"Airpower" 2013, 2016 u. 2019 - Flh. Zeltweg

josef

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#25
Airpower hebt 2019 wieder ab
Nach dreijähriger Pause kehrt nächstes Jahr die Airpower in die Steiermark zurück: Die größte Flugshow Europas findet am 6. und 7. September in Zeltweg statt. Am Donnerstag wurden in Graz Details präsentiert.
Bei der letzten Airpower 2016 zeigten 240 Fluggeräte aus aller Welt vor rund 300.000 Zusehern im Murtal ihre Flugkünste am steirischen Himmel - mehr dazu in Über 300.000 Besucher bei der Airpower16 (3.9.2016).


APA/Erwin Scheriau
Airpower 2016

Ähnliches erhoffen sich die Veranstalter auch nächstes Jahr, sagt Airpower-Projektleiter Arnold Staudacher vom Bundesheer: „Wir haben bereits jetzt 29 Nationen eingeladen, die wieder gerne die Airpower besuchen möchten. Die Airpower ist für die Flying Community das, was der Nachtslalom für die Ski-Community ist, und das ist auch wieder in der Steiermark, und das freut uns. Wir werden wieder an die 250 Fluggeräte haben, davon etwa 50 vom österreichischen Bundesheer.“

In den vergangenen Jahren waren Teams aus Ländern mit zuletzt krisenhafter Entwicklung zu Gast gewesen, wie die „Turkish Stars“ oder die „Saudi Hawks“. Welche Kunstflugstaffeln 2019 in Zeltweg fliegen werden, lasse sich noch nicht sagen, so Staudacher: „Wir müssen abwarten. Es wird aber ein bunter Mix an Staffeln zu sehen sein.“

Kunasek: Werbung in zweierlei Hinsicht
Verteidigungsminister Mario Kunasek sieht die Airpower auch als Veranstaltung, um das Bundesheer zu präsentieren und zu bewerben, „weil wir damit auch darstellen können, welche Leistungen auch sonst über das Jahr hinweg für die Bevölkerung erbracht werden, also auch ein Werbefaktor für das Bundesheer. Und auch eine Personalwerbemaßnahme: Wir hoffen, dass wir damit auch junge Menschen ansprechen.“

Allein das Bundesheer wird laut Kunasek rund 60 Flugvorführungen durchführen, 4.000 Soldaten werden im Einsatz sein. 3,6 Millionen Euro kostet die Airpower - finanziert wird sie jeweils zu einem Drittel vom Bund, vom Land und von Red Bull.

Schützenhöfer: „Von unschätzbarem Wert“
Die Wertschöpfung, die die Veranstaltung für die Steiermark bringe, sei enorm, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer - sie liege bei acht Euro pro geförderten Euro -, und auch der touristische Werbeeffekt für die Steiermark sei von unschätzbarem Wert. Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer (SPÖ) sagte am Donnerstag, mit der Airpower könne sich die Steiermark in der Welt positionieren.

„International anerkannt“
Doch vor allem was den Umwelt- und Klimaschutz betrifft, steht die größte Flugshow Europas in Verruf - Verteidigungsminister Kunasek hält den Kritikern entgegen: „Die Airpower hat eine internationale Anerkennung, es gibt kaum vergleichbare Flugshows, die Airpower hat auch bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, das heißt, wir können stolz auf diese Veranstaltung sein. Kritiker wird es immer geben.“ Kunasek betonte auch, dass es bei der kommenden Airpower sowohl am Boden als auch in der Luft wieder höchste Sicherheitsstandards geben werde.

06.12.2018
Einige Fotos aus 2016:






































Alle Fotos APA/Erwin Scheriau

Airpower hebt 2019 wieder ab
 

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#26
Airpower 2019

Eurofighter sollen Werbung in Ischgl machen
Mit einer Flugshow samt Eurofighter-Überflug bewirbt Ischgl das große Saison-Abschlusskonzert Ende April. Für den Flug der Jets über Ischgl fließe kein Geld, es sei eine Werbeaktion in eigener Sache, heißt es beim Verteidigungsmnisterium.

Als Kosten für eine Flugstunde mit dem Eurofighter werden 67.000 Euro kolportiert. Der Überflug von zwei Eurofightern in Ischgl verursache aber keine zusätzlichen finanziellen Belastungen, versichert man beim Bundesheer.


Bundesheer
Eurofighter beim Flug über die Alpen

Werbung in eigener Sache für Airpower-Flugschau
Der Abstecher der beiden Eurofighter in Tirol anlässlich des Saison-Abschlusskonzerts am 30. April auf der Ischgler Idalp werde im Zuge der ohnehin vorgesehenen Übungsflüge absolviert. Gedacht ist dieser Eurofighter-Einsatz laut Verteidigungsministerium Ministerium als Werbung in eigener Sache für die Airpower-Flugschau im September, die in Zeltweg in der Steiermark stattfindet.


Bundesheer
Eurofighter über Innsbruck

Das Bundesheer will mit der Show auch Job-Interessenten ansprechen: Piloten, Lotsen und Flugtechniker würden dringend gebraucht. Die Kosten von 3,6 Millionen Euro für die Airpower teilen sich übrigens Bundesheer, Land Steiermark und der Redbull-Konzern als Veranstalter.

