Linz - eine kleine "Bilder-Potpourri"

josef

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#1
Nachfolgend ein kleiner Fotomix von meinem Besuch am 08.05.2018 in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz:

Zuerst besichtigte ich das Schloss (Museum)am Schlossberg über der Linzer Altstadt:

Teil 1:

1. Der wuchtige Baukörper des Linzer Schlosses wacht dominierend oberhalb der Donau. Blick vom linken Donauufer (Urfahr) auf die Altstadt.
2. Blick von der Nibelungenbrücke nach Westen (stromaufwärts).
3. - 5. Vom Hauptplatz geht es durch enge Gassen mit schön renovierten Bürgerhäusern leicht ansteigend...
6. ...und zuletzt über Stufen hoch zum Schloss.
7. Die Westseite des Schlossberges wird von einer Wehrmauer vom weiteren Hangverlauf des Römerberges getrennt.
8. Nun Ausblicke vom Schlossberg im Uhrzeigersinn - beginnend im Westen: Donautal oberhalb von Linz.
Hier befanden sich während des Krieges Einrichtungen der Kriegsmarine (Donauflottille).
9. Aus N grüßt der Pöstlingberg über die Donau...
10. ...und im Nordosten quert die "Nibelungenbrücke" den Strom. Links der "Urfahraner-Brückenkopf".
 

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josef

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#2
Schlossberg und Schloss Teil 2:

11. Nochmals Tiefblick zur Donau.
12. Die Nordfront des Schlossgebäudes.
13. Nach Osten über die Dächer der Altstadt, im Hintergrund Teile der Werksanlagen der voestalpine - ehemalige RHG.
14. Zoombild mit der Silhouette der Hochöfen...
15. Im Süden beherrscht der "Mariendom" das Bild.
16. - 17. Durch die Torbögen gelangt man in den Schlosshof...
18. ...und zum Eingang ins Schlossmuseum, welcher sich im modernen Südflügel befindet.
19. - 20. Hinweise zu Schloss und Museum...
 

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#3
Pöstlingberg

Mit der Bergbahn fuhr ich vom Hauptplatz auf den Pöstlingberg (539 m)

Teil 1:

1. Zoombild von der Nibelungenbrücke aus aufgenommen
2. Die Bergstation der Bahn wurde in einen Turm (Turm Nr. IV "Maria") des ehemaligen Forts der
Maximilianischen Turmlinie hineingebaut
3. Draufsicht auf den Turm IV (Bergstation)
4. Teilansicht von der Außenseite Turm IV mit Graben
5. - 6. Ansichten des Turmes VI ("Nothburga")
7. - 10. Der ebenfalls in der Grundsubstanz gut erhaltene Turm I ("Othilie"), der mit einer "Kurtane" (-> Verbindungsmauer) mit Turm VI verbunden ist.

Hier gibt es weiteres über die Linzer Turmbefestigungslinie...


 

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#4
Pöstlingberg Teil 2:

Weitere Fotos vom kurzen Rundgang am Pöstlingberg. Da ich den "Bergausflug" spontan unternahm, lies der Zeitplan keine weiteren Besichtigungen wie z.B. von der "Grottenbahn" im Turm II ("Beatrix") mehr zu, da der Genuss einer "Kaffeejause" mit "Linzertorte" Priorität hatte...

11. Aussichtsterrasse auf der Decke von Turm V ("Euphemia")
12. Eingang in die "Kurtane" von Turm V zu turm IV
13. Blick von der Terrasse zur Pöstlingsbergkirche
14. Kircheninneres...
15. Blick von der Aussichtsterrasse über die Stadt Richtung Osten
16. Donaubiegung im Bereich Winterhafen (Schiffswerft)
17. Anschluss Bild 16. in Richtung rechts
18. Urfahr im Vordergrund, Donau mit Nibelungenbrücke und dahinter Innenstadt, im Hintergrund Industriezone mit den Werksanlagen der voestalpine usw. ...
19. Ausschnitt der Altstadt mit Schloss und Dom
20. Teilansicht Chemiepark und voestalpine
(Fotos 16. - 20. Zoombilder)
 

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#5
Nibelungenbrücke

Die "
Nibelungenbrücke" wurde 1938-40 als Ersatz für die alte Brückenverbindung über die Donau zwischen der Innenstadt und dem linksufrigen Stadtteil Urfahr errichtet:

upload_2018-5-24_8-50-48.png
Aufnahme v. 08.05.2018
Blick vom Schlossberg auf die Nibelungenbrücke

1. - 2. Blick auf die Brücke Richtung rechtes Ufer zur Linzer Innenstadt
3. Richtung Hauptplatz mit den 2 im NS-Stil errichteten Brückenkopfgebäuden
4. Stromabwärts am rechten Ufer gleich nach der Brücke das "Lentos-Kunstmuseum"
5. Blick in die Gegenrichtung nach Urfahr: Links das "
Neue Rathaus", rechts das "Ars Electronica Center" und im Hintergrund der Pöstlingberg
6. Nochmals Urfahr ...
 

