Mit welcher Überraschung konfrontiert Mister Präsident als nächstes die Weltbevölkerung?

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#3
Trumps Kritik an Papst und KI-Bild als Jesus sorgen für Empörung
Der US-Präsident hatte Papst Leo am Montag als "schwach" bezeichnet und ein KI-generiertes – mittlerweile bereits gelöschtes – Bild veröffentlicht, das ihn als eine Art Jesus-Figur zeigt

US-Präsident Donald Trump wies den Jesus-Vergleich zurück. Das Bild solle ihn als Arzt darstellen.
AFP/MANDEL NGAN

Washington/Rom – Die Angriffe von Präsident Donald Trump auf Papst Leo XIV. haben in den USA und Italien Empörung ausgelöst. "Ich halte die Worte von Präsident Trump gegenüber dem Heiligen Vater für inakzeptabel", erklärte die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am Montag. "Der Papst ist das Oberhaupt der katholischen Kirche, und es ist richtig und normal, dass er zum Frieden aufruft und jede Form von Krieg verurteilt."

Für weiteren Unmut sorgte die Veröffentlichung eines KI-generierten, gemäldeähnlichen Bildes, das Trump als eine Art Jesus-Figur in einem weißen Gewand mit einer scheinbar heilenden Hand auf dem Kopf eines liegenden Mannes zeigt. Es wurde am Montag gelöscht. Trump sagte, es solle ihn als Arzt darstellen.

Trump: "Leo sollte sich als Papst zusammenreißen"
Das Bild wurde am Sonntag auf Trumps Plattform Truth Social veröffentlicht. Dort hatte Trump den aus Chicago stammenden Papst als "schwach" bei der Kriminalitätsbekämpfung und "schrecklich" für die Außenpolitik bezeichnet. "Leo sollte sich als Papst zusammenreißen." Vor Journalisten sagte Trump später, er halte nicht viel von Leo.

Der für seine bedachte Wortwahl bekannte Papst hatte sich als entschiedener Kritiker des Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Iran-Kriegs positioniert. Die Drohung Trumps, die iranische Zivilisation zu zerstören, nannte der Papst inakzeptabel. Zudem forderte er ein Nachdenken über die Behandlung von Migranten in den USA.

"Lautstark gegen den Krieg"
Das Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken blieb am Montag bei seiner Haltung. "Ich werde mich weiter lautstark gegen den Krieg aussprechen", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Er wolle den Frieden fördern sowie den Dialog und die Beziehungen zwischen Staaten voranbringen, um nach gerechten Lösungen für Probleme zu suchen. Es gebe derzeit zu viel Leid. "Zu viele unschuldige Menschen werden getötet. Und ich denke, jemand muss aufstehen und sagen, dass es einen besseren Weg gibt."

Am Dienstag warnte Papst Leo vor autoritären Fehlentwicklungen. Demokratien blieben dann gesund, wenn sie in moralischen Werten verwurzelt seien, erklärte er in einem Schreiben an die Teilnehmer eines vatikanischen Treffens über den Umgang mit Macht.

Tyrannei der Mehrheit
Fehle dieses Fundament, laufe die Demokratie Gefahr, zu einer Tyrannei der Mehrheit oder zu einem Deckmantel für die Vorherrschaft wirtschaftlicher und technologischer Eliten zu werden. Die Legitimität von Autorität hänge von der Weisheit und Tugend ab, mit der sie ausgeübt werde, und nicht von der Anhäufung wirtschaftlicher oder technologischer Macht.

Melonis Kritik an Trump war ausgesprochen ungewöhnlich. Sie war die einzige europäische Regierungschefin, die 2025 an den Feierlichkeiten zu dessen Amtseinführung in den USA teilnahm. In einer ersten Reaktion auf Trumps Kritik hatte sie zwar Leo unterstützt, war jedoch nicht ausdrücklich auf Trumps Angriff eingegangen. Die Opposition in Italien warf ihr deshalb vor, nicht den Mut zu haben, Trump direkt zu kritisieren. Daraufhin gab sie ihre zweite Erklärung ab. Melonis bisherige Nähe zu Trump könnte zu einer politischen Belastung für sie werden: Umfragen zufolge stehen zwei Drittel der Italiener Trump ablehnend gegenüber.

Zäsur bei US-Katholiken
In den USA kam die Kritik am KI-Bild des Präsidenten auch von dessen Verbündeten. Brilyn Hollyhand, der frühere Co-Vorsitzende des Jugendbeirats der Republikanischen Partei (RNC), schrieb auf X: "Das ist schwere Gotteslästerung. Der Glaube ist keine Requisite. Man muss sich nicht als Retter inszenieren, wenn die eigene Erfolgsbilanz für sich sprechen sollte." Trump wies zurück, dass das Bild ihn als eine Art Jesus darstellen solle. Dies sei "Fake News", sagte er Journalisten vor dem Weißen Haus: "Das soll mich als Arzt zeigen, der Menschen heilt, und ich heile Menschen."

Unklar blieb zunächst, ob der Streit zwischen Washington und Rom Folgen für die im November anstehenden Kongresswahlen haben wird. Christen bilden einen wichtigen Teil von Trumps Anhängerschaft, darunter auch Katholiken. Sie trugen maßgeblich zu seinem Wahlsieg 2024 bei.

David Gibson vom Zentrum für Religion und Kultur an der Fordham University sagte, Trumps Motiv für den Angriff auf Leo und die Veröffentlichung des Bildes sei schwer nachzuvollziehen. Es sei ungewiss, ob sich die US-Katholiken nun gegen ihn wenden würden. "Dies ist eine Zäsur – werden sich die Katholiken in Amerika für den Papst oder den Präsidenten entscheiden?"

Vance: Leo für moralische Fragen
Mindestens acht Mitglieder von Trumps Kabinett sind Katholiken, darunter Vizepräsident J. D. Vance und Außenminister Marco Rubio. Vance hat Papst Leo empfohlen, sich aus der amerikanischen Politik herauszuhalten. "In manchen Fällen wäre es das Beste für den Vatikan, sich auf moralische Angelegenheiten zu konzentrieren", sagte Vance in einem Interview des Senders Fox News am Montag.


Der Papst hat Vance im Mai 2025 empfangen.
IMAGO/ALESSIA GIULIANI

Zu dem von Trump online veröffentlichten und später wieder gelöschten Bild, welches den US-Präsidenten als Heiland stilisierte, sagte er, Trump habe dies aus seiner Sicht "als Scherz gepostet", und dann schnell mitbekommen, dass "eine Menge Leute seinen Humor in dem Fall nicht verstehen".
(Reuters, APA, 14.4.2026)

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#4
Übersicht
Die Trump-Chronologie: DER STANDARD dokumentiert den Umbau der USA
Strafzölle, Massenentlassungen, Kriege, Drohungen und Angriffe auf die eigene Justiz: Präsident Donald Trump verändert in seiner zweiten Amtszeit die USA radikal. Ein Überblick


Präsident Donald Trump will die Vereinigten Staaten von Amerika nachhaltig verändern.
AFP/SAUL LOEB

Am 20. Jänner 2025 wurde Donald Trump zum zweiten Mal als US-Präsident angelobt. DER STANDARD sammelt in diesem Artikel die wichtigsten Entscheidungen, Ankündigungen, Aussagen und Vorfälle der US-Regierung.
Ein chronologischer Überblick:

Laufende Beiträge von Matthias Balmetzhofer, Viktoria Kirner ( 23.4.2026)
Die Trump-Chronologie: DER STANDARD dokumentiert den Umbau der USA
 

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#5
Teil 1.: Jänner bis März 2025
Jänner 2025
31. Jänner: Staatsanwälte und FBI-Agenten, die nach dem Sturm auf das Kapitol gegen Trump ermittelt haben, sollen laut Regierungsplänen entlassen werden.

29. Jänner: Der US-Präsident will "kriminelle Migranten" auf dem Militärstützpunkt Guantánamo Bay auf Kuba inhaftieren.

28. Jänner: Trump streicht die Bundesmittel für Geschlechtsangleichungen bei Minderjährigen.

27. Jänner: Das Justizministerium entlässt mehrere Angestellte, die nach dem Sturm auf das Kapitol an den Untersuchungen gegen Trump beteiligt waren. Im Verteidigungsministerium werden Diversitätsprogramme per Dekret beendet und entlassene Impfverweigerer wiedereingestellt. Die US-Regierung will einen Ausgabestopp für Bundesmittel in der Höhe von hunderten Milliarden Euro.

25. Jänner: Trump kündigt an, die Bewohner des Gazastreifens nach Ägypten oder Jordanien zwangsumsiedeln zu wollen. Gleichzeitig hebt er den Lieferstopp bei schweren Bomben an Israel auf.

24. Jänner: Außenminister Marco Rubio friert beinahe alle US-Auslandshilfen ein. Alle Bundesbehörden wurden angewiesen, binnen 60 Tagen ihre Diversitätsprogramme einzustellen. Trump entlässt mehrere Generalinspektoren, die die Bundesbehörden überwachen, um Betrug, Verschwendung oder Missbrauch aufzudecken. Die US-Regierung streicht NGOs, die Infos für Schwangerschaftsabbrüche anbieten, die finanziellen Mittel.


Mit Amtsantritt begnadigte Trump jene Personen, die am 6. Jänner 2021 das US-Kapitol gestürmt hatten.
REUTERS/Stephanie Keith

23. Jänner: Die USA haben 538 "illegale, kriminelle Einwanderer" festgenommen und "hunderte" von ihnen abgeschoben. Trump begnadigt 23 Abtreibungsgegner, die den Zugang zu Kliniken blockiert hatten und deswegen verurteilt worden waren.

22. Jänner: Die Abteilung für Bürgerrechte muss laut Justizministerium alle Rechtsstreitigkeiten stoppen. Zudem werden 1500 US-Soldaten zur Sicherung der US-mexikanischen Grenze entsendet.

21. Jänner: Trump lässt in allen Bundesbehörden und Ministerien die Diversivitätsprogramme streichen. Das Justizministerium will juristisch gegen Behördenmitarbeiter vorgehen, die sich nicht an Massenabschiebungen beteiligen wollen.

20. Jänner: Noch am ersten Tag begnadigt der US-Präsident 1500 verurteilte Kapitol-Stürmer. Trump kündigt den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an. Er ruft den nationalen Notstand an der Grenze zu Mexiko aus, benennt den Golf von Mexiko in Golf von Amerika um und betraut den Milliardär Elon Musk damit, im Staatsapparat Kürzungen und Entlassungen durchzusetzen. Außerdem will Trump die Kontrolle über Grönland und den Panamakanal übernehmen. Er unterschreibt ein Dekret, damit in den USA geborene Kinder von Migranten nicht mehr die US-Staatsbürgerschaft bekommen.


Februar 2025
28. Februar: Trump wirft dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einem Besuch im Weißen Haus vor, "einen dritten Weltkrieg" zu riskieren. Vizepräsident J. D. Vance macht sich zudem über Selenskyjs Kleidung lustig.

26. Februar: Transgender-Soldaten sollen aus dem US-Militär entlassen werden.


Ende Februar folgte der Eklat im Weißen Haus. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wurde von Trump zurechtgewiesen.
EPA/JIM LO SCALZO / POOL

24. Februar: Die US-Regierung kündigt an, den Bau der umstrittenen Ölpipeline Keystone XL wiederaufnehmen zu wollen. Zudem will man dem Kongress keine weiteren Verstöße mehr gegen internationales Recht durch Verbündete mit US-Waffen melden.

23. Februar: Nachdem ein Richter die Entlassungen in der US-Entwicklungshilfebehörde zunächst ausgesetzt hat, kündigt Trump eine "Personalreduzierung" um rund 1600 Beschäftigte an.

22. Februar: Musk setzt allen Bundesangestellten ein Ultimatum. Sie müssen vorlegen, was sie in der vergangenen Woche erledigt haben. Wer nicht antwortet, wird gekündigt. Hunderttausende minderjährige Migranten sollen laut Trump aufgespürt und möglichst abgeschoben werden.

21. Februar: Im Verteidigungsministerium werden tausende Stellen gestrichen, auch hochrangige Militärs werden entlassen. Trump pocht auf noch schlankere Behörden und stärkere Kosteneinsparungen.

20. Februar: Das Deregulierungsgremium von Musk erhält "umfassenden Zugang" zum Verteidigungsministerium.

18. Februar: Der US-Präsident hat die Entlassung aller verbliebenen US-Bundesstaatsanwälte angeordnet, die noch von Joe Biden ernannt worden sind. Trump kündigt zudem Zölle auf Autoimporte in Höhe von 25 Prozent an.

16. Februar: Trump schaltet erstmals den Obersten Gerichtshof ein, um die Entlassung einer Behördenleiterin durchzusetzen.

