Freilichtmuseen, Museumsdörfer und historische Landtechnik in Österreich

josef

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#81
Und auch als Ergänzung zu den vorigen Beiträgen über die "Dampfmaschinen aus Breitstetten" von @Bunker Ratte konnte ich im Schlossmuseum Linz (O.Ö. Landesmuseum) etwas passendes entdecken:

Modell einer Dreschmaschine mit Strohförderband - angetrieben von einem "Dampflokomobil"
(Leider ist die Bildqualität durch die Spiegelungen der Vitrinenwände nicht optimal...)
 

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Bunker Ratte

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#82
Herzlichen Dank für den interessanten Fotobericht. Konntest du näheres zu dem Schiff in Teil 3 erfahren? War das einmal ein kleines Dampfschiff oder hat es sich nur zufällig in die Sammlung "verirrt"?
Hallo HF130C,
danke für die Blumen. Von den Dampfmaschinen sind die meisten Funktionsfähig und restauriert, sie werden mit Diesel eingelassen und poliert. 5 Maschinen waren im Betrieb. Zum Schiff: Es ist ein Neuzugang im Museum und wird zu einer "Kaffeebar mit Wirlpool" umfunktioniert, dadurch wir im weiteren Gespräch leider unterbrochen wurden, kann ich im Monment nicht mehr dazu sagen. Ich werde die Informationen nachholen, weil es mich selbst interessiert

Ein Video von der Eröffnung:

Lg
Michi
 
Zuletzt bearbeitet:

HF130C

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#83
Und auch als Ergänzung zu den vorigen Beiträgen über die "Dampfmaschinen aus Breitstetten" von @Bunker Ratte konnte ich im Schlossmuseum Linz (O.Ö. Landesmuseum) etwas passendes entdecken:
Danke, das kannte ich noch nicht. Das Schlossmuseum scheint einen erneuten Besuch wert zu sein.

Von den Dampfmaschinen sind die meisten Funktionsfähig und restauriert, sie werden mit Diesel eingelassen und poliert. 5 Maschinen waren im Betrieb. Zum Schiff: Es ist ein Neuzugang im Museum und wird zu einer "Kaffeebar mit Wirlpool" umfunktioniert
Danke für die Details. Kaffeebar mit Pool klingt einmal sehr exotisch und eigentlich nicht ganz zum Thema des Museums passend, aber natürlich, man muss dem Publikum auch Abwechslung bieten, vor allem technisch nicht so interessierten Begleitpersonen.

Da ist noch der Wurm drinnen, zumindest bei mir kommt "Video nicht verfügbar" .....
 

HF130C

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#85
Danke, jetzt klappt es.

Aber: Die Kinder herum und den Schlepper alleine im Kreis fahren lassen ... ist nicht ganz das, was mir unter verantwortungsvollem Oldtimerbetrieb einfällt ...
 

josef

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#90
Neuzugang im "Salzburger Freilichtmuseum Großgmain"



Ältestes Bauernhaus siedelt ins Freilichtmuseum
Die Rainer Keusche hat es geschafft - das kleine gut 500 Jahre alte Bauernhaus wurde im Lungau abgetragen und im Freilichtmuseum Großgmain wieder aufgebaut. In wenigen Wochen können die Besucher das Gebäude besichtigen.
Ursprünglich als Wohnhaus für Bergleute im Revier von Ramingstein (Lungau) genutzt, wurde die Rainer Keusche erst später zum Bauernhof. Auch Fabrikarbeiter wohnten im Lauf der Jahrhunderte im spätmittelalterlichen Mittelflurhaus. „Das ist doch etwas ganz Besonderes, meistens graben so etwas nur mehr die Archäologen aus, aber hier ist es noch gestanden. Im Dach haben wir noch eine Datierung - 1705 und dachten 18. Jahrhundert. Der Dendrochronologe hat dann das Baualter 1482 festgestellt“, sagte Monika Brunner-Gaurek vom Salzburger Freilichtmuseum.


ORF
Die Rainer-Keusche ist über 500 Jahre alt - und strahlt jetzt in neuem Glanz

Ehemaliger Besitzer: „Bin zutiefst berührt“
Der letzte Besitzer des Hauses war der ehemalige Salzburger Landessanitätsdirektor Christoph König. Der Mediziner bekam die Keusche von seiner Mutter und vermachte sie quasi dem Freilichtmuseum. Er selbst wuchs in der Rainer Keusche auf. „Ich bin zutiefst berührt, weil ich natürlich meine ganze Kindheit wiederauferstehen sehe. Ich bin aber auch berührt, mit welcher Genauigkeit und Kunstfertigkeit mein Heimathaus wiederauferstanden ist“, so König.

Renovierung mit viel Liebe zum Detail
Die Außenarbeiten rund um das Haus sind in vollem Gange, geplant sind ein Gemüse- und ein eigener Krautgarten, im Inneren werden Wandmalereien wieder aufgetragen. „Die Schablonen haben wir wieder rekonstruiert, die hat ein Archäologe freigelegt mit den verschiedenen Schichten und das ist ungefähr die von 1930. Das Muster haben wir rekonstruiert, die Farben auf Kalkbasis gemischt, damit wir dem Original nahe kommen“, erklärte Johann Rettenbacher vom Salzburger Freilichtmuseum.


ORF
In mühevoller Kleinstarbeit wird alles originalgetreu wiederhergestellt

Nicht einen Tag habe er Sehnsucht danach gehabt, die Rainer Keusche wieder im Lungau, am ursprünglichen Platz, zu sehen, sagte Christoph König - er freue sich schon auf zahlreiche Besucher. „Dass ein Objekt 536 Jahre besteht, das gibt es in ganz Mitteleuropa kaum noch - [..] das ist einmalig und das hatten wir nicht vermutet“, so König.


Leben in der Rainer Keusche „nicht idyllisch“
Auf den ersten Blick entsteht hier ein weiteres Idyll im Salzburger Freilichtmuseum. Ein Eindruck, der aber ganz bewusst gebrochen werden soll, meinte Monika Brunner-Gaurek. „Das Leben hier drinnen war kein Idyllisches“ - Steile Stiegen, offenes Feuer - das alles sei schon schwierig gewesen. Ein Ort der Sehnsucht, ein Sinnbild für eine heile Welt, das sind Gebäude wie die Rainer-Keusche in den seltensten Fällen gewesen.

Publiziert am 07.08.2018
Ältestes Bauernhaus siedelt ins Freilichtmuseum
 
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