Erdbeben

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..schon wieder in Tirol:



Erdbeben mit Stärke 3,9 erschüttert Tirol
Um 19.15 Uhr hat am Freitag in Teilen Tirols die Erde gebebt. Laut Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hatte das Beben eine Stärke von 3,9 nach Richter erreicht. Die Erdstöße waren für die Bevölkerung teils deutlich spürbar.
Das Beben ereignete sich im Raum Fulpmes, war aber auch im Großraum Innsbruck, im Wipptal, im Oberland bis in den Raum Telfs und im Unterland bis ins Zillertal spürbar. Vereinzelt seien Haarrisse gemeldet worden, so der der Erdbebendienst. Es habe ein bis zwei Stunden nach dem Beben noch mehrere Nachbeben gegeben, sagte Martin Außerlechner von der Landeswarnzentrale gegenüber ORF Tirol. Das stärkste davon mit 2,9 um 19.47 Uhr.

Der Österreichische Erdbebendienst ersuchte, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.

Publiziert am 03.11.2017
http://tirol.orf.at/news/stories/2876044/
 

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NÖ.: Erdbeben der Stärke 3,2 in Alland

Erschütterungen auch in Wien wahrnehmbar
Alland – In Alland in Niederösterreich hat sich laut Erdbebendienst der ZAMG am Mittwoch um 19.36 Uhr ein Erdbeben der Magnitude 3,2 ereignet. "Es wurde von vielen Personen deutlich wahrgenommen.

Auch in Wien konnten die Erschütterungen verspürt werden", hieß es in einer Aussendung. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke aber nicht zu erwarten. (APA, 8.11.2017)
http://derstandard.at/2000067458822/Erdbeben-der-Staerke-3-2-in-Alland
 

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Wieder leichtes Erdbeben in Tirol
In Tirol hat es in der Nacht auf Freitag erneut ein leichtes Erdbeben gegeben. Wie der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) meldete, erreichten die Erdstöße im Karwendel eine Magnitude von 2,5.

Zu dem Beben kam es um 02.33 Uhr. Das Epizentrum lag etwa 10 km nördlich von Hall in Tirol. Die Erschütterungen wurden ersten Meldungen zufolge sowohl im Raum Hall als auch in Scharnitz (Innsbruck-Land) von einigen Personen verspürt. Schäden an Gebäuden sind keine bekannt und laut ZAMG bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten. Der Österreichische Erdbebendienst ersuchte, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage www.zamg.ac.at auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.


ZAMG

Am Donnerstag Nachbeben in Fulpmes
Bereits am Donnerstagvormittag waren in Tirol ebenfalls Erdstöße registriert worden. Bei dem Beben der Magnitude 2,2 im Raum Fulpmes handelte es sich laut ZAMG um ein Nachbeben nach dem Erdbeben am vergangenen Freitag - mehr dazu in Erdbeben mit Stärke 3,9 erschüttert Tirol.

Link: ZAMG Erdbebendienst
Publiziert am 10.11.2017

http://tirol.orf.at/news/stories/2877280/
 

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Starkes Beben im Bezirk Neunkirchen
Südlich von Neunkirchen hat am Freitag die Erde gebebt. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) spricht von einer Magnitude von 3,7. Beben dieser Stärke gibt es in Niederösterreich nur alle zwei bis drei Jahre.

Gegen 17.40 Uhr bebte am Freitag im Industrieviertel, südlich von Neunkirchen, die Erde. Laut ZAMG wies das Erdbeben eine Stärke von 3,7 auf. „Erdbeben dieser Stärke kommen in Österreich gar nicht so häufig vor - man kann sagen in Niederösterreich nur alle zwei bis drei Jahre. Das bedeutet, das ist für uns schon ein größeres Ereignis“, sagt Seismologin Rita Meurers.

Mehr als 600 Meldungen aus der Bevölkerung gingen in den ersten Stunden nach dem Erdbeben bei der ZAMG ein, die Anzahl wird in den nächsten Tagen noch weiter steigen. „Die Menschen haben ein Wackeln des ganzen Gebäudes gemerkt, die Möbel haben sich bewegt, teilweise sind auch Gegenstände umgefallen oder wurden verschoben“, so Meurers.