14. Februar: Die US-Regierung hat mittlerweile an die 10.000 Bundesbedienstete aus nahezu allen Bereichen entlassen.

10. Februar: Die USA wollen 25-Prozent-Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängen. Zudem droht Trump mit "gegenseitigen Zöllen", sollte sich ein Land mit Zöllen wehren. Unis und Forschungseinrichtungen bekommen deutlich weniger Zuschüsse. Trump verbietet Bundesbehörden und Ministerien, Papierstrohhalme zu beschaffen.

7. Februar: Trump entzieht seinem Vorgänger Joe Biden den Zugang zu Geheiminformationen und entlässt die Leiterin des Nationalarchivs, die 2022 das Justizministerium auf Trumps Umgang mit Geheimdokumenten aufmerksam gemacht hat.

6. Februar: Die US-Regierung kündigt an, lediglich 300 von 10.000 USAID-Mitarbeitern behalten zu wollen. Trump hat die Vorsitzende der US-Wahlkommission gefeuert.

5. Februar: Trump verbietet Transfrauen per Dekret die Teilnahme am Frauensport. Musk wird in seiner Position als Leiter der Deregulierungsbehörde nur von sich selbst kontrolliert.

4. Februar: Der Gazastreifen soll laut Trump von den USA unter Kontrolle gebracht und zu einer Luxusdestination entwickelt werden. Außerdem treten die USA aus dem UN-Menschenrechtsrat aus.

3. Februar: Trump will der Ukraine nur noch im Tausch gegen Rohstoffe militärisch helfen. Die US-Regierung lässt verhaftete Migranten nach Guantánamo bringen. US-Außenminister Rubio hat die Leitung der Entwicklungsbehörde USAID übernommen.

2. Februar: Hunderte Mitarbeiter und zahlreiche Führungskräfte der Behörde für internationale Entwicklung (USAID) wurden entlassen oder beurlaubt. Trump sagt über die humanitäre Hilfe: "Time for it to die". Die EU solle "ziemlich bald" mit Zöllen belegt werden.

1. Februar: Die Trump-Regierung verhängt Strafzölle gegen Waren aus Kanada, Mexiko (beide 25 Prozent) und China (zehn Prozent). Das Team rund um Elon Musk hat Zugang zum Zahlungssystem des Finanzministeriums – mit persönlichen Daten von Millionen US-Amerikanern – erhalten.


März 2025
31. März: Die US-Regierung überprüft Fördergelder für die Harvard-Universität.

30. März: Trump kündigt Zölle gegen "alle Länder" an und will Wege für eine dritte Präsidentschaft finden.

29. März: Trump sagt, es sei ihm "völlig egal", ob die Automobilindustrie ihre Preise aufgrund seiner Zölle erhöht.

27. März: Justizministerin Pam Bondi will kritische Bundesrichter entlassen, die Entscheidungen der US-Regierung verhindert haben. Trump lässt die Kontrollen im Großraum Washington verschärfen und die US-Geschichte umschreiben.


US-Heimatschutzministerin Kristi Noem inszenierte sich in einem Hochsicherheitsgefängnis in El Salvador vor Gefangenen.
via REUTERS/Alex Brandon

26. März: Heimatschutzministerin Kristi Noem war zu Gast in einem umstrittenen Hochsicherheitsgefängnis in El Salvador und ließ sich dort vor den eingepferchten Insassen fotografieren. Vizepräsident J. D. Vance besuchte gemeinsam mit seiner Frau die US-Militärstation in Grönland. Die dänische Regierung protestierte zuvor gegen den Besuch. Trump kündigt Sonderzölle auf Autos für den 2. April an.

25. März: Trump hat per Dekret die Teilnahmebedingungen für US-Wahlen verschärft. Europa bezeichnet er als "Schnorrer".

24. März: In Venezuela ist erneut ein US-Abschiebeflugzeug mit 199 Personen an Bord gelandet. Handelspartner von Venezuela sollen mit Zöllen belegt werden. Zudem kündigt Trump baldige Zölle auf Autos, Pharmazeutika und Aluminium an. Das Kabinett unterhielt sich in einer privaten Signal-Gruppe über einen Militärschlag im Jemen – und lud einen Journalisten dazu ein.

22. März: Der US-Sondergesandte Steve Witkoff nennt Russlands Präsidenten Wladimir Putin "keinen schlechten Kerl". Das Heimatschutzministerium schließt drei Abteilungen, die sich um Bürgerrechte und Migranten kümmern. Trump leugnet, an der Abschiebung von 200 Venezolanern beteiligt gewesen zu sein. Dabei hat er das Dokument unterschrieben.

21. März: Die USA entziehen 530.000 Migranten aus Kuba, Haiti, Nicaragua und Venezuela per 24. April den Schutzstatus. Zudem hat Trump den Supreme Court aufgefordert, die Rechte von US-Bundesrichtern einzuschränken.

20. März: Der US-Präsident hat ein Dekret zur Schließung des Bildungsministeriums unterzeichnet.

19. März: Trump und dessen Team beschimpfen einen Richter, der die Abschiebeflüge nach Venezuela untersagt hat, als "linksradikalen Irren".

18. März: Trump hat 80.000 bisher geheime Seiten zum Mord an Ex-Präsident John F. Kennedy veröffentlicht.

17. März: Das Team von Musk hat sich mithilfe der Polizei Kontrolle über das US-Friedensinstitut verschafft.

16. März: Der US-Präsident will Menschen nach Venezuela auf Grundlage eines Kriegsgesetzes aus dem 18. Jahrhundert abschieben lassen. Trotz eines richterlichen Verbots wurden 200 Personen abgeschoben.


Vor Schülern inszenierte der US-Präsident die Schließung des Bildungsministeriums.
IMAGO/Pool/ABACA

15. März: Die US-Regierung beurlaubt hunderte Mitarbeiter von US-Auslandssendern.

14. März: Die USA erwägen für 43 Länder pauschale Einreiseverbote bzw. -beschränkungen.

12. März: Trump lässt Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte in Kraft treten.

11. März: Die USA wollen die Ukraine wieder mit Geheimdienstinformationen versorgen und auch die Militärhilfe wiederaufnehmen. Das Bildungsministerium beabsichtigt, die Hälfte seiner 4000 Mitarbeiter abzubauen.

10. März: Die US-Behörden nehmen einen Studenten fest, der an propalästinensischen Demonstrationen teilgenommen hat. Er und weitere Aktivisten sollen laut Trump abgeschoben werden.

6. März: Trump setzt die Strafzölle gegen Mexiko und Kanada vorerst weitgehend wieder aus. Außerdem kündigt er eine staatliche strategische Bitcoin-Reserve der USA an. Wegen Antisemitismusvorwürfen streicht Trump der Columbia-Universität 400 Millionen Dollar. Zudem weist er Musk wegen des radikalen Stellenabbaus etwas in die Schranken.

5. März: Die USA haben die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an die Ukraine gestoppt. Das Ministerium für Kriegsveteranen will 80.000 Stellen streichen. Die Steuerbehörde IRS erwägt die Entlassung von bis zur Hälfte ihrer rund 90.000 Mitarbeiter. Außenminister Rubio trat mit einem Aschenkreuz auf seiner Stirn bei einem TV-Interview auf.

4. März: In seiner "Rede an die Nation" kündigte Trump die Übernahme des Panamakanals und von Grönland an.

3. März: Die USA haben ihre Strafzölle auf Waren aus China von zehn auf 20 Prozent verdoppelt. Sie sollen wie die Zölle gegen Mexiko und Kanada am Tag darauf in Kraft treten.

2. März: Der US-Handelsminister kündigt an, die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts ändern zu wollen.
 

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#6
Teil 2.: April bis Juni 2025
April 2025
29. April: Die ersten 100 Tage seiner zweiten Präsidentschaft nennt Trump die "erfolgreichsten ersten 100 Tagen einer Regierung in der Geschichte". Außerdem entlässt er den Ehemann von Ex-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris aus dem Verwaltungsrat des Holocaust-Museums.

28. April: Trump rudert bei Zöllen auf Autos zurück und räumt eine Übergangsfrist ein. Ein Asylantrag in den USA könnte künftig 1000 Dollar kosten. Das FBI setzt intern Lügendetektoren ein, Forscherinnen und Forscher einer Klimastudie wurden entlassen.

27. April: Laut der Justizministerin Pam Bondi wurden 100 Migranten in einem Nachtclub in Colorado verhaftet.

26. April: Die US-Regierung hat ihr Büro für Klimadiplomatie geschlossen und wird demnach vermutlich nicht an der nächsten UN-Klimakonferenz teilnehmen. Trump fordert eine kostenlose Durchfahrt amerikanischer Schiffe durch den Panama- und den Suezkanal. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin droht er wegen anhaltender Angriffe auf die Ukraine mit Sanktionen.

25. April: Das FBI nimmt eine Richterin fest, die die Festnahme eines Migranten "behindert" haben soll.

24. April: Die Republikaner wollen ein zusätzliches Verteidigungspaket im Umfang von 150 Milliarden Dollar beschließen. Trump hat ein Dekret zur Ausweitung des Tiefseebergbaus in US- und internationalen Gewässern unterzeichnet.

23. April: Trump unterzeichnet Dekrete im Kampf gegen "woke" Universitäten. Die Ukraine soll offenbar laut Plänen der US-Regierung die von Russland besetzten Gebiete an Russland abtreten.

22. April: Die USA deuten einen Rückzieher im Zollkrieg mit China an.

21. April: In einem Lokal in Washington wurde die Handtasche von Heimatschutzministerin Kristi Noem gestohlen.

18. April: Trump will den Chef der Notenbank Fed, Jerome Powell, loswerden, weil dieser die US-Zinsen nicht senkt.


Im Rosengarten im Weißen Hauses präsentierte der US-Präsident, wie die Strafzölle verteilt werden sollen. Damit löste er weltweit Turbulenzen an den Börsen aus.
AFP/BRENDAN SMIALOWSKI

16. April: Die US-Regierung will Migranten gezielt vom Arbeits- und Wohnungsmarkt ausschließen.

15. April: Trump sagt über die Elite-Uni Harvard: "Sie ist ein Witz, unterrichtet Hass und Dummheit."

14. April: Weil die Harvard-Universität nicht dem Druck der US-Regierung nachgeben möchte, friert das Bildungsministerium Förderungen in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar ein. Trump droht außerdem mit dem Entzug von Steuervorteilen.

13. April: Die USA haben zehn weitere mutmaßliche Bandenmitglieder nach El Salvador abgeschoben.

11. April: Die US-Regierung will doch keine Zölle auf Smartphones und Computer aus China einheben. Zudem hat sie den befristeten Schutz für tausende Afghanen in den USA aufgehoben.

9. April: Der US-Präsident stellt eine Zollpause in Aussicht – und erhöht Zölle für China auf 125 Prozent. Kurz vor der Ankündigung rief er in einem Posting wohl dazu auf, Aktien zu kaufen.

8. April: Trump erhöht die Zölle gegen China auf 104 Prozent. Der US-Präsident lässt per Dekret die Beschränkungen für den Kohlabbau und -export lockern.

7. April: Das Ministerium für Innere Sicherheit fordert seine Mitarbeiter zu freiwilligen Kündigungen auf. Die USA erwägen zudem Drohnenangriffe auf mexikanische Drogenkartelle.

6. April: Trump will den durch die US-Strafzölle ausgelösten Handelskrieg mit "Deals" lösen.

5. April: Die USA widerrufen die Visa aller Südsudanesen, weil das Land Flüchtlinge nicht zurücknimmt.

4. April: Die USA weigern sich – trotz eines Gerichtsbeschlusses –, einen irrtümlich in ein Massengefängnis in El Salvador abgeschobenen Mann zurückzuholen.

3. April: Der von den USA ausgelöste Handelskrieg hat die Börsen abstürzen lassen. Zudem haben die USA den Direktor der Sicherheitsbehörde NSA entlassen. Trump hat eine "Gold Card" präsentiert, die reichen Einwanderern ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht in den USA ermöglichen soll.

2. April: Trump hat Zölle gegen fast alle Länder verhängt und einen Handelskrieg gestartet.


Mai 2025
31. Mai: Trump kündigt die Verdoppelung von Stahlzöllen auf 50 Prozent an. Elon Musk, der mittlerweile seinen Posten im Effiziengremium Doge zurückgelegt hat, weist Berichte über seinen angeblichen Drogenkonsum zurück.

29. Mai: Die USA wollen studierenden Chinesen das Visum entziehen und die Regeln für künftige Antragsteller aus der Volksrepublik verschärfen.

27. Mai: Das geplante Raketenabwehrsystem "Golden Dome" soll auch Kanada schützen – sofern es der 51. Bundesstaat der USA wird.


Ende Mai endete für Elon Musk seine Arbeit im Effizienzgremium Doge.
AFP/ALLISON ROBBERT

26. Mai: Trump will die restlichen Bundesmittel der Elite-Uni Harvard streichen. Zudem streicht die US-Regierung vorerst die Verfahren zur Aufnahme ausländischer Studenten.

