Bunker und Sperren in Nord-Italien (Südtirol u. Kanaltal)

Berni8

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Jetzt der Plan und noch ein paar von Innen.
Der Bunker hatte nur einen kleinen Notausstieg.
Dieser Bunker war mit Lüftungsanlagen usw. eigentlich fertig eingerichtet. Man hat dann alle demontierbaren Eisenteile und Leitungen herausgebrochen wie man an den Bilder schön sehen kann.
 

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Berni8

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Eine zweite Anlage, nur wenige hundert Meter von der vorherigen entfernt.
Diese war auch nur für 2 MG's vorgesehen - ist aber sicher 4 bis 5 mal so groß wie die vorher gezeigte.
Es ist echt erstaunlich welche Betonmassen da bewegt wurden, nur um 2 MG's zu verbunkern - aber seht selbst.
 

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Berni8

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Und jetzt ein paar von Innen.
Die Küche, der Waschraum und das WC waren schon schön gefliest.:)
Ein weiterer Bunker der nur wenige Meter entfernt liegt, (den ich hier schon mal gezeigt hab) ist hingegen noch eher im Rohbau!
 

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Berni8

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Und noch ein paar Innenansichten:
 

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Berni8

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Und die letzte der besuchten Anlagen.
Nichts spektakuläres - ist ein Unterstand in Fels für 100 Mann - zwei Gänge in den Berg, die mit einer großen Kammer verbunden sind, und je einer Eingangsverteidigung.
 

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Berni8

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Und jetzt das Innenleben - man muß bedenken das diese Anlagen ca. 85 Jahre alt sind - wie ich finde in einem erstaunlichen baulichen Zustand!
 

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Berni8

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Diesmal hab ich eine Anlage besucht in der nur der rohe Felsausbruch durchgeführt wurde.
Und auch dieser wurde nicht mehr fertig gestellt.
Trotzdem imposant wenn man durch die hunderte Meter langen Gänge geht.
Erstes Bild zeigt den Tiefblick ins Tal und in die Schußrichtung "Österreich"!
 

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Berni8

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Und wieder eine kleine Skizze.
Die Anlage war als Artillerieanlage geplant, mit 4 Geschützen, 2 MG-Scharten, einem eigenen, höher gelegenen "Observatorium (Beobachter)" und insgesamt 3 Eingängen. Der Ausbruch war wie gesagt noch lange nicht fertig. Es fehlen 2 Geschützstände, 2 Eingänge und der Beobachter.
 

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Und noch ein paar
 

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Berni8

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Diesmal was aus dem 1.WK.
Eine kleine ital. Kaverne der 3ten Verteidigungslinie zur Sperrung des Kanaltales.
Auch diese Verteidigungslinie war vollumfänglich ausgebaut. Links und rechtsseitig des Tales ziehen sich zahlreiche ähnliche Kavernen und Stellungen die steilen Hänge hinauf.
Scheinbar eine strategisch günstige Linie, den 25 Jahre später wurden hier auch Anlagen des Vallo Alpino errichtet.
 

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Berni8

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Und noch ein paar - mit Tiefblick auf Bundesstrasse und Autobahn!
 

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Berni8

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Wie bereits im vorigen Beitrag beschrieben, befindet sich in unmittelbarer Nähe der vorher gezeigten Kaverne aus dem 1.WK eine Anlage des Vallo Alpino.
Zumindest wurde mit deren Bau begonnen. Sie befindet sich großteils im Rohausbruch, und auch der ist nicht abgeschloßen worden.
Leider konnte ich aufgrund fehlender Ausrüstung die höher gelegenen Teile nicht besichtigen.
Nur in einem kleinen Teil wurde mit den Betonierarbeiten begonnen.
 

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Berni8

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Ich war diesmal mit dem Rad unterwegs und hab eine Anlage besucht, die sich direkt an der alten Bahnlinie der "Pontebana", dem heutigen Fernradweg "Ciclovia Alpe Adria" (der Alpen-Adria-Radweg von Salzburg nach Grado) befindet. (dazu später ein paar Bilder)
Auch diese Anlage befindet sich zum großen Teil noch im Rohausbruch. Nur ein kleiner Teil ist betoniert. Leider war es mir auch diesmal nicht möglich die höher gelegenen Teile der Anlage zu besichtigen.
 

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Berni8

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Der Zugang befindet sich keine 5 Meter von der ehemaligen Bahnlinie entfernt und auf gleichem Niveau zu dieser. (nur jetzt bei der Vegetation fast unsichtbar).
Die geplanten Kampfstände wären direkt, paralell an der Gleistrasse gelegen. Ziel war es sicher nicht den Zugsverkehr zu sperren. Die Anlage flankiert eigentlich die Staatsstraße auf der gegenüberliegenden Talseite.
 

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Berni8

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Und noch ein paar:
 

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Berni8

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Und jetzt noch ein paar Eindrücke von unterwegs. Der Radweg ist absolut empfehlenswert. Er verläuft meist auf der alten Eisenbahnlinie (vorallem durchs Kanaltal), geht von der Grenze ab Tarvis schön leicht bergab und führt aufgrund der Enge des Tales durch unzählige Tunnels, über zahlreiche Brücken und Gallerien und bietet immer mal wieder spektakuläre Ein- und Ausblicke.
 

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