Der Russenstein - Mahnmal der Sinnlosigkeit des Krieges

Bunker Ratte

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Im Mai 1945 gelangten amerikanische Soldaten als Besatzungsmacht auch nach Klaffer, ihre Aufklärungsflugzeuge landeten in Freundorf. Bald danach zogen die Amerikaner ab. Russische Soldaten besetzten das ganze Mühlviertel, die Donau wurde „Demarkationslinie“. Alle Erwachsenen erhielten einen Identitätsausweis in vier Sprachen (russisch, englisch, französisch und deutsch).
Im Gasthaus Spitzwirt wurde eine russische Kommandantur eingerichtet. Auf den Wiesen an der Großen Mühl entstand ein Truppenübungsplatz und auf einer Waldwiese ein Truppenschießplatz. Heute steht dort noch ein Felsblock, der Russenstein, auf dem die Russen mit ihren Bajonetten dem Sinne nach „Tod Organisator des Krieges“ in kyrillischer Schrift eingekratzt hatten.

Verschönerung durch den Kameradschaftsbund
Im Vorjahr wurde vom Kameradschaftsbund die Schrift wieder nachgezogen, eine Hinweistafel angebracht und die Ruhebank samt Tisch renoviert.
Quelle: Unterwegs zum Russenstein: ein geschichtsträchtiges Wanderziel für die ganze Familie (tips.at)

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