24. Mai: Die US-Regierung will in Umsetzung von Trumps Wahlversprechen die Grenzwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen für Kohle- und Gaskraftwerke aufheben. Trumps Regierung soll zudem in massivem Ausmaß Stellen im Nationalen Sicherheitsrat streichen.

23. Mai: Die US-Regierung verbietet Harvard die Aufnahme von ausländischen Studierenden. Bereits dort Studierende müssen die Universität wechseln. Harvard verklagte die US-Regierung daraufhin.

22. Mai: US-Abgeordnete billigten ein umstrittenes Trump-Budgetgesetz samt Steuersenkungen. Millionen Amerikaner könnten ihre Krankenversicherung verlieren.

21. Mai: Donald Trump Jr., der älteste Sohn des US-Präsidenten, schließt nicht aus, irgendwann selbst für die Präsidentschaft zu kandidieren. Zudem wurde am Vortag bekannt, dass der Vater von Trumps Schwiegersohn Botschafter in Paris wird.

20. Mai: Nach Bekanntwerden der Krebsdiagnose des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden spekuliert Trump über eine mögliche Vertuschung von Bidens Erkrankung und forciert in den Tagen darauf diese Verschwörungstheorie.

16. Mai: Die USA könnten Migranten in "Hunger Games"-Verschnitt gegeneinander um die Verleihung der amerikanischen Staatsbürgerschaft antreten lassen. Das Konzept soll gemeinsam mit dem Heimatschutzministerium erarbeitet worden sein.

13. Mai: Das FBI soll sich in Zukunft mehr um die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze kümmern und dafür Ermittlungen gegen Wirtschaftskriminalität zurückfahren. Außerdem hat die US-Regierung den vorübergehenden Schutzstatus für Tausende Afghanen in den USA aufgehoben.

9. Mai: Ab sofort will das Pentagon das vom Supreme Court vorerst zugelassene Transverbot im US-Militär umsetzen. Alle Militärangehörigen, die bereits offen als Transpersonen leben, sollen "ehrenhaft" aus dem Dienst entlassen werden.

8. Mai: Die US-Regierung will 532.000 Migranten zur Ausreise zwingen.

7. Mai: Trump macht die Gesundheits-Influencerin Casey Means zur obersten US-Ärztin.

5. Mai: Der US-Präsident kündigt Zölle für pharmazeutische Produkte an.


Die Gefängnisinsel Alcatraz vor San Francisco, die derzeit Touristen zur Verfügung steht, soll wieder in Betrieb genommen werden.
REUTERS/Fred Greaves

4. Mai: Trump ordnet die Wiederinbetriebnahme der Gefängnisinsel Alcatraz an. Filme, die außerhalb der USA produziert worden, sollen mit Strafzöllen in Höhe von 100 Prozent belegt werden.

3. Mai: Er wisse nicht, ob er sich an die Verfassung halten müsse, sagt US-Präsident Trump in einem Interview. Zudem drohte er Grönland, notfalls auch mit Militärgewalt Kontrolle über die Insel gewinnen zu wollen.

2. Mai: Der US-Präsident postet ein Foto von sich als Papst in seinen sozialen Netzwerken. Zudem will er die Staatsausgaben für 2026 um 163 Milliarden Dollar kürzen. Auch ein Stopp der Raumstation am Mond steht im Raum. Mehr Geld soll es für das Militär und den Heimatschutz geben. Beim Geheimdienst CIA sollen aber 1200 Stellen wegfallen.

1. Mai: Wegen der Signal-Affäre muss der Nationale Sicherheitsberater Michael Waltz laut Trump seinen Posten aufgeben.


Juni 2025
27. Juni: Hunderttausende Haitianer sollen aus den USA abgeschoben werden. US-Präsident Donald Trump will zudem, dass der Chef der US-Notenbank zurücktritt: "Er hat einen lausigen Job gemacht."

26. Juni: In Floridas Sümpfen wird das hochumstrittene Abschiebelager "Alligator Alcatraz" errichtet. Dort sollen bis zu 1000 Migranten festgehalten werden.

20. Juni: Die US-Regierung beharrt weiterhin auf dem Einsatz der Nationalgarde in Los Angeles.

19. Juni: Die US-Regierung will nun bei ausländischen Studierenden die Aktivitäten auf sozialen Netzwerken prüfen.

15. Juni: Trump lässt sich trotz Protesten im ganzen Land zu seinem Geburtstag mit einer 45 Millionen Dollar teuren Militärparade feiern.


Trump ließ schwere Geschütze anlässlich seines Geburtstags auffahren. Die Militärparade fand in Washington statt.
AFP/ANNABELLE GORDON

13. Juni: Nach tagelangen Demonstrationen gegen seine scharfe Migrationspolitik schwächte US-Präsident Donald Trump einem Medienbericht zufolge seinen strikten Abschiebungskurs ab. Beamte der Einwanderungsbehörde ICE seien überraschend angewiesen worden, Razzien und Festnahmen in Landwirtschaftsbetrieben, Hotels und Restaurants weitgehend auszusetzen.

11. Juni: Trump verkündet eine Einigung mit China zum Abbau von Exportbeschränkungen. China soll Magneten und Mineralien aus seltenen Erden bereitstellen. Dafür erhalten chinesische Studenten Zugang zu amerikanischen Universitäten.

10. Juni: Das US-Verteidigungsministerium hat aufgrund der Proteste gegen Trumps Abschiebepolitik rund 700 Marine-Infanteristen der regulären Streitkräfte nach Los Angeles beordert. Außerdem schickte Trump weitere 2000 Soldatinnen und Soldaten der Nationalgarde. Kalifornien kritisiert das Vorgehen scharf. Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat indes alle Mitglieder eines Gremiums (ACIP) von Impfexperten der US-Seuchenbehörde CDC entlassen und setzt den Ausschuss nun neu zusammen.

9. Juni: Die vor wenigen Tagen von US-Präsident Donald Trump angekündigte Einreisesperre für Staatsangehörige aus zwölf Ländern ist in Kraft getreten. Das Einreiseverbot gilt für Menschen aus Afghanistan, Myanmar, Tschad, Kongo, Äquatorialguinea, Eritrea, Haiti, Iran, Libyen, Somalia, Sudan und dem Jemen.

8. Juni: Trump hatte die umstrittene Mobilisierung hunderter Soldaten der Nationalgarde in Los Angeles angeordnet. Anlass waren gewaltsame Zusammenstöße bei Protesten gegen Abschiebungen der ICE-Behörde. Der Gouverneur Kaliforniens protestierte.

7. Juni: Fünf Mitglieder der rechtsradikalen Gruppierung Proud Boys, die Trump zuvor umstrittener Weise begnadigt hatte, haben den Staat auf 100 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Außerdem erteilte der Supreme Court der Effizienzbehörde Doge grünes Licht für den Zugriff auf sensible Bürgerdaten. Eine weitere Gerichtsentscheidung hat Trump erlaubt, die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) von bestimmten Medienveranstaltungen im Weißen Haus auszuschließen.

6. Juni: Trump ernennt einen unerfahrenen 22-jährigen Ex-Gärtner zum Chef der Terrorprävention. Trump und Musk liefern sich seit Tagen auf Social Media eine Schlammschlacht. Außerdem kommt Kilmar Ábrego García, der zu Unrecht aus den USA abgeschoben wurde, aus El Salvador zurück und muss sich vor einem US-Gericht wegen Menschenschmuggels verantworten.

5. Juni: Musk behauptet, der US-Präsident sei in den bislang nicht veröffentlichten "Epstein-Files" namentlich erwähnt. Die US-Regierung hat vier Richterinnen des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) mit Sanktionen belegt. Trump kündigte eine Einreisesperre für Staatsangehörigen aus zwölf Ländern an. Er will überdies fast allen ausländischen Staatsangehörigen, die in Harvard studieren wollen, die Einreise verwehren.

4. Juni: Die US-Marine wird den Namen des Homosexuellenaktivisten Harvey Milk von ihrem Schiff entfernen.

3. Juni: Die USA haben die Zölle auf Stahl und Aluminium auf 50 Prozent verdoppelt. Zudem wurden Länder, mit denen Verhandlungen über eine Zollvereinbarung laufen, aufgefordert, ihr bestes Angebot vorzulegen. Musk nennt zudem Trumps Steuergesetz eine "Abscheulichkeit".
 

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#7
Teil 3.: Juli bis September 2025
Juli 2025
28. Juli: Trump präsentiert eine neue Version der Epstein-Affäre: Er beschuldigt den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, Frauen aus dem Wellnessbereich seines Clubs "gestohlen" zu haben.

27. Juli: Der US-Präsident unterstellt den Demokraten, ihn gezielt mit den Ermittlungen in der Epstein-Causa in Verbindung zu bringen. Er schließt weiterhin nicht aus, Epsteins Vertraute und Komplizin Ghislaine Maxwell zu begnadigen.

26. Juli: US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Besuch in Schottland mit anschließendem Treffen der EU-Spitzen Windräder und Migration als Gefahren für Europa gegeißelt. Die US-Regierung will laut einem Insider Geldstrafen von weiteren US-Universitäten, die in ihren Augen nicht ausreichend gegen Antisemitismus vorgegangen seien, verlangen.

24. Juli: Dass Trumps Name in den Epstein-Akten steht, wurde ihm bereits im Mai von seiner Justizministerin Pam Bondi mitgeteilt.

23. Juli: Der Nachrichtensender CNN veröffentlichte Fotos und Videos, die zeigen, dass sich Trump und der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ganz gut kannten.

22. Juli: Nur zwei Jahre nach ihrem Wiedereintritt treten die USA erneut aus der Unesco aus. Nach Protesten gegen die Einwanderungsbehörde ICE lässt US-Präsident Donald Trump die im Juni zur Abschreckung entsendeten Soldaten wieder aus Los Angeles abziehen.

21. Juli: Nach dem Wall-Street-Journal-Bericht über die früheren Beziehungen zwischen Trump und Epstein schließt der US-Präsident Journalisten des Mediums von einer Pressereise nach Schottland aus. Weitere 700 Marineinfanteristen werden nach Ausschreitungen aus Los Angeles abgezogen.

19. Juli: Trumps Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard fordert die Strafverfolgung des Ex-Präsidenten Barack Obama wegen der Präsidentschaftswahl 2016.

18. Juli: Der US-Präsident verklagt die Wall Street Journal und jene Redakteure, die die Enthüllungsgeschichte über die Vergangenheit zwischen Jeffrey Epstein und Trump geschrieben haben. Trump will offenbar einen Mindestzoll von 15 bis 20 Prozent auf EU-Importe.

17. Juli: Ein Bericht der Wall Street Journal bringt Trump weiter unter Druck. Diese sei eng mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befreundet gewesen. Trump will doch einige – weniger brisante – Unterlagen zu Epstein veröffentlichen. Außerdem verbietet die US-Regierung ihren Diplomaten Kritik an Wahlen im Ausland.

16. Juli: Laut Berichten wurde jene Staatsanwältin entlassen, die am Epstein-Fall mitgearbeitet hat. Zudem verbrennt die US-Regierung für hungernde Kinder in Afghanistan und Pakistan gedachte Notnahrung.

15. Juli: Nach weiterer Kritik an der US-Regierung in der Causa Epstein beschimpft Trump seine Anhängerschaft als "Schwächlinge". Nach den Ausschreitungen in Las Vegas zieht das US-Militär nach und nach Nationalgardisten und Marineinfanteristen aus Los Angeles ab.

14. Juli: Der Supreme Court entscheidet, dass das US-Bildungsministerium 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen und damit die Behörde weiter auflösen darf.

12. Juli: Weil die US-Regierung weiterhin nicht die Akten zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein veröffentlichen will, kriselt es zwischen Trump und der MAGA-Bewegung.

10. Juli: Das US-Außenministerium gibt Massenentlassungen bekannt. Die Belegschaft wird um 3000 Mitarbeiter reduziert.

9. Juli: Nach der verheerenden Sturzflut in Texas mit mehr als 100 Toten will US-Heimatschutzministerin Kristi Noem den US-Katastrophenschutz "so wie er heute existiert, abschaffen". Zudem klagt die US-Regierung den Bundesstaat Kalifornien, weil Transgenderathleten weiterhin in Frauensportteams teilnehmen dürfen.

8. Juli: Trump treibt das von ihm angekündigte Ende von Steuervorteilen für Solar- und Windenergieprojekte voran. Außerdem hat die US-Regierung angekündigt, den Schutzstatus von zehntausenden in den USA lebenden Staatsbürgern aus Honduras und Nicaragua aufzuheben.

5. Juli: Elon Musk bricht endgültig mit Donald Trump und verkündet die Gründung einer eigenen Partei. Trump nennt dies "lächerlich", Musk sei eine "Vollkatastrophe".

4. Juli: Der Eintritt in US-Nationalparks wird für ausländische Besucher teurer.

3. Juli: Der Senat und der Kongress haben dem umstrittenen Steuer- und Ausgabengesetz der Regierung von Präsident Donald Trump zugestimmt. Es sieht Steuersenkungen und Einschnitte im Gesundheitswesen vor.