Beben wurde „kräftig verspürt“
Das Erdbeben wurde bis in den Raum Melk, Mödling, bis nach Gänserndorf und auch in den Nachbarbundesländern Burgenland und der Steiermark verspürt. Laut ZAMG kann es bei Erdbeben dieser Stärke in der Nähe des Epizentrums zu leichten Schäden, wie etwa Rissen im Verputz, kommen.

Die drei stärksten Erdbeben 2017 in NÖ.:
  • 10. November, Neunkirchen: Stärke: 3,7
  • 8. November, Alland: Stärke: 3,1
  • 17. Oktober, Gloggnitz: Stärke: 3,0
Diesen Herbst hat es laut der Seismologin überdurchschnittlich viele spürbare Erdbeben in Niederösterreich gegeben. In diesem Jahr waren es bisher 14 wahrnehmbare Erdbeben, wobei sich nur eines im ersten Halbjahr und 13 im zweiten Halbjahr ereigneten. „Aber es ist kein Hinweis darauf, wie es weiter gehen wird. Es ist kein Vorzeichen, dass vielleicht noch ein stärkeres Erdbeben kommt. Man kann das so nicht interpretieren“, so Meurers.

In Niederösterreich können im Gebiet um den Semmering und im südlichen Wiener Becken laut ZAMG immer wieder stärkere Erdbeben vorkommen. „Es ist so, dass sich im Untergrund ständig die Spannungen aufbauen. Wenn ein gewisser Reibungswiderstand im Gestein überschritten wird, dann kommt es zu einem Bruch entlang von tektonischen Störungslinien und dieser Bruch ist das Erdbeben“, sagte Meurers.

Links:
Publiziert am 10.11.2017

http://noe.orf.at/news/stories/2877495/
 

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Wieder Erdbeben mit Epizentrum in Fulpmes
Ein Erdbeben der Magnitude von 3.0 hat sich am Dienstag um 00:04 Uhr im Raum Fulpmes in Tirol ereignet. Das Beben wurde im Bereich des Epizentrums deutlich verspürt. Es war dies das dritte Beben in Fulpmes innerhalb eines Monats.
Das Beben wurde in einem Umkreis von etwa 20 km wahrgenommen, teilte der Erdbebendienst der ZAMG mit. Schäden an Gebäuden seien keine bekannt und aufgrund der Stärke des Bebens auch nicht zu erwarten.

Insgesamt vier Beben im November
Am 3. November bebte in Tirol ebenfalls die Erde, Epizentrum war Fulpmes. Die Stärke des Erdbebens war mit 3,9 angegeben - mehr dazu in Erdbeben mit Stärke 3,9 erschüttert Tirol. Sechs Tage später meldetet der Erdbebendienst dort ein Nachbebem der Stärke 2,2 - mehr dazu in Leichtes Nachbeben in Fulpmes.

Am 10. November bebte um 02.33 Uhr die Erde im Karwendel. Das Epizentrum lag etwa 10 km nördlich von Hall in Tirol. Die Erschütterungen wurden sowohl im Raum Hall als auch in Scharnitz (Innsbruck-Land) von einigen Personen verspürt - mehr dazu in Wieder leichtes Erdbeben in Tirol.

Publiziert am 21.11.2017
http://tirol.orf.at/news/stories/2879424/
 

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1.320 Erdbeben 2017 in Österreich lokalisiert

Es waren überdurchschnittlich viele, aber weniger starke Erdbeben, die in Österreich lokalisiert wurden. 63 der insgesamt 1.320 Erdbeben in Österreich wurden auch von der Bevölkerung verspürt.
Die Erdbeben wurden mit dem Stationsnetz des Erdbebendienstes der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) registriert. Die Zahl der spürbaren Erdbeben war in Österreich gleich groß wie im vergangenen Jahr, aber weitaus höher als im vieljährigen Durchschnitt von 48 Beben. Die meisten dieser Beben, nämlich 25, ereigneten sich in Tirol. An zweiter Stelle im Bundesländervergleich liegt Oberösterreich mit 15 spürbaren Beben. In Niederösterreich waren es 14, in der Steiermark vier, in Vorarlberg drei und jeweils eines in Kärnten und im Burgenland.

