Digitaler Zugang zu Beständen des "Haus der Geschichte" geöffnet

josef

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Sammlung des Haus der Geschichte ist online
Mit der „Sammlung Online“ hat das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) erstmals einen digitalen Zugang zu seinen Beständen geöffnet. Diese ermöglicht es, umfassend in der seit 2017 aufgebauten Sammlung zu recherchieren.
Online seit heute, 17.00 Uhr
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Die Objekte der „Sammlung Online“ werden nicht nur beschrieben, „sondern umfassend historisch eingeordnet und analysiert“, hieß es in einer Aussendung. „Damit historische Gegenstände für die Auseinandersetzung und Aufarbeitung von Demokratie- und Diktaturgeschichte erkenntnisbringend sein können, braucht es ihre umfassende Einordnung: Woher stammt das Objekt? Was bedeutet das eine oder andere Symbol? Wer hat den Gegenstand wie und warum verwendet?“, so das hdgö.

Neue Blickwinkel auf Österreichs Geschichte
Jedes der über 5.000 Objekte sei umfassend fotografiert worden. Zusammen mit ausführlichen wissenschaftlichen Beschreibungen würden sich so unerwartete Perspektiven auf die Geschichte eröffnen, nicht nur auf die Herstellung des Objekts, sondern auch auf die Bedeutung und Nachnutzung.

Fotostrecke
Haus der Geschichte Österreich / CC BY-NC 4.0
Das blaue Invalidenfahrzeug von Hermann Simböck (1919–2009)
Haus der Geschichte Österreich / CC BY-NC 4.0
Jacke von Toni Innauer mit Unterschrift, getragen bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele, 1976

Haus der Geschichte Österreich / CC BY-NC 4.0
Der Pass ist der erste österreichische Pass mit einem X als Geschlechtseintrag

Haus der Geschichte Österreich / CC BY-NC 4.0
Protestschild von Martha Krumpeck, 2021

Haus der Geschichte Österreich / CC BY-NC 4.0
Protestdirndl gegen den 12-Stunden-Tag, 2018

Kontext der Museumsobjekte im Fokus
„Wir als Haus der Geschichte Österreich stellen kulturhistorische Artefakte nicht einfach als eine Ansammlung von Dingen ins Netz. Unsere ‚Sammlung Online‘ vermittelt die jeweiligen Kontexte der Museumsobjekte“, wurde hdgö-Direktorin Monika Sommer zitiert. Österreichische Geschichte werde so anhand von Objekten wissenschaftlich erschlossen, für viele nutzbar gemacht und langfristig gesichert. „Unser Anspruch ist es, verlässliches Wissen bereitzustellen – auch als Gegenpol zu verkürzten oder verzerrten Darstellungen von Geschichte im digitalen Raum.“
08.04.2026, red, wien.ORF.at/Agenturen


Link zu den digitalisierten Sammelobjekten:

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