1. Juli: Der Streit der einstigen Verbündeten eskaliert erneut. Nach Kritik am Steuer- und Ausgabengesetz droht Trump Musk mit dem Stopp von Subventionen für dessen Unternehmen. Die US-Entwicklungshilfebehörde USAID stellt zudem offiziell ihre Arbeit ein.



August 2025
31. August: Der US-Präsident will das US-Wahlrecht per Dekret verschärfen. Die Briefwahl soll weitgehend verboten und eine Ausweispflicht für alle Wähler eingeführt werden.

29. August: Die USA verweigern der Uno die Überprüfung ihrer Menschenrechtslage. Außerdem bekommt die unterlegene demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris keinen weiteren Personenschutz.

28. August: Die US-Regierung entlässt die Chefin der Gesundheitsbehörde, weil diese nicht auf Linie mit dem US-Präsidenten sei. Zudem plant die US-Regierung drastische Visa-Beschränkungen für Journalisten und Studierende.

27. August: Obwohl die Todesstrafe in der US-Hauptstadt Washington längst abgeschafft ist, will Trump alle Mörder hinrichten lassen.

25. August: Wer die US-Flagge verbrennt, sollte laut Trump mit Haft bestraft werden.

24. August: Trump hat die Nationalgarde für ihren Einsatz in Washington mit M17-Pistolen und M4-Gewehren ausgestattet.

23. August: US-Präsident Trump will nach Einsätzen in Los Angeles und Washington auch Bundespolizisten nach Chicago und New York City – ebenfalls demokratisch regierte Städte – schicken. Zudem hat die US-Regierung den Chef des Militärgeheimdienstes DIA gefeuert.

22. August: Das FBI hat das Haus von Trumps früherem Sicherheitsberater John Bolton durchsucht. Dieser ist mittlerweile ein großer Kritiker des US-Präsidenten.

21. August: Ein Berufungsgericht im US-Bundesstaat New York hat eine Geldstrafe von fast einer halben Milliarde Dollar gegen Präsident Donald Trump gekippt. Der Betrugsvorwurf bleibt jedoch bestehen.

20. August: Die USA haben erneut Richter und Staatsanwälte des Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) sanktioniert. Die Betroffenen seien an "Verstößen gegen die USA und gegen Israel beteiligt". Die USA wollen zudem Einwanderer beim Antrag auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung auf "antiamerikanische" Äußerungen überprüfen. Trump ist außerdem unzufrieden mit einigen US-Museen. Diese würden den Fokus zu sehr auf die Geschichte der USA und die Sklaverei legen.

19. August: US-Präsident Trump will im Falle eines Ukraine-Friedens nicht nur den Friedensnobelpreis, sondern auch einen Platz im Himmel.

18. August: Trump schließt vor einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj einen Nato-Beitritt der Ukraine aus. Russland werde auch die Krim nicht zurückgeben müssen.

16. August: Auf Bitten von US-Präsident Donald Trump entsenden die republikanischen Gouverneure von West Virginia, South Carolina und Ohio hunderte Soldaten der Nationalgarde in die Hauptstadt Washington.

15. August: Trump empfing den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Alaska zu Gesprächen über den Ukraine-Krieg. Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth teilte ein Video gegen das Frauenwahlrecht. Die USA wollen offenbar Drogenkartelle in der südlichen Karibik mit Luft und Seestreitkräften bekämpfen.


US-Präsident Donald Trump rollte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin – trotz eines Strafbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs – den roten Teppich aus.
AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLDS

14. August: Trump erwägt, ohne Anlass den Einsatz der Nationalgarde in Washington auszuweiten. Obdachlose sollen die Hauptstadt verlassen und notfalls ins Gefängnis.

13. August: Die US-Regierung hat erste Details zum Raketenabwehrsystem Golden Dome vorgestellt. Die Kosten werden auf 175 Milliarden Dollar geschätzt.

10. August: Der US-Präsident zieht die Nationalgarde in Washington zusammen. Damit will er gegen die Kriminalität vorgehen und Obdachlose aus der Stadt vertreiben.

9. August: Trump hat eine Milliardenklage gegen die Universität von Kalifornien eingereicht. Die Hochschule sei unzureichend gegen Antisemitismusvorwürfe vorgegangen. Der US-Präsident will zudem eine ehemalige Fox-News-Kommentatorin als stellvertretende UN-Botschafterin.

7. August: Die US-Regierung lässt eine demokratische Abgeordnete aus dem Bundesstaat Texas vom FBI suchen.

6. August: Für eine Bootsfahrt zum Geburtstag von Vizepräsident J.D. Vance wurde der Wasserstand extra angehoben.

5. August: Die USA verlangen in einer Testphase eine Kaution in Höhe von bis zu 15.000 Euro für die Einreise aus bestimmten Ländern. Zudem stellt das Gesundheitsministerium die Entwicklungen von mRNA-Impfstoffen ein.

4. August: Dutzende Demokraten haben in einem aufsehenerregenden Schritt den Bundesstaat Texas verlassen, um eine Abstimmung über einen höchst umstrittenen Neuzuschnitt von Wahlkreisen zu blockieren. Die Republikaner versuchen durch die Verschiebung von Wahlkreisgrenzen in Texas die demokratische Hochburgen zu kippen, um so die Kongressmehrheit zu retten.

3. August: Die Ex-Fox-News-Moderatorin Jeanine Pirro wird US-Bundesstaatsanwältin. Pirro reiht sich damit ein in eine Riege von früheren Moderatoren des rechtsgerichteten Nachrichtensenders, die durch Trump in einflussreiche Ämter gelangten.

2. August: Trump droht Russland erstmals mit nuklearem Arsenal und ordnet die Verlegung zweier Atom-U-Boote an.

1. August: Die US-Regierung plant, für die Entwicklungshilfe bestimmte Verhütungsmittel im Wert von etwa 8,5 Millionen Euro in einer französischen Müllverbrennung zu vernichten. Diese hätten von der zerschlagenen USAID-Behörde verteilt werden sollen und lagern derzeit in Belgien. Trump entlässt nach schwachen Arbeitsmarktdaten außerdem die Statistikchefin.


September 2025
30. September: Trump will die Nutzung von Kohle wieder ausbauen. 5,3 Millionen Hektar bundeseigenes Land sollen für den Kohleabbau freigegeben werden. Er hat außerdem ein Dekret zum Aufbau einer "schnellen Einsatztruppe, die Bürgerunruhen niederschlagen kann", unterzeichnet

29. September: Staat Oregon verklagt Trump wegen dessen Entsendung des Militärs nach Portland.

27. September: Trump fordert die Entlassung von Top-Managerin bei Microsoft, Lisa Monaco, die schon für die demokratischen Präsidenten Obama sowie Biden tätig war. Er ordnet außerdem den Einsatz des Militärs in der Großstadt Portland an.

26. September: Die US-Justiz klagt nach Druck von Trump den Ex-FBI-Chef James Comey an.

24. September: Trump ersetzt das Foto von Ex-Präsident Joe Biden in der Präsidentengalerie durch ein Foto von einem Autopen-Gerät.

23. September: Trump stuft nach dem Kirk-Attentat die Antifa-Bewegung als Terrororganisation ein. In seiner wilden, einstündigen Rede vor der Uno feuerte er eine Breitseite auf die europäische Einwanderungs- und Energiepolitik ab.

22. September: Trump feiert US-Rechtsaktivisten Charlie Kirk bei Trauerfeier als "Märtyrer" und bezeichnet ihn auch als "Missionar".


Donald Trump mit der Witwe von Charlie Kirk. Kirk wurde von einem Mann erschossen, Trump machte die "radikale Linke" dafür verantwortlich. IMAGES NORTH AMERICA/JOE R

21. September: US-Präsident Trump hat nach öffentlichem Druck auf seine Justizministerin seine Vertraute und frühere Anwältin Lindsey Halligan zur neuen Bundesstaatsanwältin für den östlichen Bezirk von Virginia ernannt.

20. September: Trump hat eine Verordnung zur drastischen Erhöhung der Gebühren für Arbeitsvisa für ausländische Fachkräfte unterzeichnet.

19. September: Trump will den Luftwaffenstützpunkt in Afghanistan zurück. Der US-Senat hat unterdessen auf einen Schlag 48 von Präsident Donald Trump vorgeschlagene Kandidaten für Diplomaten-, Militär- und andere Regierungsposten bestätigt.

18. September: Trump kündigt nach dem Kirk-Attentat die Einstufung der Antifa als Terrororganisation an.

17. September: Nach dem Mord an Charlie Kirk will die US-Regierung unter Donald Trump gegen unliebsame Opposition vorgehen. Trump-Regierung führt außerdem wieder Verschärfungen bei US-Einbürgerungstest ein.

16. September: Trump unterzeichnete ein Dekret zur Entsendung der Nationalgarde nach Memphis. Er will weiters eine Milliardenklage gegen "New York Times" einreichen Außerdem gewinnt er gegen Staatsanwältin Fani Willis: Ein Gericht bestätigte ihre Absetzung im Verfahren gegen Trump.

15. September: Trump droht im Streit mit Washington mit nationalem Notstand.

14. September: Nach dem Attentat auf Charlie Kirk starten Anhänger, darunter auch rechte Politiker und Influencer, eine Hasskampagne gegen Kritiker. Im konservativen TV-Sender Fox & Friends hatte Moderator Brian Kilmeade bei einer Unterhaltung über Gewalt durch psychisch kranke Obdachlose gefordert, diese durch "eine unfreiwillige tödliche Injektion" hinzurichten.

13. September: Nach Los Angeles und Washington kündigt der US-Präsident einen Einsatz der Nationalgarde in Memphis an.

12. September: Die Ermittler haben den Tatverdächtigen des tödlichen Anschlags auf den rechtskonservativen US-Influencer Charlie Kirk gefasst. Es soll sich dabei um einen 22-jährigen Mann aus Utah mit dem Namen Tyler R handeln. Die US-Umweltbehörde will die Pflicht zur Meldung von Treibhausgasen abschaffen.

11. September: Nach dem Schussattentat auf den konservativen Aktivisten Charlie Kirk macht Trump ohne weitere Ermittlungen abzuwarten die "radikale Linke" verantwortlich.

9. September: Das Wall Street Journal hat die umstrittene Geburtstagskarte von Trump an den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein veröffentlicht. Der Supreme Court hob ein Urteil auf und erlaubt nun Racial Profiling in Los Angeles.

8. September: Der US-Präsident muss 80 Millionen Dollar an die Autorin E. Jean Caroll zahlen. Die Frau hatte Trump wegen Missbrauchsvorwürfen geklagt, Trump hatte sie in der Folge verunglimpft.

7. September: Trump droht Chicago mit einem Einsatz des neu benannten "Kriegsministeriums".

6. September: Trump kritisiert Floridas Plan, alle staatlichen Impfverpflichtungen aufzuheben. Die USA wollen zudem künftig Staaten sanktionieren, in denen US-Bürger zu Unrecht festgenommen werden.

5. September: US-Präsident Donald Trump hat das Verteidigungsministerium in "Kriegsministerium" umbenannt. Im US-Bundesstaat Georgia wurden 475 Arbeiter einer Baustelle des Autoherstellers Hyundai festgenommen. Es handelt sich um den größten Einsatz des Heimatschutzministeriums in der US-Geschichte.

4. September: Zwei ecuadorische Drogenbanden, die Kokain schmuggeln, werden von den USA als ausländische Terrororganisation eingestuft.

1. September: Die USA setzen offenbar die Visavergabe für fast alle Palästinenser aus. Hersteller von Covid-Mitteln sollen ihre Erfolge nachweisen müssen. 600 Kinder aus Guatemala hätten in einer Nacht und Nebelaktion abgeschoben werden sollen. Ein Richter blockierte die rechtswidrige Deportation.
 

josef

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#8
Teil 4.: Oktober bis Dezember 2025
Oktober 2025
31. Oktober: Zur Beendigung des seit 30 Tagen andauernden Regierungsstillstands fordert Trump die Abschaffung der sogenannten "Filibuster-Regel" im Senat. Bei den Kernwaffentests will er Atombombenzündungen nicht ausschließen. Ein US-Gericht hat eine Anordnung des Präsidenten zum Nachweis der Staatsbürgerschaft bei Wahlen dauerhaft gestoppt.

30. Oktober: Der US-Präsident ordnet die "unverzügliche" Wiederaufnahme von Atomwaffentests an. Zudem heben die USA die Sanktionen gegen den Chef der radikalen Separatistenpartei in Bosnien und Herzegowina auf. Trump traf Chinas Präsident Xi Jinping.

29. Oktober: "Schade" sei es laut Trump, dass er laut US-Verfassung nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren darf. Bei einem Staatsbesuch in Südkorea erhielt er eine goldene Krone. Ein Gericht stoppte indes die Entsendung der US-Nationalgarde nach Portland.