189 Nachbeben in Fulpmes
Das stärkste Beben ereignete sich am 3. November in Fulpmes im Tiroler Stubaital. Es wies eine Stärke von 3,9 auf und führte dazu, dass zahlreiche Menschen aus Gebäuden ins Freie flüchteten. Aus mehreren Orten im Stubaital wurden laut ZAMG Risse an Innen- und Außenwänden gemeldet, außerdem fielen Verputzstücke ab. In der Folge wurden 189 Nachbeben registriert.

Leichte Schäden hat auch ein Beben am 30. Juli im Raum Wiener Neustadt in Niederösterreich verursacht. Das Epizentrum lag in Bad Fischau. Die Stärke von 2,4 war zwar schwach, da die Herdtiefe von fünf Kilometern aber relativ gering war, waren die Erschütterungen stark spürbar und führten dazu, dass Gegenstände umstürzten.

Anzahl schwankt
Ein Trend zu mehr Erdbeben sei in den vergangenen Jahren nicht zu beobachten, erklärte ZAMG-Seismologin Rita Meurers: „Die Zahl der Beben in Österreich schwankt über die Jahre stark. Außerdem sagt die Gesamtzahl wenig über die Stärke aus.“

Unter den weltweit von der ZAMG gemessenen seismischen Ereignissen war wie auch schon im Vorjahr ein Nukleartest. Am 3. September wurde eine Explosion aus Nordkorea registriert. Dabei handelte es sich nach offiziellen Angaben um die Zündung einer Wasserstoffbombe. Die seismischen Wellen erreichten Österreich nach einer Laufzeit von etwa elf Minuten. Die ZAMG ist Teil des weltweiten Kontrollnetzes zur Überwachung des Verbots von Kernwaffentests, das von der Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization (CTBTO) mit Sitz in Wien organisiert wird.

Links:
Publiziert am 28.12.2017
http://unterirdisch.de/index.php?threads/erdbeben.10750/
 

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Tirol war 2017 Erdbeben-Spitzenreiter

Die meisten Erdbeben in Österreich werden tendenziell in Tirol gemessen. Bei 70 Erdbeben, die von der Bevölkerung 2017 wahrgenommen wurden, lag das Epizentrum 25 Mal in Tirol. Das heftigste Erdbeben österreichweit wurde im Stubaital gemessen.
Insgesamt 1.320 Erdstöße hat der Erdbebendienst der ZAMG in Österreich 2017 registriert. 63 Erdstöße im Inland und sieben im Ausland wurden von Teilen der Bevölkerung verspürt. Bei den meisten spürbaren Erdbeben im vergangenen Jahr berichtete die Bevölkerung von einem leichten Zittern oder Rütteln und einem grollenden Geräusch. Bei stärkeren Beben wurden auch ein Schwanken des Gebäudes und umgefallene Gegenstände gemeldet.


ZAMG
Eingang zur Erdbeben-Messstation in Abfaltersbach in Osttirol.

Leichte Schäden bei Beben in Fulpmes
Das stärkste Beben am 3. November mit Epizentrum Fulpmes wurde in größeren Teilen Tirols verspürt. Dabei seien laut ZAMG auch kleinere Schäden an Gebäuden gemeldet worden. Von den österreichweit 9.800 Wahrnehmungsberichten betrafen rund die Hälfte dieses Ereignis in Fulpmes. Auch einige Nachbeben wurden dort von der Bevölkerung noch registriert - mehr dazu in Wieder Erdbeben mit Epizentrum in Fulpmes.

Ein weiteres stärkeres Erdbeben gab es am 12. Mai 2017 in Völs. Aufgrund der relativ großen Herdtiefe von etwa 15 km waren die Erschütterungen nur mäßig stark. Die meisten der etwa 600 Wahrnehmungsberichte stammten aus Innsbruck. Die Intensität erreichte maximal 4 Grad auf der Europäischen Makroseismischen Skala (EMS-98).


ZAMG
Die Graphik zeigt, wie viele verspürte Erdbeben sich in den einzelnen Bundesländern bzw. im angrenzenden Ausland im Jahr 2017 ereignet haben.

