Aktuelle Situation mit dem Umgang der Gedenkorte Roggendorf, Ebensee und St.Georgen an der Gusen

josef

Administrator
Mitarbeiter
#1
Umgang mit Gedenkorten

Aktuelle Situation betreffend der Gedenkorte
Roggendorf "Quarz",
Ebensee "Zement" und
St.Georgen an der Gusen "Bergkristall"


REPORT: Umgang mit Gedenkorten - Vor 80 Jahren begann die Herrschaft der Nationalsozialisten in Österreich, sie führte zu Terror und Vernichtung. Die wichtigsten Schauplätze sind schon längst als Gedenkstätten etabliert, doch allein das KZ Mauthausen hatte 40 Außenlager, wo Häftlinge und Zwangsarbeiter zu Tausenden zu Tode geschunden wurden. Wie soll man mit solchen Opfer- und Täterorten aus der NS-Zeit verfahren? Darf neben solchen Orten ein Wohnblock entstehen? Reicht eine kleine Gedenktafel? Und was tun mit dem NS-Stollensystem in Roggendorf (NÖ), das immer noch nicht unter Denkmalschutz steht und über dem weiterhin Sand abgebaut wird?

Ein Video-Bericht von Eva Maria Kaiser, ORF-Report vom 13.11.2018:

http://www.quarz-roggendorf.at/fileadmin/videos/Umgang-mit-Erinnerungsorten-Report.mp4

"Quarz"-Beitrag mit Statements von den "Team-Quarz" Mitgliedern Michael Urmann (Urli) und Peter Pammer, die einigen von uns bekannt sind...
 
Zuletzt bearbeitet:
#8
Es wär mal ein positiver Anfang bei solch Berichten keine Märchen zu erzählen...

Angeblich verfüllte Stollen in Ebensee?
Angeblicher Austritt von Methangas in Gusen?
Quarz angeblich als Nazitreffpunkt?
 
#10
Das sind keine Märchen sondern durch Polizeiprotokolle (einst Gendarmerieprotokolle) beweisbare Fakten! Da gab es in den 1970-90iger Jahren des vorigen Jahrhunderts ständig Schießübungen und Feten zu bestimmten Anlässen von Angehörigen dieser Szene!
1970-90 im vorigen Jahrhundert? Gab‘s leicht den Zeitraum schon öfters ;-)
Aber gut nicht wichtig und zurück zum Thema...
Falls ich keinen falschen Kalender besitze haben wir 2018.
Da in dem Bericht ausdrücklich erwähnt wird, es machen sich HEUTE Jugendliche & Freaks dort einen Spaß, bleib ich dennoch bei meiner Meinung über diese Aussage.
Will man informieren und nicht Meinungen erzeugen hätte man nicht in der Einleitung erwähnt: Offizieller Eingang geschlossen wegen Neonazis, aber „Interessierte“ finden immer wieder einen Weg. Darauf folgend zeigt man Aufnahmen von Hackenkreuzen und Kritzeleien von ewig Gestrigen.

Zu guter letzt wär es noch interessant, deine anderen Argumentationen & vermeintliche Fakten zu den anderen zwei, von mir aufgezählten Punkten, zu hören, wenn du schon meinst dies sind keine Märchen (Mährzahl)

Wenn man im Gedenkjahr gerade mal einen kurzen Bericht von 10Min. bereit ist zu zeigen im öffentlich Rechtlichen Fernsehen, worin noch Unwahrheiten bei (von mir aus) 2 von 3 Orten erzählt werden, und zig andere Orte (Zipf, Peggau usw.) nicht mal erwähnt werden, wo in Sachen Gedenken so gut wie nichts vorzeigbar ist, muss man davon ausgehen an bestimmte Dinge will man gar nicht Erinnern von staatlicher Seite.
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#11
Zu guter letzt wär es noch interessant, deine anderen Argumentationen & vermeintliche Fakten zu den anderen zwei, von mir aufgezählten Punkten, zu hören, wenn du schon meinst dies sind keine Märchen (Mährzahl)
Da ich im Gegensatz zu manchen Märchenerzählern, Münchhausen-Nachahmern usw. nur belegbare Fakten veröffentliche, kann ich zu den restlichen 2 Anlagen mangels mir bekannter Beweise keine Kommentare abgeben! Du bist aber gerne eingeladen, deine Zweifel an den ORF-Berichten zu Ebensee und St.Georgen mittels glaubhaften Argumenten, belegt durch Dokumente, Expertisen usw. zu widerlegen!
und zig andere Orte (Zipf, Peggau usw.) nicht mal erwähnt werden, wo in Sachen Gedenken so gut wie nichts vorzeigbar ist, muss man davon ausgehen an bestimmte Dinge will man gar nicht Erinnern von staatlicher Seite.
Sicher ist der Gedenkdienst zu den weiteren genannten Anlagen mangelhaft! Leider ist alleine schon auf Grund der Besitzverhältnisse, wie z.B. auch bei "Quarz" der Fall, eine "Unterschutzstellung" äußerst schwierig!

Vorbild bleibt noch immer Ebensee mit dem "Gedenkstollen" und dem "Zeitgeschichte-Museum"! In St.Georgen wurde bei der Anlage "Bergkristall" durch das "zu Tode sanieren" der meisten Stollenabschnitte sicher eine nachhaltige Erinnerungsstätte an diese unseeligen Zeiten vertan! Es ist nur zu hoffen, zumindest im Bereich der verbliebenen Rest-Stollen etwas "auf die Beine" zu stellen...

In Zipf glaube ich kaum, dass die Brauerei als Besitzer der Anlagen großartige und würdige Gedenkeinrichtungen zulässt! Dort ist es den lobenswerten Bemühungen der "ARGE-Schlier" zu danken, dass sich überhaupt etwas in Richtung Öffentlichkeit bewegte! In Peggau kenne ich die Besitzverhältnisse des Geländes nicht...

Nur finde ich es unfair gegenüber den Organisationen/Vereinen usw., die an den genannten Orten mit viel Mühe und Engagement tätig sind, gleich alles in den Dreck zu ziehen, statt das man froh wäre, wenn der "öffentlich rechtliche Rundfunk (ORF)" sich dem Thema überhaupt widmet!
 
#12
Also das mit dem Methangas bezüglich Gusen ist in dem Artikel eine sehr abenteuerliche Formulierung ,
gemeint ist wohl eher die Radon Belastung.

Ich war vor einiger Zeit in den hinteren, noch in Ausbau befindlichen Stollen unterwegs und da hieß es wir sollten uns nicht zu lange im sandigen Bereich wegen der Radonbelastung aufhalten. Vielleicht kommen daher auch die gerüchte um Verstrahlungen etc..
 
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