28. Oktober: Der US-Präsident nennt den Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, "inkompetent".

26. Oktober: Trump kündigte an, "sehr gerne" Nordkoreas Diktator Kim Jong-un treffen zu wollen.

25. Oktober: Wegen laut Trump "irreführender Werbeclips" will er die US-Zölle gegen Kanada um weitere zehn Prozent erhöhen.

22. Oktober: Bei einem weiteren US-Angriff auf ein mutmaßliches Drogenboot sollen drei Menschen gestorben sein.

21. Oktober: Das US-Militär will nach eigenen Angaben zwei angebliche Drogenschmuggler im Pazifik getötet haben.

20. Oktober: Trump lässt für den Bau eines Ballsaals einen Teil des Weißen Hauses abreißen.


Trump ließ für den Bau eines Ballsaals den East Wing des Weißen Hauses abreißen.
REUTERS/Andrew Leyden

19. Oktober: Das US-Militär tötete bei einem wiederholten Angriff auf ein vermeintliches Drogenschmugglerboot drei Personen.

18. Oktober: Im Rechtsstreit um einen Einsatz der US-Nationalgarde in Chicago schaltet die Regierung Trumps den Supreme Court ein. Trump gewährt indes dem wegen Betrugs verurteilten früheren republikanischen Abgeordneten George Santos eine Strafmilderung. Bei der No-Kings-Demo sollen sieben Millionen Menschen in den USA gegen Trump demonstriert haben.

17. Oktober: Die Nationalgarde ist auf Anordnung Trumps nun auch in Memphis im Einsatz. Das US-Militär hat erneut ein mutmaßliches Schiff mit Drogenschmugglern in der Karibik angegriffen. Das Vorgehen der USA wird etwa von Venezuela als "illegal" betrachtet. Trumps Ex-Sicherheitsberater droht eine lange Haft. Er hatte sich in einem Buch kritisch geäußert.

16. Oktober: Bezirksrichterin Susan Illston stoppte vorerst Trumps geplante Massenentlassungen während des Shutdowns, nachem Trump erklärt hatte, die Kürzungen sollten "Behörden der Demokraten" treffen. Die Trump-Regierung entzog außerdem sechs ausländischen Staatsangehörigen, die sich negativ über Charlie Kirk geäußert hatten, die Aufenthaltsbewilligung.

15. Oktober: Trump behauptet, US-Städte würden von kriminellen Ausländern und linken Randalierern belagert. Als Antwort schickt er immer mehr maskierte Bundespolizisten und Militär.

14. Oktober: Trump verleiht dem erschossenen Rechtsextremen Charlie Kirk die Medal of Freedom, die höchste Zivilauszeichnung der USA.

13. Oktober: Trump empört mit sexistischem Kommentar über Meloni. Mitten in einer Rede beim Gaza-Gipfeltreffen kommentierte der auch wegen sexuellen Missbrauchs verurteilte US-Präsident das Aussehen der italienischen Ministerpräsidentin, die als einzige Frau unter 30 Männern angereist war.

10. Oktober: Das US-Justizministerium klagt die Staatsanwältin Letitia James an, die im Vorfeld einen Prozess gegen Trump gewonnen hatte.

8. Oktober: Trump fordert die Haft für Chicagos Bürgermeister und den Gouverneur von Illinois. Zuvor hatte er 200 Nationalgardisten aus Texas für den Einsatz in Chicago nach Illinois geschickt.

7. Oktober: Trump erwägt die Anwendung des "Aufstandsgesetzes" für Portland. Zuvor hatte eine Bundesrichterin die Entsendung von 200 Nationalgardisten zum zweiten Mal vorerst blockiert. Trump schließt außerdem eine Begnadigung der Epstein-Komplizin Maxwell nicht aus.

5. Oktober: Trump entsendet 300 Nationalgardisten nach Chicago. Ein Trump-Berater droht Demokraten im US-Shutdown mit Massenentlassungen.

2. Oktober: Das Weißes Haus friert im Shutdown-Streit Geld für demokratische Bundesstaaten ein.

1. Oktober: Nach fehlender Einigung im Haushaltsstreit befinden sich die US-Behörden im Shutdown. Das Pentagon plant laut Bericht Lügendetektor-Tests an zahlreichen Mitarbeitern durchzuführen


November 2025
28. November: Nach einem Schusswaffenattentat auf eine Nationalgardistin will Trump die Migration aus der "Dritten Welt" aussetzen. Außerdem kündigte er an, an Land gegen venezolanische Drogenhändler vorgehen zu wollen. US-Verteidigungsminister Hegseth soll angeordnet haben, Besatzungen mutmaßlicher Drogenboote nicht überleben zu lassen.


Donald Trump auf einem seiner regelmäßigen Flügen nach Mar-a-Lago in Florida.
IMAGES NORTH AMERICA/PETE

26. November: Der US-Friedensplan für die Ukraine basierte offenbar auf einem von Russland verfasstem Dokument. Der US-Präsident will die Teilnahme Südafrikas am G20-Gipfel verhindern, zudem will er eine Verlängerung von Subventionen für die als Obamacare bekannte Gesundheitsreform verhindern.

25. November: Der US-Sondergesandte Steve Witkoff soll Russland zum Ukraine-Friedensplan der USA gebrieft haben. Die USA wollen Teile der Muslimbruderschaft als Terrororganisation einstufen.

24. November: Trump ordnet die Überprüfung aller Flüchtlinge aus der Amtszeit von Joe Biden an. Weil der demokratische US-Senator zur Verweigerung illegaler Befehle aufgerufen hatte, drohte Trump mit der Todesstrafe. Das US-Verteidigungsministerium will nun Prüfen, ob es sich zu einem Aufruf zur Befehlsverweigerung gehandelt habe.

23. November: Nach einer Warnung der US-Flugaufsicht streichen Airlines ihre Routen durch den Luftraum von Venezuela. Trump kritisiert wegen seines Ukraine-Friedensplans die Ukraine und Europa.

22. November: Die langjährige Trump-Verbündete Marjorie Taylor Greene hat nach ihrem Zerwürfnis ihren Rücktritt als republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus angekündigt. Trump rudert nach seiner Todesstrafen-Drohung gegen demokratische Kongressmitglieder zurück.

21. November: Die USA haben einen 28-Punkte-Friedensplan für die Ukraine vorgelegt. Die Ukraine solle diesem binnen weniger Tage zustimmen. Sechs Demokraten droht Trump mit der Todesstrafe. In der US-Küstenwache werden Hakenkreuze doch weiter als Hasssymbole behandelt, der US-Gesundheitsminister glaubt an Autismus-Gefahr durch Impfungen und will neue Richtlinien für Behörden.

20. November: Trump unterzeichnete ein Gesetz zur Freigabe der Epstein-Akten.

19. November: Laut Medienberichten wollen die USA, dass die Ukraine ihre Armee halbiert und auf den Donbass verzichtet. Trump will das US-Bildungsministerium auflösen und warnt vor KI-Überregulierung.

18. November: Entgegen US-Geheimdienstberichten sagt Trump, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman "wusste nichts" vom Mord des saudischen Regierungskritikers Jamal Khashoggi. Saudi-Arabien wird von den USA zum "wichtigen Nicht-Nato-Verbündeten" ernannt. Ein US-Gericht verbietet einen neuen Wahlkreiszuschnitt in Texas. Das US-Repräsentantenhaus und der Senat stimmen für die Freigabe weiterer Epstein-Akten.

17. November: Der US-Präsident möchte erstmals F-35-Kampfjets an Saudi-Arabien verkaufen. Der Interimschef der US-Katastrophenschutzbehörde tritt zurück.

15. November: Die Bundesbehörden haben ihre Razzien gegen illegale Migranten erneut ausgeweitet – diesmal in Charlotte in North Carolina. Bei einem Angriff auf ein vermeintliches Drogenschmugglerboot sind drei Menschen getötet worden.

14. November: US-Präsident Donald Trump will die BBC wegen Verleumdung klagen, das britische Medienhaus sieht dafür "keine Grundlage". In der Causa Epstein verlangt der US-Präsident Ermittlungen gegen Bill Clinton. Im Wirtschaftsstreit senkt Trump die Zölle auf Rindfleisch, Kaffee und andere Lebensmittel.

13. November: Trump schafft 50.000 Stellen im Sicherheitsbereich. Außerdem kündigen die USA einen Militäreinsatz gegen "Narko-Terroristen" an. Zudem klagt das US-Justizministerium Kalifornien wegen Wahlkreisänderungen.

12. November: Tausende neue Dokumente belasten den US-Präsidenten erneut. Laut Epstein sei Trump so fixiert auf Mädchen gewesen, "dass er einen Nasenabdruck auf der Türe hinterließ".

11. November: Das US-Militär entsendet nach Angriffen auf vermeintliche Drogenschmugglerboote einen Flugzeugträger in die Großregion. Im Streit um die Kürzung von Lebensmittelhilfen hat das Oberste Gerichtshof die Trump-Regierung gestützt.

10. November: Nach 41 Tagen geben die US-Demokraten ihren Widerstand gegen das geplante Haushaltsgesetz der Trump-Regierung auf.

9. November: 60.000 Angestellte auf US-Flughäfen müssen wegen des Shutdowns ohne Bezahlung arbeiten, Flugausfälle sind die Folge.

8. November: Trumps Entsendung der Nationalgarde nach Portland ist laut einem Gerichtsurteil illegal.

7. November: Der US-Shutdown sorgt für Reiseprobleme, hunderte Flüge wurden gestrichen. Die USA erwägen eine Ausnahme von Sanktionen auf russiches Öl für Ungarn.

6. November: Das US-Verteidigungsministerium hat drei Tote bei einem Angriff auf ein vermeintliches Drogenboot gemeldet. In den USA verschärft sich der Kampf gegen Abtreibungsrechte: US-Staaten greifen Ärzte für den Versand von Abtreibungspillen an.

5. November: Nach der Ankündigung von neuen US-Atomwaffentests kündigt auch Russlands Präsident Wladimir Putin solche an. Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat eine Person aus einem Kindergarten gezerrt. Bisher wurden 80.000 Nicht-Einwanderungsvisa widerrufen.

4. November: Das US-Verteidigungsministerium reagierte auf die überraschende Militärdrohung gegen Nigeria mit Unruhe. Zwei Personen wurden bei einem weiteren Angriff auf ein angeblich mit Drogen beladenes Boot im Pazifik gemeldet.

3. November: US-Präsident Donald Trump forderte bei Razzien gegen Einwanderer ohne gültige Aufenthaltserlaubnis ein noch härteres Vorgehen. Trotz Kürzungen bei Lebensmittelhilfen inszenierte sich der US-Präsident als Großer Gatsby bei einer Feier. Im Skandal um Prinz Andrew drückte er sein Mitgefühl für die britische Königsfamilie aus. Entgegen entsprechender Ankündigungen will Trump der Ukraine doch keine Langstrecken-Marschflugkörper des Typs Tomahawk liefern.

2. November: Entgegen Ankündigungen von Trump planen die USA neue Atomwaffentests ohne nukleare Explosionen. Die US-Regierung möchte ein Urteil zu Lebensmittelhilfen für Arme akzeptieren.

1. November: Wegen der vermeintlichen "Tötung von Christen", die durch die nigerianische Regierung gebilligt würden, drohen die USA mit einer Militäraktion. Trump ließ das Lincoln-Badezimmer im Weißen Haus renovieren. Erneut hat das US-Militär vermeintliche Drogenschmuggler getötet.


Donald Trump auf einem seiner regelmäßigen Flügen nach Mar-a-Lago in Florida.GETTY IMAGES NORTH AMERICA/PETE
26. November: Der US-Friedensplan für die Ukraine basierte offenbar auf einem von Russland verfasstem Dokument. Der US-Präsident will die Teilnahme Südafrikas am G20-Gipfel verhindern, zudem will er eine Verlängerung von Subventionen für die als Obamacare bekannte Gesundheitsreform verhindern.

25. November: Der US-Sondergesandte Steve Witkoff soll Russland zum Ukraine-Friedensplan der USA gebrieft haben. Die USA wollen Teile der Muslimbruderschaft als Terrororganisation einstufen.

24. November: Trump ordnet die Überprüfung aller Flüchtlinge aus der Amtszeit von Joe Biden an. Weil der demokratische US-Senator zur Verweigerung illegaler Befehle aufgerufen hatte, drohte Trump mit der Todesstrafe. Das US-Verteidigungsministerium will nun Prüfen, ob es sich zu einem Aufruf zur Befehlsverweigerung gehandelt habe.

23. November: Nach einer Warnung der US-Flugaufsicht streichen Airlines ihre Routen durch den Luftraum von Venezuela. Trump kritisiert wegen seines Ukraine-Friedensplans die Ukraine und Europa.