Bebenhäufigkeit deutlich über dem Durchschnitt
Die Zahl der spürbaren Beben in Österreich lag 2017 deutlich über dem vieljährigen Durchschnitt von etwa 48 verspürten Beben pro Jahr. Ein Trend zu mehr Erdbeben sei aber in den letzten Jahren nicht zu beobachten, sagt Seismologin Meurers: „Die Zahl der Beben in Österreich schwankt über die Jahre stark. Außerdem sagt die Gesamtzahl wenig über die Stärke aus. Heuer wurden zum Beispiel sehr viele schwache Beben verspürt und gemeldet, aber es gab vergleichsweise nur wenige starke Erdbeben."


ZAMG
Die Seismographen in Österreich haben am 3. September auch einen Nukleartest in Nordkorea registriert.

Erdbebenmeldungen auch via App möglich
Für die ZAMG sind Erfahrungsberichte und mögliche Schadensberichte nach Erdbeben wichtige Parameter. Deshalb können Betroffene telefonisch, online und mittlerweile auch via App Erdbeben melden.

Die App dient nicht nur der Übermittlung von Bebenmeldungen. Sie zeigt auch alle Erdbeben der letzten Stunden, Tage und Wochen in Österreich und weltweit, inklusive Distanz zum aktuellen Standort, sowie Tipps zum Verhalten bei Erdbeben und statistische Informationen.

Link:
Publiziert am 29.12.2017[/Q
 

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Leichtes Erdbeben im Montafon
Im Silvretta-Gebiet an der Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol hat sich am Montag um 9.18 Uhr ein leichtes Erdbeben ereignet. Bei einer Magnitute von 2,9 wurde das Beben „schwach verspürt“.

Das Epizentrum lag einige Kilometer südlich der Bielerhöhe. Das teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik am Montagvormittag mit.

Schäden an Gebäuden wurden vorerst nicht bekannt und sind der Magnitude nach auch nicht zu erwarten. Der Österreichische Erdbebendienst ersuchte, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage
http://www.zamg.ac.at/bebenmeldung auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.

Publiziert am 08.01.2018

http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2888155/
 

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Erdbeben in Slowenien auch in Kärnten spürbar

Am Mittwochvormittag hab in Slowenien die Erde gebebt. Es war ein stärkeres Beben mit der Magnitude 4.0, es war in Klagenfurt und Orten in Südkärnten deutlich spürbar. Mit Nachbeben muss gerechnet werden. Nur alle 40 Jahre kommt es in Kärnten auch zu Gebäudeschäden.
Meldungen kamen aus Hermagor, Arnoldstein, Bad Bleiberg, Villach, Ferlacht und aus Hochhäusern in Klagenfurt sowie vereinzelt auch aus Spittal. Das Zentrum lag in Bovec, rund 27 Kilometer südsüdwestlich von Arnoldstein gelegen. Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik sei diese Region für Erdbeben anfällig.

Im Durchschnitt werden in Kärnten sieben Beben pro Jahr gespürt, die das Epizentrum im Land haben. Alle 40 Jahre kommt es statistisch zu Gebäudeschäden, so die ZAMG. Das letzte davon 2013 im Bereich Bad Eisenkappel. In Kärnten werden aber auch grenznahe Beben aus Friaul und Slowenien von der Bevölkerung gespürt, wie jenes am Mittwoch. Erdbebenherde in Kärnten liegen bei Straßburg/St. Veit, im Feistritztal und im Bereich Gmünd/Katschberg, sowie im nordwestlichen Teil des Lavanttals. Es gibt in Kärnten viele Bruchzonen der adriatischen Platte, die unter die Alpen dringt. Bemerkt wird aber nur ein Bruchteil der Beben.


ORF

Spuren des Bebens von 1976 sind in Gemona heute noch zu sehen

Stärkste Beben der Vergangenheit
Das bisher verheerendste Beben ereignete sich 1976 im Gebiet von Gemona (Italien). Das Beben im Mai erreichte eine Stärke von neun auf der zwölfstufigen Mercalli-Skala, die Schäden in Italien waren enorm. In Kärnten wurde besonders das Gailtal in Mitleidenschaft gezogen. Bis Bayern und Wien war die damalige Verschiebung der afrikanischen Platte unter die europäische zu spüren - mehr dazu in Friaul: 40 Jahre nach dem großen Beben (kaernten.ORF.at; 5.5.2016).

