Fahrerlose Busse: Testbetrieb ab 2027
Österreich testet autonome Busse in vier Regionen. Mobilitätsminister Peter Hanke gab am Mittwoch bekannt, dass ab Ende 2027 Pilotprojekte in Kärnten, der Steiermark, Oberösterreich und Tirol starten. Die Fahrzeuge sollen die „letzte Meile" zum öffentlichen Verkehr schließen.
Online seit heute, 7.17 Uhr
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Fahrerlose Busse: Testbetrieb ab 2027
Österreich testet autonome Busse in vier Regionen. Mobilitätsminister Peter Hanke gab am Mittwoch bekannt, dass ab Ende 2027 Pilotprojekte in Kärnten, der Steiermark, Oberösterreich und Tirol starten. Die Fahrzeuge sollen die „letzte Meile" zum öffentlichen Verkehr schließen.
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Eine der Pilotregionen ist St. Paul im Lavanttal. Der an der Koralmbahn gelegene Ort soll künftig durch autonome Busse erschlossen werden, der Fahrgäste von den Ortszenten in St. Paul und bis St. Andrä zum Bahnhof bringt und umgekehrt. In Kärnten gibt es bereits zwei Regionen mit autonomen, also selbst fahrenden Shuttle-Fahrzeugen, nämlich in Pörtschach und Klagenfurt. Derzeit läuft bereits die Planung, ab 2027 wird es erste Testfahrten geben, eine durchgehende zwölfmonatige Testphase soll 2028 starten.
ALP.Lab
Der TORUS-Bus von ALP-Lab wird in vier Modellregionen in Österreich fahren und das automatisierte Fahren testen
Busse für bis zu 30 Fahrgäste
In der Region St. Paul im Lavanttal geht es nun aber um sieben Meter lange Busse mit bis zu 30 Fahrgästen, sagte Christoph Knauder, Direktor der ALP-Lab-Gesellschaft, die das Projekt entwickelt. Es wird pro Bus 15 Sitzplätze und 15 Stehplätze geben.
Zwei autonome Busse sollen die Lücke der letzten Meile schließen. Mit der Verbindung vom Ortszentrum St. Paul oder St. Andrä bis zum Bahnhof werden die Busse dabei Strecken zwischen zwei und 15 Kilometer übernehmen.
ALP.Lab
Der TORUS-Bus von ALP-Lab hat 15 Sitz- und 15 Stehplätze
Fahrten vorerst unter Aufsicht
Die Fahrgäste werden aber vorerst nicht alleine im Bus sitzen. Bis Ende 2030 finden die Fahrten unter Aufsicht statt, sagte Knauder. Oberste Prämisse ist die Sicherheit: „Das heißt, es ist immer eine Sicherheitsfahrerin mit an Bord und das soll schrittweise dann so erfolgen, dass die Sicherheitsfahrerin aus dem Fahrzeug rauskommt, aber das nicht plötzlich, sondern wirklich schrittweise und mit der höchsten Vorsicht und Sicherheit.“
Die automatisierten Busse werden deutlich vorsichtiger als Menschen fahren, sagte Knauder: „Das heißt, das Fahrzeug wird viel weiter vorausschauen, ist auch in seiner Reaktionsfähigkeit deutlich schneller als der Mensch und kann sich eigentlich schon vorab entsprechend auf Verkehrssituationen vorbereiten. Wo zum Beispiel eine Sicht blockiert ist oder ähnliches, wird es entsprechend vorsichtig fahren. Das heißt, das Potenzial für einen Unfall ist entsprechend reduziert.“
Weitere Testregionen in drei Bundesländern
Die autonomen Busse werden auch auf der anderen Seite des Koralmtunnels getestet, nämlich im Bereich des Bahnhofs Weststeiermark – mehr dazu in Fahrerlose Busse ab 2027 in der Steiermark (steiermark.ORF.at). Weitere Testregionen gibt es in Oberösterreich und Tirol – mehr dazu in Innsbruck Modellregion für fahrerlose Busse (tirol.ORF.at).
16.04.2026, red, kaernten.ORF.at
Der TORUS-Bus von ALP-Lab wird in vier Modellregionen in Österreich fahren und das automatisierte Fahren testen
Busse für bis zu 30 Fahrgäste
In der Region St. Paul im Lavanttal geht es nun aber um sieben Meter lange Busse mit bis zu 30 Fahrgästen, sagte Christoph Knauder, Direktor der ALP-Lab-Gesellschaft, die das Projekt entwickelt. Es wird pro Bus 15 Sitzplätze und 15 Stehplätze geben.
Zwei autonome Busse sollen die Lücke der letzten Meile schließen. Mit der Verbindung vom Ortszentrum St. Paul oder St. Andrä bis zum Bahnhof werden die Busse dabei Strecken zwischen zwei und 15 Kilometer übernehmen.
Der TORUS-Bus von ALP-Lab hat 15 Sitz- und 15 Stehplätze
Fahrten vorerst unter Aufsicht
Die Fahrgäste werden aber vorerst nicht alleine im Bus sitzen. Bis Ende 2030 finden die Fahrten unter Aufsicht statt, sagte Knauder. Oberste Prämisse ist die Sicherheit: „Das heißt, es ist immer eine Sicherheitsfahrerin mit an Bord und das soll schrittweise dann so erfolgen, dass die Sicherheitsfahrerin aus dem Fahrzeug rauskommt, aber das nicht plötzlich, sondern wirklich schrittweise und mit der höchsten Vorsicht und Sicherheit.“
Die automatisierten Busse werden deutlich vorsichtiger als Menschen fahren, sagte Knauder: „Das heißt, das Fahrzeug wird viel weiter vorausschauen, ist auch in seiner Reaktionsfähigkeit deutlich schneller als der Mensch und kann sich eigentlich schon vorab entsprechend auf Verkehrssituationen vorbereiten. Wo zum Beispiel eine Sicht blockiert ist oder ähnliches, wird es entsprechend vorsichtig fahren. Das heißt, das Potenzial für einen Unfall ist entsprechend reduziert.“
Weitere Testregionen in drei Bundesländern
Die autonomen Busse werden auch auf der anderen Seite des Koralmtunnels getestet, nämlich im Bereich des Bahnhofs Weststeiermark – mehr dazu in Fahrerlose Busse ab 2027 in der Steiermark (steiermark.ORF.at). Weitere Testregionen gibt es in Oberösterreich und Tirol – mehr dazu in Innsbruck Modellregion für fahrerlose Busse (tirol.ORF.at).
16.04.2026, red, kaernten.ORF.at