22. November: Die langjährige Trump-Verbündete Marjorie Taylor Greene hat nach ihrem Zerwürfnis ihren Rücktritt als republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus angekündigt. Trump rudert nach seiner Todesstrafen-Drohung gegen demokratische Kongressmitglieder zurück.

21. November: Die USA haben einen 28-Punkte-Friedensplan für die Ukraine vorgelegt. Die Ukraine solle diesem binnen weniger Tage zustimmen. Sechs Demokraten droht Trump mit der Todesstrafe. In der US-Küstenwache werden Hakenkreuze doch weiter als Hasssymbole behandelt, der US-Gesundheitsminister glaubt an Autismus-Gefahr durch Impfungen und will neue Richtlinien für Behörden.

20. November: Trump unterzeichnete ein Gesetz zur Freigabe der Epstein-Akten.

19. November: Laut Medienberichten wollen die USA, dass die Ukraine ihre Armee halbiert und auf den Donbass verzichtet. Trump will das US-Bildungsministerium auflösen und warnt vor KI-Überregulierung.

18. November: Entgegen US-Geheimdienstberichten sagt Trump, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman "wusste nichts" vom Mord des saudischen Regierungskritikers Jamal Khashoggi. Saudi-Arabien wird von den USA zum "wichtigen Nicht-Nato-Verbündeten" ernannt. Ein US-Gericht verbietet einen neuen Wahlkreiszuschnitt in Texas. Das US-Repräsentantenhaus und der Senat stimmen für die Freigabe weiterer Epstein-Akten.

17. November: Der US-Präsident möchte erstmals F-35-Kampfjets an Saudi-Arabien verkaufen. Der Interimschef der US-Katastrophenschutzbehörde tritt zurück.

15. November: Die Bundesbehörden haben ihre Razzien gegen illegale Migranten erneut ausgeweitet – diesmal in Charlotte in North Carolina. Bei einem Angriff auf ein vermeintliches Drogenschmugglerboot sind drei Menschen getötet worden.

14. November: US-Präsident Donald Trump will die BBC wegen Verleumdung klagen, das britische Medienhaus sieht dafür "keine Grundlage". In der Causa Epstein verlangt der US-Präsident Ermittlungen gegen Bill Clinton. Im Wirtschaftsstreit senkt Trump die Zölle auf Rindfleisch, Kaffee und andere Lebensmittel.

13. November: Trump schafft 50.000 Stellen im Sicherheitsbereich. Außerdem kündigen die USA einen Militäreinsatz gegen "Narko-Terroristen" an. Zudem klagt das US-Justizministerium Kalifornien wegen Wahlkreisänderungen.

12. November: Tausende neue Dokumente belasten den US-Präsidenten erneut. Laut Epstein sei Trump so fixiert auf Mädchen gewesen, "dass er einen Nasenabdruck auf der Türe hinterließ".

11. November: Das US-Militär entsendet nach Angriffen auf vermeintliche Drogenschmugglerboote einen Flugzeugträger in die Großregion. Im Streit um die Kürzung von Lebensmittelhilfen hat das Oberste Gerichtshof die Trump-Regierung gestützt.

10. November: Nach 41 Tagen geben die US-Demokraten ihren Widerstand gegen das geplante Haushaltsgesetz der Trump-Regierung auf.

9. November: 60.000 Angestellte auf US-Flughäfen müssen wegen des Shutdowns ohne Bezahlung arbeiten, Flugausfälle sind die Folge.

8. November: Trumps Entsendung der Nationalgarde nach Portland ist laut einem Gerichtsurteil illegal.

7. November: Der US-Shutdown sorgt für Reiseprobleme, hunderte Flüge wurden gestrichen. Die USA erwägen eine Ausnahme von Sanktionen auf russiches Öl für Ungarn.

6. November: Das US-Verteidigungsministerium hat drei Tote bei einem Angriff auf ein vermeintliches Drogenboot gemeldet. In den USA verschärft sich der Kampf gegen Abtreibungsrechte: US-Staaten greifen Ärzte für den Versand von Abtreibungspillen an.

5. November: Nach der Ankündigung von neuen US-Atomwaffentests kündigt auch Russlands Präsident Wladimir Putin solche an. Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat eine Person aus einem Kindergarten gezerrt. Bisher wurden 80.000 Nicht-Einwanderungsvisa widerrufen.

4. November: Das US-Verteidigungsministerium reagierte auf die überraschende Militärdrohung gegen Nigeria mit Unruhe. Zwei Personen wurden bei einem weiteren Angriff auf ein angeblich mit Drogen beladenes Boot im Pazifik gemeldet.

3. November: US-Präsident Donald Trump forderte bei Razzien gegen Einwanderer ohne gültige Aufenthaltserlaubnis ein noch härteres Vorgehen. Trotz Kürzungen bei Lebensmittelhilfen inszenierte sich der US-Präsident als Großer Gatsby bei einer Feier. Im Skandal um Prinz Andrew drückte er sein Mitgefühl für die britische Königsfamilie aus. Entgegen entsprechender Ankündigungen will Trump der Ukraine doch keine Langstrecken-Marschflugkörper des Typs Tomahawk liefern.

2. November: Entgegen Ankündigungen von Trump planen die USA neue Atomwaffentests ohne nukleare Explosionen. Die US-Regierung möchte ein Urteil zu Lebensmittelhilfen für Arme akzeptieren.

1. November: Wegen der vermeintlichen "Tötung von Christen", die durch die nigerianische Regierung gebilligt würden, drohen die USA mit einer Militäraktion. Trump ließ das Lincoln-Badezimmer im Weißen Haus renovieren. Erneut hat das US-Militär vermeintliche Drogenschmuggler getötet.


Dezember 2025
30. Dezember: Die USA kürzen ihre Uno-Hilfsgelder für 2026 von elf auf zwei Milliarden Euro.

28. Dezember: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj war nach dem Eklat im Februar 2025 erneut bei Trump zu Besuch im Weißen Haus. Beide sprachen von einem "großartigen" Treffen, laut Trump werde Russland beim Wiederaufbau der Ukraine helfen.

25. Dezember: Die USA verhängen "Quarantäne" über venezolanisches Öl.


Zwischen all der Turbulenzen, für die Trump in den USA sorgt, schafft der US-Präsident regelmäßige Golfrunden.
AFP/JIM WATSON

24. Dezember: Die US-Regierung verhängt Einreiseverbote gegen europäische Hass-im-Netz-NGOs und Ex-EU-Komissar Thierry Breton.

23. Dezember: Zu neuerlich veröffentlichen Fotos, die Trump mit Epstein zeigen, sagt Trump, er sei zufällig "auf der gleichen Party" gewesen. Abseits dessen ruft Trump Berichten zufolge weltweit Diplomaten der Biden-Ära zurück. Der Druck auf Venezuela und Staatschef Maduro wird mit der Drohung neuer Kriegsschiffe erhöht.

22. Dezember: US-Vizepräsident JD Vance sagte vor Anhängern, man habe die Initiativen für mehr Vielfalt in den "Mülleimer der Geschichte" verfrachtet, "genau da, wo sie hingehören". Und: "Man muss nicht nicht mehr dafür entschuldigen, weiß zu sein." Die US-Heimatschutzministeriun Kristi Noem forderte, dass der venezolanische Staatschef Maduro "gehen muss".

21. Dezember: Die USA fingen ein weiteres Schiff vor Venezuela ab.

20. Dezember: Die US-Küstenwache brachte einen weiteren Öltanker vor Venezuela unter Kontrolle.

19. Dezember: US-Präsident Trump schließt einen Krieg gegen Venezuela nicht aus.

17. Dezember: Vier Tote sind bei einem US-Angriff auf ein angebliches Drogenboot im Pazifik gemeldet worden. Trump macht seinen Vorgänger Biden für die hohe Inflation verantwortlich, dennoch will er 1,5 Millionen Soldaten einen Scheck in Höhe von jeweils 1776 US-Dollar überreichen. Zudem haben die USA das größte Waffenpaket aller Zeiten für Taiwan genehmigt.

16. Dezember: Trump stuft Fentanyl als "Massenvernichtungswaffe" ein. Zudem blockiert er weitere Öltanker vor Venezuela. In den USA wird die Hepatitis-B-Impfempfehlung für Neugeborene gekippt.

15. Dezember: Das US-Militär bestätigt acht Tote nach Angriffen auf angebliche Drogenboote. Nachdem Trumps Stabschefin Trump die "Persönlichkeit eines Alkoholikers" attestierte, ruderte sie nachträglich zurück

13. Dezember: 20 Bundesstaaten verklagen US-Regierung wegen teurer Arbeitsvisa.

12. Dezember: Trump droht mit Militärschlägen an Land gegen den Drogenhandel in Venezuela, zudem möchte er eine "zentrale Genehmigungsstelle" für die Anwendung künstlicher Intelligenz in den USA.

11. Dezember: Trump hat seine "Gold Card" für reiche Einwanderer vorgestellt. Die USA beschlagnahmen einen Öltanker vor Venezuela, sanktionieren venezolanische Reeder und drei Neffen von Maduro. Unterdessen hat die Zahl der Hinrichtungen in den USA einen 15-Jahres-Höchststand erreicht.

10. Dezember: Das US-Außenministerium ändert seine Schriftart wieder zu Times New Roman – obwohl die Umstellung auf Calibri zuvor mit einer besseren Lesbarkeit für Menschen mit Behinderung begründet wurde. Musk bezeichnet seine Arbeit für die Trump-Regierung als mäßig erfolgreich. Die USA planen laut Berichten die Spaltung Europas, Österreich spielt womöglich eine Rolle. Ein US-Gericht stoppt Trumps Truppeneinsatz in Los Angeles.

9. Dezember: Trump sagte in einem Interview über Europäer: "Ich halte sie für schwach!"

7. Dezember: Verteidigungsminister Pete Hegseth sagt, man jage "Drogenterroristen" genau wie Al-Kaida.

6. Dezember: US-Präsident Trump lässt die US-Impfvorschriften für Kinder überprüfen.

5. Dezember: Die neue US-Sicherheitsgarantie verschont Russland und China, aber geißelt die "Zersetzung von Demokratie" in Europa. Ein US-Berufungsgericht erlaubt vorerst Nationalgardisten in Washington.

4. Dezember: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth soll die Sicherheit von US-Soldaten gefährdet haben. Trump hat das US-Friedensinstitut in Donald J. Trump Institute of Peace umbenannt. Die USA wollen offenbar ihre Einreiseverbot auf mehr als 30 Länder ausweiten. Vier Menschen seien auf einem mutmaplichen Drogenboot getötet worden, gab das US-Militär bekannt.

3. Dezember: Trump nennt Menschen aus Somalia "Müll", die USA setzen Asylanträge aus 19 Ländern aus. Ein US-Bundesgericht hat die Mittelkürzungen der Trump-Regierung im Abtreibungsstreit gestoppt. Trump will zwei von Biden ausgesprochene Begnadigungen rückgängig machen.

2. Dezember: Das Weiße Haus will Medien und Journalisten mithilfe eines Onlineprangers "zur Rechenschaft ziehen". US-Verteidigungsminister wegen eines angeblichen "Kill them all"-Befehls bei vermeintlichen Drogenbooten unter Druck.

1. Dezember: Nach Schüssen auf einen Nationalgardisten will der US-Präsident einen Asylstopp für "lange Zeit". Offenbar haben die USA Maduro das Verlassen von Venezuela angeboten.
 

josef

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#9
Teil 5.: Jänner bis März 2026
Jänner 2026
31. Jänner: Opfer kritisieren die jüngste Veröffentlichung der Epstein-Files als "Verrat" der US-Regierung. Die USA warnen den Iran vor möglichen Provokationen in der Straße von Hormus.

30. Jänner: Der von ICE-Beamten erschossene Demonstrant Alex Pretti war laut Trump ein "Unruhestifter". Die US-Regierung veröffentliche drei Millionen Seiten der Epstein-Files, Trump wird darin tausende Male erwähnt.

29. Jänner: Ein US-Gericht verbietet die Festnahme anerkannter Flüchtlinge in Minnesota.

28. Jänner: Zwei Beamte, die im tödlichen ICE-Einsatz involviert gewesen sind, wurden suspendiert. Im US-Bundesstaat Georgia hat das FBI eine Razzia durchgeführt, um Belege für Trumps widerlegte Thesen zum Wahlbetrug 2020 zu finden. Der Dollar war nach Trump-Äußerungen auf Talfahrt.

27. Jänner: Nach dem tödlichen ICE-Einsatz muss der umstrittene Kommandant Gregory Bovino, der mit seinen Auftritten an den Faschismus erinnerte, gehen. Mexiko stoppt auf US-Druck offenbar die Öllieferungen nach Kuba.

26. Jänner: Nach den erneuten tödlichen Schüssen in Minneapolis gegen einen Demonstranten fordert die US-Justizministerin Pam Bondi sensible Wählerdaten von Minnesotas Gouverneur. Zudem wird ein Ex-ICE-Leiter zur Beobachtung des ICE-Einsatzes nach Minneapolis entsandt.