Das größte historische Beben, das dokumentiert wurde, fand im Jänner 1348 statt. In Villach brachen durch offene Kochfeuer Großbrände aus, der Dobratsch stürzte im Bereich bereits vorhandener Bergsturzgebiete gailtalseitig weiter ab und staute den Gailfluss auf.

Publiziert am 17.01.2018
 

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Im Montafon hat es schon wieder gerumpelt...
Anscheinend sind in der Schweiz mehrere Käselaibe aus den Regalen gefallen, da es dort stärker "gepumpert" hat! Die berichten von einer Stärke von 4,2 - die ZAMG "nur" von 3,9 lt. Richter-Magnitude...



Stark spürbares Erdbeben in Bludenz

Am Mittwochabend hat sich in Bludenz ein Erdbeben ereignet. Bei einer Magnitude von 3,9 wurde es laut Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) im Raum Bludenz stark verspürt.
Über Schäden an Gebäuden war vorerst nichts bekannt, laut ZAMG ist das bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten.

Der Erdbebendienst ersuchte, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken. In der ersten Stunde nach dem Beben waren bereits mehr als 600 Meldungen eingegangen, sagte ein ZAMG-Sprecher gegenüber der Austria Presse Agentur (APA).

Das Beben war auch in der Schweiz zu spüren, wie der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich bekannt gab.

Link:
Leichtes Erdbeben im Montafon

Publiziert am 17.01.2018
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2890103/
 

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Vorarlberg: 25 Schadensmeldungen - Nachbeben möglich

25 Schadensmeldungen nach Erdbeben
Am Mittwochabend um 20.07 Uhr hat sich im Raum Bludenz ein Erdbeben ereignet. Es erreichte eine Magnitude von 3,9. Insgesamt 25 Schadensmeldungen sind beim Erdbebendienst eingegangen.
Zumeist ging es um Risse im Verputz und abgesplitterte Verputzteile, sagte eine Sprecherin des Erdbebendienstes auf ORF-Anfrage. Bis Donnerstagmittag wurden über 1.400 Meldungen über die Wahrnehmung des Bebens registriert. Die meisten stammten aus Vorarlberg, einige auch aus Tirol und Deutschland. Beim Erdbebendienst heißt es, diese vergleichsweise hohe Zahl habe damit zu tun, dass die gemessene Magnitude von 3,9 für Vorarlberg doch recht ungewöhnlich sei.

Ähnlich große Ereignisse habe es im Bereich des Arlbergs am 1. Jänner 2016 mit Epizentrum in Klösterle, am 28. Juni 1996 mit Epizentrum in Lech, am 29. Juni 1965 mit Epizentrum in Dalaas und am 14. April 1866 mit Epizentrum ebenfalls in Dalaas gegeben.

Nachbeben möglich
Nach einer vorläufigen Auswertung habe die Intensität im Epizentrum einen Stärkegrad von 5 bis 6 auf der zwölfstufigen Europäischen Makroseismischen Skala (EMS) erreicht. Diese Skala ermöglicht die Bewertung von Auswirkungen eines Bebens an der Erdoberfläche. In den nächsten Tagen seien noch spürbare Nachbeben möglich. Das bisher stärkste Nachbeben folgte zwölf Stunden später mit einer Magnitude von 2,1.

Der Erdbebendienst ersucht, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken. Erst vor wenigen Tagen bebte die Erde im Montafon - mehr dazu in Leichtes Erdbeben im Montafon.

Publiziert am 18.01.2018
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2890103/
 

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Erdbeben in Italien auch in Kärnten spürbar
Ein Erdbeben hat Freitagabend den Raum Gemona del Friuli in Norditalien erzittern lassen. Nach Angaben des Erdbebendienstes der Zentralanstaltat für Meteorologie und Geodynamik war das Beben auch in Südkärnten zu spüren.

