314. Fotorätsel-gelöst: Carl Ritter von Ghega

#1
Fragen:
1. Wer ist in diesem Haus gestorben?
2. Warum ist er bekannt, obwohl er anscheinend nicht der finanziellen Oberschicht angehörte?

Für Österreich Kenner:
In diesem Haus starb ein erfolgreicher Gestalter und Wegbereiter von Österreich.
Vor allem ab dem Revolutionsjahr 1848 hat man auf ihn "gesetzt".
Als er in diesem Haus starb, hat er jedoch kein großes bewegliches Vermögen hinterlassen:

Auszug aus einer öffentlichen Zeitung von damals:
"der bewilligten Feilbietung der auf 378 fl. CM. geschätzten beweglichen Sachen, be-
stehend in einigen Einrichtungsstücken und zwei Wägen, Reise- Kalesch und Phaeton, im Magazin Jägerzeile Nr. 18 zu besich
tigen, der 10. September für den ersten, der 17. September für den zweiten und der 24. September für den dritten Termin be
stimmt. Kauflustige haben daher, an den bestimmten Tagen um 9 Uhr Vormittags, in der Stadt ........"

20180608_090629.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
#5
Rusmuher:
Die Liste Wiener Persönlichkeiten führt in chronologischer Reihenfolge Personen auf, die in Wien geboren sind, sowie einige bedeutende Persönlichkeiten, die in Wien gewirkt haben.

Nein - in dieser Liste ist er nicht dabei.
 
#17
Wenn Eisenbahn, dann ev. "Franz Xaver Riepl"
dermike
Hallo Mike, der Riepl war es leider nicht.

Habe aber selbst etwas dazugelernt (von Wiki):
"Riepl entwickelt auch bereits 1828 den Plan einer Bahnverbindung von Galizien über Wien nach Triest, und er entwickelte detaillierte Streckenpläne. Von ihm stammt auch der Anstoß zur Errichtung der für den Bau der Nordbahn wichtigen Witkowitzer Eisenwerke. 1836 legte er den ersten Plan für ein Eisenbahnnetz Gesamtösterreichs vor. Statt der Semmeringbahn empfahl er einen Streckenverlauf über Varasd"
 
#20
1. Wer ist in diesem Haus gestorben?
Carl Ritter von Ghega Wikipedia
2. Warum ist er bekannt, obwohl er anscheinend nicht der finanziellen Oberschicht angehörte?
Erbauer der Semmering-Eisenbahn einer Gebirgsbahn, die damals mit Eisenbahnen als nicht bewältigbar galt.
Dadurch wurden auch die obersteirischen Eisenwerke logistisch erschlossen.
Er war auch hundert Jahre nach seinem Tod sehr bekannt, weil er auf einem gesetzlichem Zahlungsmittel, der 20 Schilling Note aufgedruckt war, welche erst bei der EURO Umstellung ungültig wurde. Banknote
 
Oben