25. Jänner: US-Heimatschutzministerin Kristi Noem gab dem erschossenen Demonstranten die Schuld davor, dass dieser von ICE-Beamten getötet wurde.

24. Jänner: ICE-Beamte haben in Minneapolis erneut einen Demonstranten erschossen. Für die USA ist Europa laut einer neuen Verteidigungsstrategie nicht im Fokus. Sollte Kanada einen Handelsdeal mit China schließen, droht Trump mit 100-Prozent-Zöllen.


ICE-Beamte nahmen Fünfjährigen in Gewahrsam.
AFP/Columbia Heights Public Scho

23. Jänner: Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der US-Sondergesandte Steve Witkoff waren zu Verhandlungen bei Russlands Präsident Wladimir Putin zu Gast. Das Weiße Haus hat ein KI-manipuliertes Bild von einer festgenommenen Demonstrantin veröffentlicht. Zudem haben ICE-Beamte einen Fünfjährigen in Gewahrsam genommen. Trump droht dem Iran wiederholt mit einem Militäranschlag.

22. Jänner: Der US-Präsident will von der Großbrank JPMorgan fünf Milliarden Dollar, weil diese seine Konten nach dem Sturm auf das Kapitol 2021 geschlossen hatte. Im französischen Prozess gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen zeigte Trump Unterstützung für die Politikerin.

21. Jänner: Nach einem Rundumschlag gegen Europa beim Weltwirtschaftsforum in Davos sind die US-Zölle gegen Nato-Staaten offenbar vom Tisch, Trump und Nato-Generalsekretär Rutte erzielten ein "Rahmenabkommen zu Grönland". Nach dem Tod durch ICE-Beamten einer Demonstrantin räumt der US-Präsident "Fehler" ein.

20. Jänner: Nach Kritik an der Migrationspolitik geht Trump juristisch gegen den Gouverneur von Minnesota vor.

19. Jänner: US-Präsident Trump sagt über die US-Annexionspläne Grönlands: "Es wird erledigt werden!!!" Trump lädt Putin in seinen Gaza-"Friedensrat" ein.

18. Jänner: Die US-Regierung versetzt nach Anti-ICE-Protesten 1500 Soldaten für Minnesota in Alarmbereitschaft. Wer im Gaza-Friedensrat von Trump einen Sitz haben will, soll eine Milliarde Dollar zahlen.

17. Jänner: Die USA kündigen wegen der fehlenden Unterstützung zu den Annexionsplänen Grönlands Zölle gegen mehrere Nato-Staaten an. In Florida gibt es jetzt den "President Donald J. Trump Boulevard", der zu Trumps Privatclub Mar-a-Lago führt.

16. Jänner: Trump bekam wie gewünscht von Friedensnobelpreisträgerin Machado ihre Medaille überreicht. Der US-Präsident drohte Gegnern seiner Grönland-Annexionspläne mit Zöllen.

15. Jänner: Laut Trump blockiert die Ukraine und nicht Russland ein mögliches Friedensabkommen. ICE-Beamte erschossen in Minneapolis eine weitere Person.

14. Jänner: Weil gegen die Witwe der erschossenen Demonstrantin ermittelt wurde, treten mehrere US-Staatsanwälte aus Protest zurück. Der einflussreiche – und eigentlich Trump-nahe – Podcaster Joe Rogan vergleicht die ICE-Behörde mit Hitlers Gestapo. Die USA kündigen eine Technokraten-Regierung für den Gazastreifen an.

13. Jänner: Trump will Handelspartner des Iran mit 25-Prozent-Zöllen bestrafen. Die USA nutzten offenbar ein als Zivilflugzeug getarntes Militärflugzeug für einen tödlichen Angriff auf ein vermeintliches Drogenboot. Das FBI ermittelt zudem gegen die Protestbewegung, die wegen den gewaltvollen ICE-Abschiebungen auf die Straße geht.

12. Jänner: Nach dem harten Vorgehen des iranischen Regimes gegen Proteste droht Trump der dortigen Staatsführung. Weil sich der Ölkonzern Exxon skeptisch über Geschäftsmöglichkeiten in Venezuela geäußert hat, droht der US-Präsident mit einer Blockade gegen das Unternehmen.

11. Jänner: Trump will sich von Friedensnobelpreisträgerin Maria Corina Machado den Nobelpreis "übergeben" lassen, obwohl der Preis nicht übertragbar ist. Zudem drohte er Kuba und verlangte einen Deal, "bevor es zu spät ist". Zehntausende haben in den USA nach tödlichen Schüssen gegen das Vorgehen der ICE-Beamten demonstriert. Die US-Regierung reagiert mit weiteren Beamten, die entsendet werden sollen.

10. Jänner: US-Präsident Trump will die Kontrolle über Grönland notfalls "auf die harte Tour". Der US-Gesundheitsminister hat Deutschland in einem fehlerbehafteten Brief wegen Corona-Verfahren kritisiert.

9. Jänner: Nachdem die US-Heimatschutzministerin der erschossenen Demonstrantin "Terrorismus" vorwirft, gibt es große Proteste. In Portland sollen ICE-Beamte zwei Personen angeschossen und verletzt haben. Trump will einen zweiten Angriff auf Venezuela abgesagt haben. Um die Kontrolle über Grönland zu bekommen, erwägen die USA Zahlungen an Bewohner der Insel in Höhe von 100.000 Dollar.

8. Jänner: Trump strebt für 2027 eine Erhöhung der US-Militärausgaben um 50 Prozent an. Laut NYT-Recherchen will der US-Präsident "über Jahre" eine US-Aufsicht über Venezuela und dessen Ölindustrie. Nach dem Tod einer Demonstrantin in Minneapolis durch Schüsse eines ICE-Beamten spricht Trump von "Selbstverteidigung".

7. Jänner: Die USA wollen das zu Dänemark gehörende Grönland kontrollieren und schließen dafür einen Militäreinsatz nicht aus. Nach den Angriffen in Venezuela sagen die USA, Venezuela könne nur Öl verkaufen, wenn dies US-Interessen dient. Die USA treten aus 35 Nicht-UN-Organisationen und 31 UN-Einrichtungen aus. In Minneapolis hat ein US-Einwanderungsbeamter eine Autofahrerin erschossen.

6. Jänner: Laut US-Justizministerium sind weiterhin zwei Millionen Epstein-Akten unveröffentlicht.

5. Jänner: Die USA senken unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. die Zahl der empfohlenen Impfungen für Kinder.

4. Jänner: Nach dem Angriff auf Venezuela kündigte Trump an, "das Land zu führen", bis ein Übergang möglich sei.


Dieses Bild veröffentlichte die US-Regierung, um die Verhaftung von Venezuelas Staatschef Maduro zu bestätigen.
EPA/WHITE HOUSE PRESS OFFICE HAN

3. Jänner: Die USA haben Angriffe auf die Staatsführung in Venezuela verübt und den Diktator Nicolás Maduro gefangengenommen und in die USA gebracht.

1. Jänner: Trump kündigt den Rückzug der Nationalgarde aus den demokratisch regierten Städten Chicago, Portland und Los Angeles an. Die US versenken zudem weitere mutmaßliche Drogenboote. Insgesamt sind bei den Angriffen bereits mehr als 100 Menschen gestorben.


Februar 2026
28. Februar: Die USA haben gemeinsam mit Israel einen Krieg gegen den Iran gestartet. Dabei wurde auch das geistliche Oberhaupt Ali Khamenei getötet.

27. Februar: Der US-Präsident spielt wieder mit dem Gedanken, Einfluss auf künftige Wahlen nehmen zu wollen. Trump ist mit den Verhandlungen mit dem Iran "unzufrieden".

26. Februar: Trump-Regierung hält Medicaid-Zahlungen an Minnesota in Millionenhöhe zurück. Melania Trump soll die Sitzung des UN-Sicherheitsrats leiten. Zudem entließ das FBI offenbar mehrere Mitarbeiter, die rund um die Geheimdienstdokumente in Trumps-Anwesen tätig waren.

25. Februar: In seiner Rede zur Lage der Nation nannte Trump somalische Migranten "somalische Piraten". 15 US-Bundesstaaten verklagen die Regierung wegen des eingeschränkten Kinderimpfplans. Unter den Epstein-Dokumenten sind Nachweise mit Trumps Namen nicht mehr auffindbar.

24. Februar: Ein ehemaliger ICE-Ausbilder nennt das Trainingsprogramm für Agenten "mangelhaft, fehlerhaft und kaputt". Die französische Regierung entzieht dem US-Botschafter in Frankreich den Zugang zur Regierung.

22. Februar: Der US-Botschafter in Israel sieht ein biblisches Recht für Israel auf weite Teile des Nahen Ostens. Trump will ein US-Lazarettschiff nach Grönland entsenden, Dänermark lehnt ab.

21. Februar: Nachdem der Supreme Court geurteilt hat, dass Trump bei der Verhängung von Zöllen seine Kompetenzen überschritten hat, kündigt der US-Präsident neue Zölle in Höhe von 15 Prozent an. Drei Personen sind nach einem erneuten US-Angriff auf ein angebliches Drogenschmugglerboot gestorben.

20. Februar: Laut dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj verlangen die USA die Aufgabe der gesamten Donbass-Region an Russland. Trump bestätigt Überlegungen für einen "begrenzten Angriff" auf den Iran.

18. Februar: Der US-Sender CBS hat die Ausstrahlung eines Interviews in der Stephen-Colbert-Latenight-Show mit einem demokratischen Politiker verboten.

17. Februar: Im Falle einer Nichteinigung bei den Atomgesprächen warnt Trump vor den "Folgen". Elf Personen wurden nach einem Angriff auf ein mutmaßliches Drogenboot getötet.

16. Februar: US-Außenminister Marco Rubio stellt sich vor der Wahl in Ungarn hinter Viktor Orbán: "Ihr Erfolg ist auch unser Erfolg."

15. Februar: Trump fordert eine Begnadigung des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu wegen des laufenden Korruptionsprozesses.

14. Februar: Eine Recherche zeigt, dass ICE Tausende US-Einwanderer illegal inhaftiert. Trump droht, seine umstrittene Wahlrechtsreform per Dekret durchsetzen zu wollen. Die USA haben bei einem Angriff auf ein mutmaßliches Drogenboot im Pazifik drei Menschen getötet.

13. Februar: Die USA schicken nach den sich verschärfenden Anspannungen mit dem Iran einen weiteren Flugzeugträger nach Nahost. Der US-Gesundheitsminister sagt, er habe "keine Angst vor Keimen", er "zog Kokain von Toilettensitzen".

11. Februar: Trump soll 2006 über den verurteilten und mittlerweile verstorbenen Sexualstraftäter Epstein gesagt haben, "jeder" wisse Bescheid. Zudem wird eine umstrittene Sondereinheit des US-Geheimdienstes aufgelöst.

10. Februar: Trump kippt eine der wichtigsten Klimaschutz-Grundlagen und droht Kanada mit der Blockade einer Grenzbrücke zwischen den beiden Ländern. Laut einer Gerichtsentscheidung können die USA den Schutzstatus für Migranten wieder aufheben.

8. Februar: Eine Familie klagt die Einwanderungsbehörde ICE nachdem einem Kleinkind Medikamente verweigert worden sein sollen.

7. Februar: Die USA drängen den ukrainischen Präsidenten Selenskyj zu einem Kriegsende noch vor dem Sommer.

6. Februar: Nur wenn ein Flughafen in New York nach ihm benannt wird, will Trump offenbar Geld dafür freigeben. Trump teilte auf seinem Account ein Bild, auf dem Ex-Präsident Barack Obama und dessen Frau Michelle als Affen dargestellt werden. Später löschte er das rassistische Posting wieder.

5. Februar: Die US-Antidiskriminierungsbehörde hat Ermittlungen gegen Nike aufgenommen. Grund sei eine angebliche Benachteiligung weißer Mitarbeiter.

4. Februar: Die US-Regierung zieht nach den tödlichen Angriffen auf Demonstranten einen Teil ihrer Beamten aus Minneapolis ab. 2000 bleiben aber vor Ort. Die USA genehmigen zudem einen neuen Tiefwasserhafen für den Ölexport in Texas.

3. Februar: Der US-Präsident fordert von der Eliteuni Harvard eine Milliarde Dollar Schadenersatz. Im Arabischen Meer haben die USA eine iranische Drohne abgeschossen. Zudem will Trump eine Reserve an wichtigen Mineralien anlegen.

2. Februar: Trump will das nach ihm umbenannte Kennedy Center nach Protesten und Boykotten nun umbauen.


März 2026
31. März: Der US-Präsident ruft alle Länder dazu auf, in den USA einzukaufen und selbst für die Straße von Hormus zu kämpfen.

30. März: Trump droht damit, Irans Kraftwerke anzugreifen, sollte die Straße von Hormus nicht geöffnet werden.

28. März: US-Vize Vance laut eigenen Aussagen "besessen" von UFOs, hält Aliens für "Dämonen". Trump droht Kuba, dieses sei "als Nächstes dran".