Es ist 18:39 Uhr als die Erde im Raum von Gemona del Friuli in Norditalien zu beben beginnt. Laut ZAMG hatte das Beben eine Magnitude von 4,1. Das Beben war auch in Südkärnten, vor allem in höheren Stockwerken, spürbar.


ZAMG

Erst vor wenigen Tagen ereignete sich in Slowenien ein ähnlich starkes Erdbeben mit der Magnitude 4,0. Es war in Klagenfurt und im Raum Südkärnten deutlich spürbar - mehr dazu in Erdbeben auch in Kärnten spürbar
http://kaernten.orf.at/news/stories/2890625/
Publiziert am 20.01.2018

Erdbeben war auch in Osttirol spürbar
Ein Erdbeben am Freitagabend bei Gemona del Friuli in Norditalien ist auch in Osttirol zu spüren gewesen. Laut der ZAMG erreichte das Beben um 18.39 Uhr eine Magnitude von 4,1. Ihre Erdbebenmeldung an die ZAMG
 
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Wieder Erdbeben im Bezirk Bludenz
Ein Erdbeben hat sich in der Nacht auf Donnerstag im Bezirk Bludenz ereignet. Nach Angaben der ZAMG wies das Beben eine Magnitude von 4,0 auf. Das Epizentrum lag im Raum Wald am Arlberg bei Dalaas.
Das Erdbeben ereignete sich um 2.47 Uhr. Es war für die Bevölkerung in diesem Raum in Vorarlberg aber auch in Teilen Tirols spürbar. Leichte Schäden wie etwa Risse im Verputz können bei dieser Stärke vereinzelt möglich sein.

Der Erdbebendienst ersucht, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.

Genau vor zwei Wochen gab es im Großraum Bludenz ein Erdbeben mit einer Magnitude von 3,9 - mehr dazu in 25 Schadensmeldungen nach Erdbeben.

Publiziert am 01.02.2018
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2892961/
 

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Vorarlberg - Experte rechnet mit weiteren Erdbeben

Innerhalb von knapp vier Wochen hat es in Vorarlberg drei Erdbeben gegeben. Experte Wolfgang Lenhart von der ZAMG rechnet damit, dass es noch zu weiteren Beben kommen wird. Eine Magnitude von bis zu 5,0 sei möglich.
Ein Beben der Magnitude 4 wie in der Nacht auf Donnerstag trete nur alle Jahrzehnte auf, sagt Wolfgang Lenhart, Erdbebenexerte der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik), im ORF Vorarlberg-Interview. Daher könne man schon sagen, dass es sich um ein außerordentliches Ereignis handelt.

Magnitude von 5,0 als Limit
Dass es in einem kurzem Zeitraum drei Erdbeben gegeben hat, sei Zufall, so Lenhart. Er rechnet aber damit, dass es in den kommenden Monaten weitere Erdbeben geben könnte.

Das Beben in der Nacht auf Donnerstag würde zeigen, dass es entlang der Spullerstörung (Anmerkung: das Epizentrum war im Bereich Spullersee) noch nicht zu einem kompletten Spannungsabbau gekommen sei. In Vorarlberg sei eine Magnitude von 5,0 wohl das oberste Limit, hier seien Schäden an Gebäuden möglich.

Wieder Erdbeben im Bezirk Bludenz
In der Nacht auf Donnerstag hat sich im Bezirk Bludenz wieder ein Erdbeben ereignet. Nach Angaben der ZAMG wies das Beben eine Magnitude von 4,0 auf. Das Epizentrum lag im Raum Wald am Arlberg bei Dalaas.

Das Erdbeben ereignete sich um 2.47 Uhr. Es war für die Bevölkerung in diesem Raum in Vorarlberg aber auch in Teilen Tirols spürbar. Leichte Schäden wie etwa Risse im Verputz können bei dieser Stärke vereinzelt möglich sein.

