Breitenlee - Verschiebebahnhof

adasblacky

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#81
Renaturiert is gut - auf dem ganzen Gebiet gibt es nur mehr minimale Reste von Betonflächen. Da is fast alles Natur pur und die ÖBB hätte es wahrscheinlich auch immer so belassen.
Ich glaub, dass sie momentan alle möglichen Flächen "entsiegeln und renaturieren" die eh schon immer grün waren.
Gibt es da irgendwelche Vorgaben von der EU oder sowas?
 
#82
Renaturiert is gut - auf dem ganzen Gebiet gibt es nur mehr minimale Reste von Betonflächen. Da is fast alles Natur pur und die ÖBB hätte es wahrscheinlich auch immer so belassen.
Ich glaub, dass sie momentan alle möglichen Flächen "entsiegeln und renaturieren" die eh schon immer grün waren.
Gibt es da irgendwelche Vorgaben von der EU oder sowas?
Anwort ist jetzt allgemein bekannt (siehe unter "Gewessler Abstimmung" im Internet.
 

josef

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#83
Naturschutz
Bahnhofsareal Breitenlee: Ankauf durch Stadt Wien gesichert
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Das frühere Bahnhofsgelände Breitenlee soll renaturiert und ein Natura 2000-Gebiet werden. Jetzt wurde die Ankauf- Finanzierung des Geländes durch die Stadt fixiert.
Online seit heute, 10.21 Uhr
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In den vergangenen Tagen erhielt die Stadt die Zusage, dass der Ankauf des ehemaligen Güterbahnhofs Breitenlee durch Mittel des österreichischen Biodiversitätsfonds gefördert wird. Man wolle jetzt zeigen, wie Renaturierung auch mitten in einer Großstadt möglich ist, betonte Bürgermeister Michael Ludwig. Die Stadt hat außerdem bei der EU ein LIFE-Förderprojekt beantragt, um das ehemalige Bahnhofsgelände in ein Natura 2000-Gebiet umzuwandeln. Die Entscheidung darüber wird im Frühjahr 2025 erwartet.

Im Rahmen dieses LIFE-Projektes will die Stadt alte Gewerbeflächen entsiegeln, seltene und EU-weit geschützte Steppenlebensräume wiederherstellen, invasive und artenbedrohende Pflanzen entfernen, neue Lebensräume für Amphibien, Reptilien und Wildbienen anlegen und eine nachhaltige und klimaschonende Weidelandschaft mit Rindern und anderen Weidetieren schaffen.

Maßnahme gegen die Klimakrise
Die Wiederherstellung von Weiden mit kleinen Herden soll gegen die Biodiversitäts- und Klimakrise helfen. Die Flächen speichern laut Stadt zudem im Boden bis zu dreimal mehr CO2 als Wald und kommen mit Trockenheit und Hitze besser zurecht. Geplant ist auch eine Zone für Erholung, Umweltbildung und Vermarktung lokaler Produkte. Mehrere Einstiegsstellen, Leitsysteme und Beobachtungsplätze sollen den Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, Naturschätze aus der Nähe zu erleben – ohne die Tiere und Pflanzen zu stören.

Bereits ab 1945 wurde der Bahnhofsbetrieb in Breitenlee weitgehend eingestellt. Dadurch konnte sich auf dem Areal im Nordosten der Stadt ein Biotopkomplex aus Trockenrasen, Wäldern und Teichen bilden. Neben EU-weit streng geschützten Lebensräumen beherbergt das Areal auch Reste der einzigen pannonischen Binnendüne auf Wiener Gebiet. Für zahlreiche seltene und streng geschützte Arten wird das Gelände als Rückzugsraum zwischen bebauten Gebieten und intensiv genutzter Agrarlandschaft entwickelt.
13.01.2025, red, wien.ORF.at/Agenturen
Bahnhofsareal Breitenlee: Ankauf gesichert
 

josef

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#84
Renaturierung
Breitenlee-Bahnhof soll Naturjuwel werden
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Die Stadt Wien startet ihr bisher größtes Renaturierungsprojekt: In der Donaustadt wird der ehemalige Verschiebebahnhof Breitenlee zu einem Naturschutzareal umgestaltet. Dafür wurden EU-Fördermittel in Millionenhöhe gesichert.
Online seit heute, 18.56 Uhr
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Das zu zwei Drittel von der EU geförderte Projekt „Life Viennatura“ soll seltene Tier- und Pflanzenarten schützen und gleichzeitig das Stadtklima verbessern. Das rund 90 Hektar große Areal in Breitenlee wird in den kommenden Jahren schrittweise renaturiert.

Verschiebebahnhof 1945 stillgelegt
Der Verschiebebahnhof Breitenlee war nur kurz in Betrieb und wurde bereits 1945 stillgelegt. Die Stadt Wien hat das Areal von den ÖBB erworben, um das bisher größte innerstädtische Renaturierungsprojekt zu starten. In den Jahrzehnten ohne Nutzung konnte sich auf dem Gelände ein wertvoller Biotop-Komplex aus Wald und Trockenrasen entwickeln.

ORF Wien
Der alte Verschiebebahnhof liegt schon lange brach, invasive Arten wie – im Bild – die Robinie haben sich hier breitgemacht

Um diesen zu erhalten und auszubauen, sind nun umfangreiche Maßnahmen geplant. Allerdings haben auch invasive Pflanzenarten hier Fuß gefasst. Diese sogenannten Neophyten, allen voran Götterbaum und Goldrute, können die ansässigen Arten verdrängen und ganze Wiesen naturschutzfachlich entwerten.

Entsiegelung, Weideflächen, Trockenrasen
Geplant sind die Entsiegelung von Betonflächen, die Wiederherstellung von Trockenrasen und Steppenlebensräumen, die gezielte Bekämpfung von nicht heimischen Pflanzenarten sowie die Wiesenpflege und Schaffung von Weideflächen. Ziel ist es, Lebensräume für zahlreiche Arten von Wildtieren und raren Pflanzen, darunter Vögel, Wildbienen, Heuschrecken und Orchideen zu sichern und weiter auszubauen.
Das renaturierte Gebiet soll künftig auch als Naherholungsraum für die Wiener Bevölkerung dienen – allerdings nicht als klassischer Park, sondern als naturbelassene Landschaft. Durch Besucherlenkung, Information, Wegeführung und einzelne Aussichtsplattformen will man einen verständnisvollen Umgang mit dem Lebensraum fördern.

Umsetzung bis Ende 2032
Darüber hinaus trägt das Areal zum Stadtklima bei: Die Fläche wirkt als Frischluftschneise und sorgt durch Verdunstung und Beschattung für Abkühlung in der Umgebung. Wichtige Projektpartner sind unter anderem der Stadt-Wien-Forst- und Landwirtschaftsbetrieb, die 48er, das Naturhistorische Museum, Birdlife Österreich und Local Governments for Sustainability (ICLEI) Europe. Die Umsetzungsarbeiten haben bereits begonnen und sollen bis Ende 2032 abgeschlossen sein.
19.03.2026, red, wien.ORF.at

Link:
Naturschutzareal Breitenlee

Breitenlee-Bahnhof soll Naturjuwel werden
 
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