Bundesländerübergreifende Zusammenarbeit bei der Modernisierung von Schmalspurbahnen

josef

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#1
Neue Zusammenarbeit der Schmalspurbahnen
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Die Länder Salzburg, Tirol und die Steiermark wollen bei der Modernisierung von Schmalspurbahnen wie Pinzgau- oder Murtalbahn stärker zusammenarbeiten. Das teilen die zuständigen Landeräte mit. Um bei Neuanschaffungen zu sparen, geht es künftig auch um mehr gemeinsame Bestellungen.
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Die Schmalspurbahnen in Salzburg, Tirol und der Steiermark sollen umweltfreundlicher und moderner werden, so die Landesräte. Es soll elektrisch gefahren und nicht bzw. weniger mit Diesel.

Gemeinsam mit Tirolern und Steirern einkaufen
Fahrzeuge der Pinzgauer Lokalbahn haben mittlerweile ein Alter erreicht, in dem sie ohnehin ausgetauscht werden sollten. Um die Kosten neuer Zuggarnituren zu reduzieren, will das Land Salzburg künftig mit Tirol und der Steiermark einkaufen.

Walter Stramitzer begrüßt als Leiter der Pinzgaubahn diese Pläne: „Unsere Fahrzeuge sind alle zwischen 20 und 40 Jahre alt. Um für die Zukunft fit zu sein, sollte alles elektrifiziert und neue Fahrzeuge beschafft werden.“

Ab 2030 dürfte Elektrifizierung der Pinzgaubahn kommen
Bis die Pinzgaubahn tatsächlich elektrisch unterwegs ist, dürften noch einige Jahre vergehen, sagt Stramitzer: „Die Planungen stehen am Anfang. Der Zeitpunkt der Umsetzung wird sich um das Jahr 2030 bewegen.“

In Zukunft sollen sich auch weitere Bundesländer der gemeinsame Vereinbarung anschließen können.
22.06.2024, red, salzburg.ORF.at
Neue Zusammenarbeit der Schmalspurbahnen
 
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josef

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#2
Länder wollen gemeinsam Züge beschaffen
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Die Landesverkehrsreferenten der Bundesländer Tirol, Salzburg und Steiermark haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach sie bei der Beschaffung von Schmalspurbahnen zusammenarbeiten wollen. In Tirol betrifft das die Zillertalbahn.
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Wie bei der Zillertalbahn handelt es sich auch bei der Pinzgaubahn in Salzburg und der Murtalbahn in der Steiermark um Schmalspurbahnen mit einer Spurweite von 760 Millimetern. Alle drei Bundesländer wollen die bestehenden Bahnen modernisieren und auf emissionsfreie Antriebe umrüsten.

Weil die Beschaffung neuer Fahrzeuge insbesondere in Kleinserien mit hohen Kosten verbunden sei und jedes Bundesland vergleichsweise geringe Stückzahlen benötige, wollen die Länder dahingehend zusammenarbeiten.

Zusammenarbeit in Planung und Betrieb
Die drei Landesverkehrsreferenten, darunter Tirols Verkehrslandesrat Rene Zumtobel (SPÖ), unterzeichneten deshalb eine Absichtserklärung. Ziele seien eine möglichst weitgehende gemeinsame und bundesländerübergreifende Beschaffung der Fahrzeuge sowie Synergien in der Planung, im Ankauf, in der Wartung, Instandhaltung und im Betrieb.

In einem ersten Schritt sollen die technische Ausarbeitung der Ausschreibungsunterlagen und die begleitende rechtliche Beratung gebündelt werden. Kosten von Expertinnen und Experten wolle man gemeinsam tragen.

ORF
Die Zillertalbahn verläuft wie die Pinzgauer Lokalbahn und die Murtalbahn auf Schienen mit einer Breite von 760 Millimetern

Von Wissen anderer Bundesländer profitieren
„Dass die Zillertalbahn ehestmöglich emissionsfrei fahren soll, ist bekannt. Um die Kosten für die dafür notwendigen Fahrzeuge möglichst gering zu halten, aber auch um Expertise gemeinsam zu nutzen und von gegenseitigem Wissen zu profitieren, haben wir nun die Zusammenarbeit der drei Bundesländer mit dieser Absichtserklärung bekräftigt“, so Zumtobel.

Die Herausforderungen hinsichtlich der Dekarbonisierung von Schmalspurbahnen und einer steigenden Nachfrage nach öffentlicher Mobilität würden die Bundesländer miteinander verbinden, weshalb eine derartige Zusammenarbeit viele positive Effekte für die Projekte habe, wurde Zumtobel in einer Aussendung des Landes zitiert.

Planungen von Akku-Hybrid-Variante laufen
Nach einem jahrelangen politischen Tauziehen rund um die Antriebsform der Zillertalbahn, forcierte die schwarz-rote Landesregierung zuletzt eine Akku-Hybrid-Variante – mehr dazu in: Zillertalbahn: TU empfiehlt Akku-Hybrid. Zuvor war eine Wasserstoff-Variante vorgesehen.

„Nach dem umfangreichen Gutachten der TU Wien, das akkubasierte Lösungen als klaren Favoriten festhält, erfolgen aktuell die Arbeiten für die weiteren technischen Festlegungen. Dabei stehen die Parameter für die Lade- und Versorgungseinrichtungen und die technischen Anforderungen an die Schienenfahrzeuge aktuell im Vordergrund“, so Zumtobel.
22.06.2024, red, tirol.ORF.at
Länder wollen gemeinsam Züge beschaffen
 
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