Ausmusterung
Das Ende einer ÖBB-Legende
Am Bahnhof Heiligenstadt ist Freitagvormittag der letzte Schnellbahnzug der Reihe 4020 abgefahren. Fast fünf Jahrzehnte hatte der blau-weiße Klassiker die Wiener Schnellbahn geprägt.
Online seit heute, 11.47 Uhr
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Zwischen 1978 und 1987 wurden 120 ÖBB-Garnituren 4020 vom Hersteller Simmering-Graz-Pauker AG gebaut. Sie waren unter anderem im Großraum Innsbruck und im Rheintal im Einsatz, bevor sie schließlich alle nach Wien übersiedelten. Hier war der „Fernseher“, wie der blau-weiße Schnellbahnzug wegen seiner markanten Frontscheibe auch genannt worden ist, bis Freitag im Einsatz. Die Züge wurden für viele zum Inbegriff des Pendelns in und um Wien.
Rund 120 Erdumrundungen in fast fünf Jahrzehnten
Der ÖBB 4020 brachte es in seinem Zugsleben durchschnittlich auf 4,8 Millionen km Laufleistung – das entsprach etwa 120 Erdumrundungen. Das Design der Züge stammte von Johann Benda. In den vergangenen Jahren wurden die Garnituren der Reihe 4020 schrittweise durch moderne Fahrzeuge ersetzt – etwa durch den Cityjet Desiro ML und die neuen Cityjet Doppelstockzüge.
ORF.at/Christian Öser
120 S-Bahn-Garnituren der Reihe 4020 waren unterwegs
Die dreiteilige ÖBB-Zugsgarnitur 4020 bestand aus einem Triebwagen, einem Zwischenwagen und einem Steuerwagen. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug 120 km/h und er hatte 184 Sitzplätze bei einer Länge von 69 Metern.
Ersatzteile werden verkauft
Der Schnellbahnzug der Reihe 4020 entsprach nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Nahverkehrszug. Nach dem letzten Einsatztag werden die ausgemusterten Garnituren noch als Ersatzteilspender für andere Züge genutzt. Im Lauf der nächsten Monate werden sie dann zum Verkauf angeboten. Fans des 4020er haben schon Initiativen gestartet, um den einen oder anderen ausgemusterten Zug zu retten.
03.07.2026, red, wien.ORF.at
Link:
ÖBB 4020
Das Ende einer ÖBB-Legende
Das Ende einer ÖBB-Legende
Am Bahnhof Heiligenstadt ist Freitagvormittag der letzte Schnellbahnzug der Reihe 4020 abgefahren. Fast fünf Jahrzehnte hatte der blau-weiße Klassiker die Wiener Schnellbahn geprägt.
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Zwischen 1978 und 1987 wurden 120 ÖBB-Garnituren 4020 vom Hersteller Simmering-Graz-Pauker AG gebaut. Sie waren unter anderem im Großraum Innsbruck und im Rheintal im Einsatz, bevor sie schließlich alle nach Wien übersiedelten. Hier war der „Fernseher“, wie der blau-weiße Schnellbahnzug wegen seiner markanten Frontscheibe auch genannt worden ist, bis Freitag im Einsatz. Die Züge wurden für viele zum Inbegriff des Pendelns in und um Wien.
Rund 120 Erdumrundungen in fast fünf Jahrzehnten
Der ÖBB 4020 brachte es in seinem Zugsleben durchschnittlich auf 4,8 Millionen km Laufleistung – das entsprach etwa 120 Erdumrundungen. Das Design der Züge stammte von Johann Benda. In den vergangenen Jahren wurden die Garnituren der Reihe 4020 schrittweise durch moderne Fahrzeuge ersetzt – etwa durch den Cityjet Desiro ML und die neuen Cityjet Doppelstockzüge.
120 S-Bahn-Garnituren der Reihe 4020 waren unterwegs
Die dreiteilige ÖBB-Zugsgarnitur 4020 bestand aus einem Triebwagen, einem Zwischenwagen und einem Steuerwagen. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug 120 km/h und er hatte 184 Sitzplätze bei einer Länge von 69 Metern.
Ersatzteile werden verkauft
Der Schnellbahnzug der Reihe 4020 entsprach nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Nahverkehrszug. Nach dem letzten Einsatztag werden die ausgemusterten Garnituren noch als Ersatzteilspender für andere Züge genutzt. Im Lauf der nächsten Monate werden sie dann zum Verkauf angeboten. Fans des 4020er haben schon Initiativen gestartet, um den einen oder anderen ausgemusterten Zug zu retten.
03.07.2026, red, wien.ORF.at
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Das Ende einer ÖBB-Legende