Publiziert am 23.04.2019
Eurofighter sollen Werbung in Ischgl machen
 

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#27
Das Training hat begonnen
Die nicht unumstrittene Flugshow „Airpower“ geht in einem Monat in Zeltweg über die Bühne. Die Vorbereitungen und Trainings laufen:
Airpower: Vorbereitungen auf Hochtouren
In Zeltweg laufen die Vorbereitungen für die Airpower, zu der am 6. und 7. September rund 300.000 Besucher erwartet werden, auf Hochtouren. Es werden auch wieder Eurofighter des Bundesheers im Rahmen der Flugshow im Einsatz sein.

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300.000 Besucher erwartet
Für die beiden Showtage am 6. und 7. September werden in Zeltweg rund 300.000 Besucher erwartet.
So umstritten die heimischen Eurofighter politisch nach wie vor sind – spektakulär anzusehen und beeindruckend laut sind sie aus der Nähe erlebt allemal: Mit 70.000 PS Triebwerkspower und über 2.400 km/h Höchstgeschwindigkeit gehören die Maschinen zu den leistungsstärksten Kampfjets der Welt.

Körperliche Schwerstarbeit
Bei der für Journalisten zugänglichen Trainingseinheit in Zeltweg wurde am Dienstag ein Ausschnitt des aktuellen Programms gezeigt – von Loopings über Rollen bis zu spektakulären Kurven der 16 Tonnen schweren Jets ist alles dabei.

Im Cockpit wird körperliche Schwerstarbeit geleistet, betont auch Dietrich Springer, selbst Eurofighter-Pilot und gleichzeitig Flugdirektor der Airpower: „Es beginnt bei sehr engen Kurven oder Abfangmanövern – da treten die höchsten Belastungen auf, bis zu neun G. Das ist die neunfache Erdbeschleunigung. In diesem Fall wiege ich mit Ausrüstung schon mal 800 Kilo in dem Flugzeug. Darauf muss ich mich vor allem körperlich gut vorbereiten.“

Ein organisatorisches Mega-Event
Dass die Airpower die Bezeichnung Mega-Event wahrlich verdient, beweisen nicht zuletzt die organisatorischen Eckdaten: Rund 200 Fluggeräte, pilotiert von Fliegern aus 20 Nationen, ein riesiges Rahmenprogramm am Boden und insgesamt mehr als 6.500 Menschen, die an der Umsetzung beteiligt sind.
Dass das Ganze angesichts der verbrannten Kerosin-Mengen nicht gerade klimafreundlich ist, sorgt vielerorts für Kritik: Die heimischen Eurofighter würden dabei aber keine zusätzlichen Flugstunden absolvieren, betont Bundesheer-Sprecher Pierre Kugelweis: „Es werden bei der Airpower Einsatzverfahren gezeigt, die der Pilot bei seiner Aufgabe als Teil der Luftraumüberwachung sowieso zu erfüllen hat: also keine zusätzlichen Flugstunden, ein zusätzliches CO2.“

Link:
Wirtschaft: Airpower: Vorbereitungen auf Hochtouren
 

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#28
Klimaschützer üben harte Kritik an Airpower

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In einem Monat findet in Zeltweg wieder die Airpower statt. Mehr als 200 Flugzeuge nehmen heuer daran teil. Doch die Kritik an der Veranstaltung nimmt zu: Den Aktivisten der „Fridays for Future“-Bewegung aus Graz und den Grünen ist sie ein Dorn im Auge.
Exakt einen Monat vor der Airpower wird seit Montag für die große Flugshow auf dem Militärflughafen Zeltweg trainiert. Während sich die Piloten auf ihre Manöver konzentrieren, mehrt sich die Kritik an der Großveranstaltung.

„Sehr kontraproduktiv“
Maximilian Berge von der Grazer „Fridays for Future“-Bewegung hat sogar einen Brief an Bundespräsident Alexander Van der Bellen geschrieben: Er müsse als Oberbefehlshaber des Bundesheeres eine Absage der Airpower erwägen.
„Die Bedenken bestehen darin, dass die Airpower null dazu beiträgt, unsere Zukunft zu erhalten. Diese Veranstaltung ist sehr kontraproduktiv – wenn wir einerseits einen hohen Klimaschutz fordern und dann solche Veranstaltungen veranstaltet werden, wo Hunderttausende Kilogramm CO2 in die Luft geblasen werden“, so Berge.

„Kommen auf zwei Millionen Kilogramm CO2!“
Die hohen Schadstoffwerte sind auch den Grünen ein Dorn im Auge. Der Murtaler Bezirkssprecher Erwin Webersink hofft, dass die öffentliche Klimadebatte dazu führe, dass es heuer die letzte Airpower sei. Bereits nach der Airpower 2009 ließ er die Kerosin- und CO2-Emmissionen der Veranstaltung hochrechnen.
„Die Studie hat ergeben, dass der An- und Abreiseverkehr zu einem CO2-Ausstoß von 1,6 Millionen Kilogramm führt. Laut offiziellen Angaben des Bundesheeres werden beim Flugverkehr zur Airpower mindestens 150.000 Liter Kerosin verbrannt in diesen beiden Tagen. Da haben wir noch einmal eine knappe halbe Million Kilogramm CO2. Wir kommen in Summe auf zwei Millionen Kilogramm CO2!“, empört sich Webersink.

Link:

Chronik: Klimaschützer üben harte Kritik an Airpower
 
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