Aspekte | Wer sorgt für unsere Sicherheit? Das Comeback des Bunkers

josef

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Bayerns Gesundheitsministerin: Spitäler auf Kriegsfall vorbereiten
Die USA wenden sich von Europa ab, während die Sorge vor Russlands Ambitionen wächst: Bayerns Gesundheitsministerin sieht daher die deutschen Krankenhäuser in der Pflicht

In Bayern hat die Regierung bereits die Kliniken gebeten, Auskunft über den Stand ihrer Alarm- und Einsatzplanung für den Ernstfall zu geben.
IMAGO/Funke Foto Services

Berlin – Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach fordert ein deutschlandweites Programm zur Vorbereitung der medizinischen Versorgung auf einen möglichen Kriegsfall. "Die militärische Bedrohung Europas durch Russland und die mögliche Abkehr des neuen US-Präsidenten Trump von der bisherigen Sicherheitspartnerschaft bedeuten auch massiven Handlungsbedarf für das deutsche Gesundheitssystem und die ganze Zivilgesellschaft", sagte die CSU-Politikerin der "Augsburger Allgemeinen".

Das gelte auch für den Zivilschutz, der die Versorgung der Bevölkerung im Kriegsfall garantieren solle. "Wir brauchen deshalb einen umfassenden 'Zivilen Operationsplan Deutschland'", forderte die Ministerin dem Vorausbericht zufolge. Es gehe darum, das gesamte Gesundheitssystem auf alle Arten von Krisen vorzubereiten. "Denn eine intakte Gesundheitsversorgung ist für die Verteidigung eines Landes ebenso wichtig wie die Bundeswehr", fügte sie demnach hinzu. Die Aufgabe sei, die medizinische und pflegerische Versorgung von mehr als 80 Millionen Menschen unter Kriegsbedingungen aufrechtzuerhalten und zusätzlich auch verletzte Soldaten zu versorgen.

In Bayern habe die Regierung bereits die Kliniken gebeten, Auskunft über den Stand ihrer Alarm- und Einsatzplanung für den Ernstfall zu geben. Die Hilfsorganisationen seien zudem dabei, Pflegeunterstützungskräfte auszubilden, die dem Pflegepersonal im Ernstfall zur Hand gehen könnten. "Wir sollten dabei nicht nur über eine mögliche Wehrpflicht reden, sondern auch über einen Zivildienst, der personell angespannte Einrichtungen unterstützt", sagte Gerlach laut dem Vorausbericht.
(APA, 17.3.2025)
Bayerns Gesundheitsministerin: Spitäler auf Kriegsfall vorbereiten
 
#4
Was meint er da mit "Zivilen Operationsplan"?
Im Heer treten ja andere Verletzungen auf als zu Friedenszeiten in einem normalen Spital - daher gibt es ja die "Militärspitäler".
Oder im aktiven Krieg die "Kriegslazarette".

Das passt ja zu meinem Enkelsohn, der kommt im April für 6 Monate in ein Spital als Zivildiener. Mal schauen, was da in Österreich vorbereitet wird.
Zumindest wurde er für alles Mögliche geimpft. Hat ihm ca. 400 Euro gekostet.
 
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