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#6
Brückenkopfgebäude an der Nordseite des Linzer Hauptplatzes

Die den Abschluss zur Donau bzw. Nibelungenbrücke bildenden
Brückenkopfgebäude wurden nach Abriss alter Bausubstanz 1940-1943 nach Plänen des Architekten Roderich Fick im NS-Stil errichtet:

1. Blick von der Nibelungenbrücke Richtung Innenstadt
2. Blick vom Hauptplatz Richtung Donau
3. Nochmals von der Brücke mit den Gebäuden als Abschluss des Hauptplatzes
4. - 6. Einige Details...
(Alle Aufnahmen v. 08.05.2018)
 

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#7

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#8


Mariendom höchster Kirchturm Österreichs?
Am Montag soll die Frage, ob der höchste Kirchturm Österreichs nicht doch in Linz anstatt in Wien steht, endgültig geklärt werden. Mit Lasern und Flugdrohnen wird der Turm des Linzer Mariendoms millimetergenau und digital vermessen.
Mit 136,5 Meter bis zur Turmspitze war der Wiener Stephansdom, von vielen liebevoll „Steffl“ genannt, jahrhundertelang der höchste Sakralbau Österreichs. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Linzer Mariendom gebaut wurde, hätte er aber laut Bauplänen mit seinem Turmkreuz den Steffl überragt.


Diözesse Linz, FlightKinetic Portugal
Der römisch-katholische Mariendom, auch Neuer Dom oder Mariä-Empfängnisdom genannt

Auf kaiserlichen Wunsch niedriger gebaut
Sobald sich das bis in die Hauptstadt der Monarchie durchgesprochen hatte, intervenierte jedoch der damalige Kardinal beim Kaiser, um die Lufthoheit seines Doms zu erhalten. Offizielle Quellen über eine Intervention gibt es zwar nicht, aber die Linzer dürften dem kaiserlichen Wunsch entsprochen haben, und so blieb die Spitze des Linzer Turmkreuzes fast zwei Meter unter der des Wiener Doms. So ganz sicher ist man sich da aber nicht, dann das Turmkreuz könnte doch höher sein, als man damals nach Wien berichtete.

Eckdaten zum Mariendom:
  • Grundsteinlegung 1862
  • 134,8 Meter Turmhöhe
  • Außenbau 130 Meter lang und 60 Meter breit
  • 142 Fenster
  • 17 Altäre
Laser und Drohnen zur Vermessung
Die Pläne im Archiv des Doms lassen eine Toleranz von zwei Metern zu, möglicherweise haben die Linzer also dem Wunsch des Kaisers doch nicht so ganz entsprochen. Wie die Oberösterreichischen Nachrichten (Samstagausgabe) berichten, soll ab Montag diese Frage mit modernsten Mitteln geklärt werden. Mit Lasern und Drohnen, die rund um den Mariendom kreisen, wird das gesamte Gebäude millimetergenau vermessen. Spätestens bei der Auswertung der Daten wird sich dann zeigen, ob der Linzer Dom nicht doch auf den Wiener Steffl herunterschaut.


Diözese Linz/Appenzeller
In regelmäßigen Abständen wird das Gebäude auf Risse und Schäden untersucht

Umbau im Kirchenschiff 2017
Erst 2107 wurde der Dom umgebaut. Die Kosten für den Umbau waren mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt worden. Ein neuer Altar und eine neue Anordnung der Sitzbänke sollen die Gemeinschaft in den Vordergrund rücken. Der Linzer Mariendom war fast ein halbes Jahr lang gesperrt. Mehr dazu in Neuer Altar in Mariendom geweiht (ooe.ORF.at; 8.12.17).

Kurz davor fand auch eine Untersuchung des Baumaterials - Sandstein - statt. Alle paar Jahre wird der Zustand der Zierteile, des Dekors sowie des sieben Meter hohen Stahlkreuzes geprüft.

Weil immer mehr Geld für Restaurierung und Erhaltung aufgewendet werden muss, wurde 2018 zur Unterstützung die Initiative „Pro Mariendom“ gegründet. Mehr dazu in „Pro Mariendom“ unterstützt Wahrzeichen (ooe.ORF.at; 31.1.18).

Links:
Publiziert am30.06.2018
Mariendom höchster Kirchturm Österreichs?
 

josef

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#9
Mariendom ist zweithöchste Kirche
Der Mariendom in Linz ist doch nicht die höchste Kirche Österreichs. Das hat die digitale Vermessung mit einer Drohne ergeben. Vermutet wurde zuletzt, dass der Linzer Dom doch höher ist als der Wiener Stephansdom.
Am Ende fehlen also doch 1,7 Meter. Der Mariendom in Linz bleibt damit zweithöchste Kirche Österreichs, das hat die digitale Vermessung mit einer Drohne vor etwas mehr als zwei Wochen jetzt ergeben. Der Dombaumeister hatte damals vermutet, dass durch eine bauliche Abänderung oben beim Kreuz, der Mariendom vielleicht höher sein könnte als bisher angenommen.


Diözesse Linz, FlightKinetic Portugal

Mariendom misst 134,69 Meter
Vom Boden bis zum Ende des Kupferkreuzes misst der Linzer Mariendom 134,69 Meter. Der Wiener Stephansdom ist knapp zwei Meter höher. In Linz wurde nachgemessen, weil der Turmspitz dringend saniert werden muss. Eine Drohne schwirrte daher rund um den Kirchturm und fotografierte ihn unzählige Male, damit man alle Stellen findet, die ausgebessert werden müssen.


Diözese Linz/Linsinger

100 Jahre alte Fugen müssen erneuert werden
Laut der Kirche müssen vor allem die über 100 Jahre alten Fugen erneuert werden. Das wird nächstes Jahr ab Februar erledigt. Den Titel größte Kirche Österreichs hält der Mariendom übrigens nach wie vor, er ist so groß wie ein halbes Fußballfeld.


Publiziert am 19.07.2018
Mariendom ist zweithöchste Kirche
 
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