2019 endgültiges Aus für den Käfernachfolger Beetle ?

josef

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#1

foto: manjunath kiran / afp

Volkswagen beendet Produktion seines legendären Käfers
Der letzte Käfer soll im Juli 2019 im mexikanischen Puebla vom Band laufen
Washington/Wolfsburg – Volkswagen stellt die Produktion seines legendären Käfers im kommenden Jahr ein. Die Amerika-Sektion des Konzerns teilte am Donnerstag mit, der letzte Käfer solle im Juli 2019 im mexikanischen Puebla vom Band laufen.

Ein Volkswagen-Manager hatte zwar bereits im März angekündigt, dass die Produktion des Kultautos beendet werden solle – seither gab es aber immer wieder Spekulationen, dass der Käfer doch noch länger gebaut werden könnte. (APA, 13.9.2018)
Volkswagen beendet Produktion seines legendären Käfers - derStandard.at
 
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josef

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#3
Da waren beim "Standard" Nachwuchsredakteure am Werk!

Die Produktion des legendären "Käfers" wurde ja schon 2003 eingestellt!
Eingestellt wird die Produktion des Käfer-Nachfolgers "Beetle"!


Nachfolger wurde der "New Beetle"
bzw. ab 2011 nur mehr "Beetle"!

Natürlich ist auch das ursprünglich gebrachte Symbolbild falsch, es zeigt ja auch noch den alten Käfer!

Zwischenzeitlich wurde die Titelzeile auf
Volkswagen beendet Produktion des VW Beetle
geändert und auch das Symbolbild wurde ausgetauscht :)



foto: scott olson / getty images north america / afp

Volkswagen beendet Produktion des VW Beetle - derStandard.at
 
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josef

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#4

foto: imago/allover
Der Beetle, die letztlich recht glücklose Neuinterpretation des VW Käfer.

Der VW Käfer – es konnte nur einen geben
1997 erblickte der Beetle das Licht der Welt – eine anfangs gefeierte Neuinterpretation des klassischen VW Käfer. Aber der Zauber verflog rasch
Lange hatte es Getuschel an der Gerüchtebörse gegeben – jetzt hat Volkswagen zum ersten Mal seit Monaten für eine Schlagzeile gesorgt, die nichts mit dem Dieselskandal zu tun hat: Der Käfer wird eingestellt! Die Produktion wird noch bis Juli 2019 laufen, doch dann ist nach acht Jahrzehnten und weit über 20 Millionen gebauten Exemplaren endgültig Schluss mit dem erfolgreichsten Kapitel in der globalen Automobilgeschichte.

1997 erblickte der Beetle das Licht der Welt – eine anfangs als Design-Ikone gefeierte Neuinterpretation des klassischen VW Käfer. Aber der Zauber verflog rasch: Zwar war er so rund wie sein Ahnherr, doch der Motor war vorn statt hinten, die Technik modern statt archaisch. Das konnte nichts werden. Retro schön und gut, aber seien wir ehrlich: Nur das Echte ist das Echte.

2011 versuchten es die Wolfsburger noch einmal, warfen den schnell gealterten 90er-Jahre-Chic über Bord und stellten die Neuinterpretation der Neuinterpretation des Themas Käfer vor – doch auch diesmal mit überschaubarem Erfolg. Zu erwachsen, zu groß und vor allem zu teuer war er geworden, der Neuzeit-Käfer. Die Spitzenmodelle des Beetle standen zuletzt wenig begehrt um rund 36.000 Euro in den Schauräumen. Dieser Volkswagen war nicht länger ein "Volkswagen" wie der Käfer.

Endlose Sommerreisen
Käfer – das waren brütend heiße endlose Sommerreisen nach Italien. Käfer – das waren fehlende Sicherheitsgurte und Klimaanlage. Käfer – das waren Autositze wie Campingklappstühle, eine Folter. Käfer – das waren 125 Stundenkilometer bei ohrenbetäubendem Vollgas.

Käfer – das waren vereiste Windschutzscheiben im Winter, weil die Heizungsluft auf dem weiten Weg vom Heckmotor nach vorn zum Blizzard gefror. Doch man nörgelte nicht, sondern fror tapfer weiter und nahm es als gottgegeben hin. Käfer – das war auch der Weltmeister auf Eis und Schnee, sofern man vorn, siehe oben, überhaupt raussah. Käfer – das war auch der beseelte Rennwagen Herbie, der Kinder jubeln ließ und dem man Kinofilme und eine TV-Serie widmete. Käfer – das war die automobile Sozialisierung ganzer Generationen. Das erste Weltauto, lange bevor der Konzern dieses Wort als Werbeslogan für sich entdeckte. Ein Auto, dem die Kunden einen Namen gaben, bevor es der Hersteller tat: Käfer, Beetle, Maggiolino, Coccinelle, Fusca, Kever, Buba, Escarabajo. Sie alle bedeuteten: Nachahmung zwecklos, es kann nur einen geben.
(Gianluca Wallisch, 14.9.2018)
Der VW Käfer – es konnte nur einen geben - derStandard.at
 
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