Bereits über 500 Berichte aus der Bevölkerung
Das Beben sei von vielen Menschen stark verspürt worden, so Seismologin Christiane Freudenthaler von ZAMG : „Wir haben über das Wahrnehmungsformular auf unsere Website bereits über 500 Wahrnehmungsberichte aus mehr als 65 Orten bekommen“. Die meisten Berichte würden aus Vorarlberg kommen, aber auch im Westen Tirols bis Landeck sei das Beben deutlich spürbar gewesen. Vereinzelt seien auch in Innsbruck leichte Schwingungen in höheren Stockwerken bemerkt worden.

Der Erdbebendienst ersucht, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.

Drei Erdbeben in knapp vier Wochen
Genau vor zwei Wochen gab es im Großraum Bludenz ein Erdbeben mit einer Magnitude von 3,9 - mehr dazu in 25 Schadensmeldungen nach Erdbeben.

Im Silvretta-Gebiet an der Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol hat sich am 8. Jänner um 9.18 Uhr ein leichtes Erdbeben ereignet - mehr dazu in Leichtes Erdbeben im Montafon.

Erdbeben in Vorarlberg
Vorarlberg gehört laut ZAMG zu den Regionen Österreichs, in denen mehrmals pro Jahr spürbare Erdbeben vorkommen, besonders im Rheintal und im Arlberggebiet. Der Grund ist die sogenannte Nord-Süd-Kompression der Alpen, wo verschiedene Bereiche der Erdkruste aufeinander stoßen, an denen es immer wieder zu Spannungen und anschließenden Brüchen kommt.

Ähnliche starke Ereignisse wie in den vergangenen Wochen, mit Magnituden im Bereich von etwa 4,0, waren in der dokumentierten Erdbebengeschichte von Vorarlberg:
- am 31. Jänner 2016 mit Epizentrum in Klösterle (Magnitude 3,6)
- am 15. und 28. Juni 1996 (Magnitude 4,0 und 4,3) mit Epizentrum in Lech
- am 31. März 1994 mit Epizentrum in Stuben (Magnitude 4,0)
- am 8. Mai 1992 mit Epizentrum in Feldkirch (Magnitude 4,3)
- am 29. Juni 1965 mit Epizentrum in Dalaas (Magnitude 4,0)
- am 14. April 1866 mit Epizentrum ebenfalls in Dalaas
-am 27. Dezember 1771 mit Epizentrum in Mittelberg in den Allgäuer Alpen (Intensität 6 Grad EMS-98)

Die von den Auswirkungen her stärksten Beben Vorarlbergs waren dabei Feldkirch 1992 (Intensität von 6-7 Grad EMS-98) und Mittelberg 1771 (Intensität 6 Grad EMS-98). Bei beiden gab es Schäden an Gebäuden, wie ausgebrochene Verputzteile. Insgesamt ist Vorarlberg aber von wesentlichen Schadensbeben bisher verschont geblieben.

Publiziert am 01.02.2018
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2892961/
 

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Leichtes Erdbeben im Raum Telfs
Im Raum Telfs hat sich am Sonntagmorgen ein leichtes Erdbeben ereignet. Das Beben um 7.14 Uhr erreichte eine Magnitude von 2,4 und wurde laut dem Erdbebendienst der ZAMG von der Bevölkerung teilweise deutlich verspürt.

Das Epizentrum des Bebens lag etwa fünf Kilometer südöstlich von Telfs. Das Zentrum des Bebens soll sich in etwa acht Kilometern Tiefe befunden haben. Schäden an Gebäuden sind laut der ZAMG bei einem Erdbeben dieser Stärke nicht zu erwarten.

Link:
Publiziert am 18.02.2018
 

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Im Naturhistorischen Museum Wien: Simulation zeigt, wie und wo Erde bebt

Simulation zeigt, wie Erde bebt
Wie dynamisch der Planet Erde ist, vermittelt eine neue Simulation im Naturhistorischen Museum Wien. Täglich aktualisiert stellt „Shaking Earth“ alle Beben ab der Stärke 3 dar.

„Die Menschen haben eine sehr statische Vorstellung von der Welt“, sagte Mathias Harzhauser, Leiter der Geologisch-Paläontologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums (NHM) am Montag. Zusätzlich zur benachbarten Plattentektonik-Maschine wolle man mit der neuen, vom Medienunternehmen 7reason realisierten Animation dem Publikum „die Dynamik des Planeten vermitteln“.

