstafeln sind kostenlos ausleihbar und speziell für den Bildungsbereich gedacht. Nach etwa 20 Stationen in Schulen, Universitäten sowie Vereinen initiierten Andreas Fink und Hanna Grabenberger einen Stopp an der Universität Innsbruck. Für Grabenberger, die ihre Doktorarbeit am Institut für Erziehungswissenschaft verfasst, ist es ein wichtiges Angebot für eine differenzierte Sicht auf das Thema Migration.

Flucht weg von Europa im Fokus
„Oft wird das heute so verhandelt, dass Fluchtmigration nach Europa gezeigt und sehr problematisierend dargestellt wird“, sagte sie. „Hier sollte das eben eine andere Perspektive auf das Thema lenken, dass Menschen auch aus Europa und aus Österreich flüchten wollten.“ Insgesamt gehe es darum, Ideologien der Ungleichwertigkeit wie Antisemitismus und Rassismus aufzuzeigen.

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Teilnehmende der Gedenkwanderung des Vereins Alpine Peace Crossing passieren 2024 eine Gedenkpyramide
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Teilnehmende der Gedenkwanderung des Vereins Alpine Peace Crossing 2024

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Der Historiker Robert Obermair (rechts am Mikrofon) und Vereinsgründer Ernst Löschner (Mitte)

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Die Gedenkpyramide vor dem Krimmler Tauernhaus bei einer Gedenkwanderung

Grabenberger war bereits drei Mal beim Alpine Peace Crossing, also der Gedenkwanderung, dabei. „Ich finde das eine sehr gelungene Form des Gedenkens und nachdem Krimml nicht weit entfernt liegt, hat es auch einen lokalen Bezug zu Tirol“, meinte sie.
Bis zum 26. März ist die Ausstellung ganztägig frei zugänglich. Mit zwei Vorträgen von Eva Pfanzelter und Robert Obermair, historischen Bildern und Begleitmaterial leistet das Projekt einen Beitrag dazu, die verschiedenen Grenzen zwischen den Ländern und in den Köpfen von Menschen zu überwinden.
05.03.2026, Benedikt Kapferer, tirol.ORF.at

Links:
Ausstellung „Grenzen überwinden“
Verein Alpine Peace Crossing
Institut für Erziehungswissenschaft

Institut für Zeitgeschichte

Ausstellung zeigt jüdische Flucht über die Alpen
 
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