Schlösser, Burgen und Ruinen im NÖ. Weinviertel - Sammelthread

#3
Schloßruine Wenzersdorf-Weinviertel - Teil 3

Danke,Martin.Hab auch noch viele Pics von der Schlossruine Ladendorf,
die ist besser erhalten,aber auch sehr mystisch:D
lg Pauli
 
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Harald 41

Guest
#4
Schloßruine Wenzersdorf-Weinviertel - Teil 4

Hallo Pauli;
Sind schöne Fotos,zu Schloss Ladendorf kann ich leider nur soviel sagen,habe ca. vor 1-2 Jahren im Netz was gelesen das es im 2 Weltkrieg arg in Mitleidenschaft gezogen wurde und seit dem nichts mehr unternommen ist.
Wollte ich mir schon selber ansehen,kam aber noch nicht dazu,Fotos währen Super.:D

LG Harry
 
#5
Schlösser und Ruinen im NÖ. Weinviertel - Sammelthread

Schloss Thürnthal bei Fels am Wagram

Wer ein Schloss kaufen moechte, bitte hier:

Offizielles VERKAUFSANGEBOT:
Quelle: http://www.xing.com/net/immobilien/residenzen-weltweit-169238/barockschloss-thurnthal-mit-phantasie-schnappchenangebot-fur-schnellenentschlossene-weinbaugebiet-im-donautal-niederosterreich-20479797/

BAROCKKLASSIZISMUS-SCHLOSS THÜRNTHAL (J.E. Fischer von Erlach)


Ich habe Schloss Thürnthal (Ortschaft Thürnthal als Teil der Gemeinde Fels am Wagram in NÖ, nördlich der Donau), als wohl wertvollstes Barockklassizismusschloss Österreichs (J.E. Fischer von Erlach + event. J.B. Fischer von Erlach um 1725) vor 11 Jahren aus reinem Idealismus erworben um es zu retten und dafür über 2 Mio. € investiert. Nun möchte ich es interessierten und visionären Personen zum Kauf oder für ein Projekt anbieten. Es steht selbstverständlich unter Denkmalschutz, der aber bisher eher das Gegenteil bewirkt hat. Eine Aufhebung des Denkmalschutzes könnte nach externen Meinungen rechtlich zu erreichen sein.

Nähere Informationen über das Schloss findet man/frau auf der Homepage www.schlossthuernthal.at. Auch Pläne unter "Location".

Schloss Thürnthal ist ein annähernd kubusförmiger Bau mit 5 Etagen + Dach mit 8 m Firsthöhe. Es besitzt einen zentralen Innenhof mit ca. 15 x 20 m und einer einzigartigen architektonischen Lösung des J.E. Fischer von Erlach (ähnlich wie in Schloss Eckartsau). Außenmaße ca. 40 x 40 m, daher abzüglich Innenhof 1.300 m2 verbaute Fläche.
Raumhöhen sind in den unteren 2 Etagen mit Gurtbögen 3 m (Stichkappenhöhe), ebenso im 1. OG, das gemischte Decken aufweist (Gurtbögen, barocke Stuckdecken, normale Decken). Die oberen beiden Etagen sind 5,5 bzw. 4,5 m hoch und weisen einzigartig wertvolle barocke Stuckdecken auf. Nutzfläche 800 - 900 m2 pro Etage.
Die barocke Kapelle hat eine reiche echte "Marmor"ausstattung (keine Marmoroptik wie in zahlreichen bedeutenden Kirchen.), das Schloss hat viele unterschiedliche Säulen, Stiegenaufgänge und Zierelemente sind aus qualitativ sehr hochwertigem Sandstein (aus Kaisersteinbruch).
Barocke Schmiedeeisenkunst von höchster Qualität befindet sich ebenfalls im Schloss.
3 sehr wertvolle barocke Kachelöfen wurden im Auftrag des Denkmalamtes 1994 entfernt und ist deren Retournierung im Zuge einer nachhaltigen Sanierung mindestens sehr wahrscheinlich.
Ehemaliger Festsaal mit ca. 300 m2.
Schloss Thürnthal hat architektonische Ähnlichkeiten mit Bauten von Palladio, anderen italienischen und französischen Stilen sowie der Michaelerfront der Hofburg in Wien. Es weist ungewöhnlich große Fenster und damit ein wahrscheinlich für ein Barockgebäude einzigartig hohes Verhältnis zwischen Glas- und Mauerflächen auf, was eine besondere Helligkeit in den Räumen bewirkt. Dazu fast überall gute Akustik.

Optischer Zustand morbid, statischer/substanzmäßiger m.E. gut, architektonischer/künstlerischer ausgezeichnet. Grundstücksgröße gesamt dzt. ca. 9.172 m2 inkl. Vorpark zur Straße mit Rundbassin des ehem. barocken Springbrunnens. Größerer Rest des ehem. Gutshofes nicht in meinem Eigentum aber eventuell erwerbbar (ca. 5 ha Bauland-Agrar mit teilweise historischen Nebengebäuden).

Das Gebiet, in dem Schloss Thürnthal steht, ist noch im "Dornröschenschlaf", überwiegend Weinbaugebiet mit ausgezeichneten Weinen (Löss) und mit hoher wirtschaftlicher Phantasie. Derzeit von der Niederösterreichischen Landesregierung mit Plänen und hohen Investitionen zwischen Tulln, Schloss Grafenegg, Krems und Kamptal. Dazu die im Bau befindliche neue Donaubrücke ganz in der Nähe, damit beste verkehrsmäßige Lage zwischen Wien und St. Pölten nur wenige km von der Autobahn und geplante Erweiterung der Trassenführung Richtung Norden (Tschechien).