27. März: US-Außenminister Marco Rubio spricht von einem Kriegsende mit dem Iran binnen "Wochen", Bodentruppen seien nicht nötig. Der US-Präsident streicht Firmen mit Gleichstellungsprogrammen die Staatsaufträge.

26. März: Trump lobte das Verhandlungsgeschick des Iran.

25. März: Der Iran widerspricht Trump, wonach es Verhandlungen über einen Deal zwischen den beiden Ländern gebe. Der US-Präsident will täglich mit einem zweiminütigem "Highlight"-Video über die Zerstörungen im Iran gebrieft. Die USA töten erneut mutmaßliche Drogenschmuggler im Pazifik, Trump ruft zur Wiederwahl von Ungarns Regierungschef Viktor Orbán auf.

24. März: Die USA haben dem Iran laut Medienberichten einen 15-Punkte-Plan vorgelegt. Trumps Umfragewerte haben einen Tiefpunkt erreicht. Das Verteidigungsministerium will neue Regeln für Journalisten.

23. März: Trump spricht von guten Gesprächen mit dem Iran, weshalb die Angriffe auf den Energiesektor für fünf Tage ausgesetzt werden sollen. Kurz zuvor gab es auffällige Öl-Geschäfte, Marktmanipulation steht im Raum.

22. März: Trump sieht nach dem "Tod des Irans" die Demokratische Partei in den USA als größten Feind. Die US-Regierung schickt ICE-Beamte an US-Flughäfen.

21. März: Trump sagte, er sei "froh" über den Tod des an Parkinson erkrankten Ex-FBI-Chefs Robert Mueller.

20. März: Der US-Präsident nennt seine Nato-Partner "Feiglinge", eine Feuerpause lehnt er ab. Von Trump ernanntes Kunstgremium genehmigt eine Goldmünze mit dem Konterfei des Präsidenten.

19. März: US-Verteidigungsminister Hegseth wiederholte erneut, dass die USA "eindeutig und zu unseren Bedingungen gewinnen" würden. Trump forderte Israels Premier unterdessen zum Verzicht auf Angriffe auf Energieanlagen auf. Der neue US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin verspricht nach den tödlichen ICE-Einsätzen einen Kurswechsel.

18. März: Trump ätzt über erneut über "reaktionsschwache Verbündete". US-Vizepräsident JD Vance rechnet "noch einige Wochen" mit höheren Spritpreisen.

17. März: Trump nennt die fehlende Nato-Unterstützung im Nahen Osten einen "dummen Fehler". Amerikanische Bodentruppen im Iran will er nicht ausschließen. In den USA stoppt ein Richter den Impf-Kurswechsel der Trump-Regierung. Der US-Präsident spricht von einer möglichen "Übernahme" Kubas.

16. März: Trump warnt seine Nato-Verbündeten vor einer "sehr schlechten Zukunft", sollten diese den USA im Irankrieg nicht helfen. Weil ihm die Berichterstattung mancher US-Medien nicht passt, droht er mit Lizenzentzug. Der US-Präsident sagte zudem, nicht nur die Hilfe, sondern auch der "Grad der Begeisterung" sei ihm von anderen Ländern wichtig.


Mit Melania Trump leitete erstmals die Frau eines US-Präsidenten die Sitzung des US-Sicherheitsrats.AFP/CHARLY TRIBALLEAU
15. März: Trump fordert die Länder der Welt dazu auf, sich um die Straße von Hormus zu "kümmern".

14. März: Trump hofft auf Kriegsschiffe von mehreren Ländern, um die Straße von Hormus offen zu halten.

13. März: Bei Fox News sagt Trump, die USA werden Öltanker durch die Straße von Hormus eskortieren "if needed".

12. März: Trumps Energieminister verbreitete auf X eine Falschnachricht, löschte diese und kündigte danach an, seine Social-Media-Beiträge gegenlesen zu lassen. Die USA bereiten neue Strafzölle gegen Europa und China vor.

11. März: Trump sagt zum Irankrieg: "Wir haben gewonnen." Die USA müssten den Auftrag jedoch zu Ende führen.

10. März: Trump nennt den Irankrieg "so gut wie beendet". Der Iran hingegen will die Straße von Hormus bis Kriegsende blockieren.

9. März: Mit der Wahl von Mojtaba Khamenei zum Obersten Führer habe der Iran laut Trump "einen großen Fehler gemacht". Sechs Menschen wurden bei einem US-Angriff auf ein vermeintliches Drogenboot getötet.

8. März: Trump droht auch dem Khamenei-Nachfolger mit dem Tod.

7. März: Der Iran wird laut dem US-Präsidenten "in die Hölle geprügelt". Eine Frau erhebt schwere Missbrauchsvorwürfe gegen Trump.

6. März: Trump fordert den Iran zur "bedingungslosen Kapitulation" auf. Die USA sind offenbar für einen Angriff auf eine iranische Mädchenschule mit 175 Toten verantwortlich. Neue Epstein-Akten beschäftigen weiterhin die USA, die US-Regierung verweigert die Rückzahlung illegaler Zölle.

5. März: Trump sagt, er will die nächste iranische Führung selbst mitbestimmen. Außerdem seien steigende Ölpreise nicht schlimm. Außerdem beruft er seine Heimatschutzministerin Kristi Noem nach viel Kritik ab. 24 US-Bundesstaaten klagen zudem gegen Trumps neue globale Strafzölle.

4. März: Weil Spanien dem US-Militär nicht im Irankrieg helfen will, droht Trump mit dem Ende der Handelsbeziehungen. Verteidigungsminister Hegseth sagt zum Iran: "They are toast." Das US-Justizministerium hat offenbar erneut zahlreiche Epstein-Akten offline genommen – darunter einige, in denen Trump auftaucht.

3. März: Mit Melania Trump leitete erstmals die Frau eines US-Präsidenten eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Trump richtet dem Iran aus, es sei "zu spät" für Verhandlungen.

2. März: Trump kündigt im Irankrieg eine weitere "große Welle" an Angriffen an.

1. März: Trump prahlt nach dem Kriegsstart im Iran, dass die USA "dem Zeitplan voraus" seien und es "schnell voran" gehe. Später sagte er noch, der Konflikt könnte vier Wochen dauern.
 

josef

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#10
Teil 6.: April bis Juni 2026
April 2026
29. April: In US-Reisepässen soll demnächst im Rahmen einer Sonderserie ein Abbild von Trump ausgegeben werden.

28. April: Trump fordert die Entlassung des Late-Night-Moderators Jimmy Kimmels wegen eines vermeintlichen "Aufrufs zur Gewalt". Zudem feuert er sämtliche 24 Mitglieder des National Science Board.

27. April: Trump will die umstrittene Grenzschutzbehörde ICE in NICE umbenennen.

26. April: Beim Korrespondentendinner in Washington entging US-Präsident Trump einem Schusswaffenangriff.

25. April: Bei einem US-Angriff auf ein mutmaßliches Drogenboot im Ostpazifik wurden zwei Personen getötet.

24. April: Die USA denken laut über einen Nato-Ausschluss Spaniens nach. Zudem verschärft die Trump-Regierung die Todesstrafe und erlaubt nun Erschießungskommandos.

23. April: Der für die US-Marine zuständige Staatssekretär John Phelan verlässt inmitten der Seeblockade in der Straße von Hormus die US-Regierung. Der einstige Trump-Unterstützer und ehemalige Fox-News-Moderator Tucker Carlson bricht wegen des Irankriegs mit dem US-Präsidenten und wirft diesem "großen Verrat" vor.

22. April: Ein vom republikanisch regierten US-Staat Texas erlassenes Gesetz, das Schulen zum Aufhängen der Zehn Gebote in Klassenzimmern verpflichtet, sei rechtens, urteilte ein Berufungsgericht. Das US-Verteidigungsministerium schafft mit Verweis auf religiöse Gründe die verpflichtende Grippeschutzimpfung für Soldaten ab. Die Ukraine will offenbar einen Teil der Ukraine als Donnyland umbenennen, damit man über die Eitelkeit des US-Präsidenten mehr Unterstützung erhalte.

21. April: Trump hat die Waffenruhe mit dem Iran so lange verlängert, bis ein "Vorschlag vorgelegt und die Gespräche auf die eine oder andere Weise abgeschlossen sind".

20. April: Berater von Donald Trump hielten diesen offenbar von einer Krisensitzung fern.

19. April: Das Weiße Haus postete ein Bild von Trump mit dem Zusatz "No More Mr. Nice Guy".

18. April: Der Iran erklärte die Straße von Hormus wieder für gesperrt solange die US-Blockade aufrecht bleibt. Trump kündigte "viele sehr interessante Dokumente" zu UFOs und außerirdischem Leben an.

17. April: Pete Hegseth hat im Rahmen eines Gottesdienstes im Verteidigungsministerium einen erfundenen Bibelvers aus dem Film "Pulp Fiction" zitiert. Trmp erklärte die Straße von Hormus für geöffnet, die US-Blockade gegen iranische Schiffe bleibe aber aufrecht. Der Interimschef der US-Einwanderungsbehörde ICE gibt seinen Posten auf.

16. April: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth vergleicht Medien mit den Feinden Jesu. Das US-Militär tötete erneut mutmaßliche Drogenschmuggler im Pazifik.

15. April: Der US-Präsident kündigte "zwei erstaunliche Tage" an. Im Pazifik hat das US-Militär vier mutmaßliche Drogenschmuggler getötet. Zudem will die US-Regierung Urteile gegen mehrere Angreifer auf das US-Kapitol am 6. Jänner 2021 aufheben lassen.

14. April: Trump postet ein KI-Bild von sich, das ihn selbst als Jesus darstellt. Nach Kritik löschte er es wieder.


Dieses KI-generierte Bild postete US-Präsident Donald Trump – und zog damnit viel Kritik auf sich.
via REUTERS/@realDonaldTrump

13. April: Trump greift Papst Leo XIV. verbal als "schrecklich" und "schwach" an und droht der iranischen Marine mit der "Eliminierung".

12. April: Nach ergebnislosen Gesprächen rund um die vom Iran blockierte Straße von Hormus will Trump nun selbst die Meeresenge sperren. Der US-Präsident kündigt einen MMA-Käfigkampf vor dem Weißen Haus zu seinem 80. Geburtstag an.

11. April: Trump sagt, die USA würden die Straßen von Hormus "räumen". Ein US-Gericht erlaubt vorerst wieder den Weiterbau von Trumps Ballsaal im Weißen Haus.

10. April: Vor Beginn der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA warnt Vance den Iran vor "Spielchen". Das Weiße Haus warnte Mitarbeiter vor Wetten auf Krieg und Frieden. Ein US-Gericht ordnete die Wiederherstellung des Pressezugangs zum Pentagon an.

9. April: Der US-Präsident erneuert seine Kritik an der Nato.

8. April: Trump und der Iran verkünden einen vorläufigen Waffenstillstand. Der US-Präsident sieht einen "vollständigen und umfassenden Sieg". Die Straße von Hormus war nur kurz offen, der Iran verkündete die erneute Schließung.

7. April: Vance unterstützte Orbán bei einer Wahlkampfveranstaltung in Ungarn und warf Brüssel Einmischung vor. Die Trump-Regierung kippt die Schutzvereinbarungen für Transgender-Schüler.

6. April: Trump ruft das iranische Volk zu Protesten auf.

5. April: Als "verrückte Bastarde" bezeichnet Trump das iranische Regime. Er droht mit Angriffen auf Kraftwerken und Brücken und erwartet eine Einigung bis Montag.

3. April: Der US-Präsident kündigt an, mit iranischem Öl "ein Vermögen machen" zu wollen.

2. April: Trump entlässt US-Justizministerin Pam Bondi und will den US-Kongress zur Finanzierung des Heimatschutzministeriums umgehen. Trump macht Vize Vance im Falle scheiternder Gespräche verantwortlich, will sich im Falle erfolgreicher Verhandlungen loben und droht mit weiteren Zerstörungen im Iran.

1. April: Trump zieht einen US-Rückzug aus der Nato "stark in Erwägung". Er erwäge auch die Waffenlieferungen an die Ukraine zu stoppen, um den Druck auf Europa zu erhöhen. Laut ihm habe der Iran um Waffenstillstand gebeten. Die USA würden den Iran "möglichst rasch" verlassen wollen. Für den Iran sind die Aussagen "falsch und unbegründet". Ein US-Richter stoppt vorerst Trumps Ballsaal-Projekt im Weißen Haus.

(Matthias Balmetzhofer, Viktoria Kirner, 23.4.2026)
Dieser Artikel wird laufend aktualisiert und ergänzt.
Anmerkung: Aufgrund der Zeitverschiebung zwischen den USA und Europa ist in den verlinkten Artikeln oftmals ein anderes Datum angeführt.


Die Trump-Chronologie: DER STANDARD dokumentiert den Umbau der USA
 
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