Die Visualisierung zeigt die weltweite, regionale und lokale Erdbebentätigkeit auf verschiedenen Zeitskalen. Alle Beben der Magnitude 3 seit 1980 sind erfasst und werden täglich um 8.00 Uhr Früh aktualisiert. Die Größe der ein Erdbeben signalisierenden Punkte zeigt seine Stärke. Zudem gibt es Informationsseiten über die zehn stärksten Beben weltweit seit 1960 sowie die wichtigsten Beben in Österreich seit dem 12. Jahrhundert.

Das Projekt wurde durch die Akademie der Wissenschaften (ÖAW) aus Mitteln der Dr. Emil Suess-Erbschaft gefördert und in Kooperation von NHM, Technischer Universität (TU) Wien und Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) realisiert.

7.000 Erdbeben mit Stärke 4 oder höher pro Jahr
Rund 7.000 Mal bebt die Erde pro Jahr weltweit mit einer Magnitude 4 oder höher, sagte Wolfgang Lenhardt, Leiter des Österreichischen Erdbebendienstes an der ZAMG. Er wird anlässlich der Eröffnung der neuen Simulation neben anderen Experten Montagnachmittag bei einem Symposium im NHM referieren. Hierzulande würden rund 2.000 Erschütterungen mit Epizentrum in Österreich registriert, etwa die Hälfte davon gehe auf Sprengungen bzw. Felsstürze zurück.

Fühlbar seien zwischen 40 und 60 Beben pro Jahr in Österreich, so Lenhardt. Der Experte kennt auch den Hauptgrund für Erdbeben in Österreich: „Kleine Teile in der Erdkruste bauen Druck ab, der von der Bewegung der Afrikanischen Platte gegen die Böhmische Masse aufgebaut wird.“

science.ORF.at/APA

Mehr zu dem Thema:

http://science.orf.at/stories/2896385

 

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Vorarlberg: Viertes Erdbeben in diesem Jahr

In der Nacht auf Donnerstag hat sich bei Dalaas ein Erdbeben der Magnitude 2,0 ereignet. Damit hat es heuer bereits vier Erdbeben in Vorarlberg gegeben. Das dritte Beben Anfang Februar erreichte eine Magnitude von 3,9.
Am 22. Februar um 3.35 Uhr hat sich das Erbeben bei Dalaas ereignet. Es wurde von der Bevölkerung vereinzelt schwach verspürt. Schäden an Gebäuden sind keine bekannt und bei einer Magnitude von 2,0 auch nicht zu erwarten.

Der Erdbebendienst ersucht, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.

In diesem Jahr haben sich in Vorarlberg somit bereits vier Erdbeben ereignet. Zwischen Anfang Jänner und 1. Februar waren im Süden Vorarlbergs bereits drei Erdbeben verzeichnet worden. Jenes am 8. Jänner wies eine Magnitude von 2,8 auf, die Erdstöße am 17. Jänner und am 1. Februar erreichten eine Stärke von 3,9 - mehr dazu in Experte rechnet mit weiteren Erdbeben.

Publiziert am 22.02.2018
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2896902/
 

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...und auch in Tirol rumpelte es heute leicht:

Chronik 22.02.2018 16:12 Uhr
Leichtes Erdbeben bei Prutz

Am Donnerstag hat sich um 14.49 Uhr bei Prutz im Oberinntal ein Erdbeben der Magnitude 2,4 ereignet. Die Bevölkerung nahm im Bereich des Epizentrums schwache Erschütterungen und deutlich hörbare Bebengeräusche wahr. Schäden entstanden vermutlich nicht, so der Erdbebendienst der ZAMG.

http://tirol.orf.at/news/
 

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Erdbeben im Raum Innsbruck deutlich spürbar
Am Montag 26.02.2018 um 14.31 Uhr war ein Erdbeben im Raum Innsbruck spürbar. Es hatte eine Magnitude von 2,9. Das Epizentrum lag drei Kilometer nördlich der Landeshauptstadt, in einer Tiefe von sechs Kilometern. Schäden an Gebäuden sind laut ZAMG bei dieser Stärke nicht zu erwarten.

http://tirol.orf.at/news/
 
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