Makler bieten es derzeit offiziell um € 1,85 Mio. an. Wegen meines Interesses an einer raschen Lösung ist dafür ein interessanter Verhandlungsspielraum gegeben. Aktuell gibt es Überlegungen um einen Kaufpreis knapp unter 1 Mio. € an Schnellentschlossene.

Ich rechne bei entsprechenden Kontakten und Konzepten mit sehr guten Möglichkeiten der Förderung durch öffentliche Stellen (z.B. Kulturabteilung Landesregierung, Wirtschafts-/Tourismusabteilung Landesregierung, Denkmalamt bzw. Kulturministerium), aufgrund der künstlerischen Bedeutung und der geplanten wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Es gab auch bereits hoffnungsvolle Aussagen von Seiten des Landeshauptmannes.

Barockschloss Thürnthal ist einfach etwas Besonderes für besondere Menschen und Nutzungen. Ich würde mich nicht wundern und sehr freuen, wenn auch Sie und/oder Ihre Interessenten sich in dieses Objekt verlieben und/oder eine wirtschaftlich interessante und kulturell verantwortungsvolle Lösung dafür finden würden.

Fotos sind auf der Homepage zu finden. Weitere werden auf Wunsch gerne übermittelt. Für weitere Fragen und Informationen:

Mag. DI Gerhard Zehethofer
Schloss Thürnthal, A-3481 Fels/Wagram
+43/699/143 012 07
gerhard.zehethofer@aon.at
 
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josef

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#6
Schloss Thürnthal - Teil 2

Auszug aus www.schlossthuernthal.at Geschichte:

1939 unter Denkmalschutz gestellt und unter deutscher Verwaltung: Bedeutendster „Luftschutzbergungsort und Kunstdepot“ NÖ´s während des 2. Weltkrieges (Teile der Sammlungen Rothschild, Bondy, Lanckoronski, Gutmann, Lederer, Aktion „Berta“, Kunstschätze aus Wien/Michaelerkirche, Palais Auersperg und Inst. f. Denkmalpflege, Dom zu Wr. Neustadt, Beethovenfries von Gustav Klimt, Makart, Schindler u.v.a.m.)
lg
josef
 
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Harald 41

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#7
Schlossruine Wenzersdorf - Teil 5

Habe vergangenes Wochenende die Ruine Wenzersdorf Bez. Mistelbach besucht.

Ein paar Daten:

Erbaut wurde das Schloss im Jahre 1560 von Jakob Erasmus von Karnaser und Andreas Bauckinger worauf eine Bauinschrift hinwies, die es leider heute nicht mahr gibt.:schlecht:
Ursprünglich bestand der Plan, dass das Schloss ein den grossen Hof an allen Seiten umschließenden und an den vier Ecken mit achteckigen Türmen bewehrter Bau werden sollte.
Es blieb jedoch bei dem Plan, denn es wurde nur ungefähr die Hälfte davon fertiggestellt.
Im Jahre 1590 gehörte das Schloss Wenzersdorf Heinrich von Kienritz, der auch die Dorfobrigkeit inne hatte
Im 17. Jahrhundert gelangte das Schloss an die Herrschaft Hagenberg und mit dieser zur Herrschaft Ernstbrunn, bei der es verblieb.
Bis zum Jahre 1919 war das Schloss bewohnt.
Binder?? beschrieb es 1925 als malerisch aber verwahrlost.
Durch den Krieg brannte das Schloss 1945 aus und ist seither eine Ruine, die heute teilweise stark verwachsen ist.

Quelle:
Burgen, Schlösser und Ruinen im Bezirk Mistelbach
von Rene Riegler.

LG Harry

PS: Die Ruine ist in Privatbesitz und nicht zu betreten.
 

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Harald 41

Guest
#10
Schloßruine Wenzersdorf-Weinviertel - Teil 8

Ja einmal im Winter und jetzt im Sommer.:)
Ist eigentlich schade was in den Jahren ( Jahrhunderten ) alles an Baulichkeiten verschwunden ist, fast in jedem Nest gab es eine kleine Veste, Burg, Ruine, Schloss....usw.
Heute ist vieles verschwunden.:schlecht:

LG Harry
 
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Harald 41

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#11
Verfallener Meierhof bei Bernhardsthal / NÖ

Fuhr vor einiger Zeit wieder einmal durch Bernhardsthal, etwas ausserhalb des Ortes befindet sich ein heute teilweise schon verfallener Meierhof.
Diesen kannte ich schon seit Jahren vom vorbeifahren, wollte ihn schon länger fotografieren, hatte es aber immer wieder aufgeschoben :schlecht:, denn heute ist er in Privatbesitz und nicht mehr zu betreten.
Aber Fotos gibt es trotzdem :D

LG Harry
 

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Harald 41

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#12
Verfallener Meierhof bei Bernhardsthal - Teil 2

Bild 1 ein Nebengebäude
Bild 2 Aussenmauer des Meierhofes
Bild 3 Blick durch die Türe
Bild 4 Blick durch ein Fenster
Bild 5 Ansicht von Nordosten
Bild 6 Anschicht Meierhof von Norden
 

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Harald 41

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#15
Verfallener Meierhof bei Bernhardsthal - Teil 5

Ist möglich steht ein Wopfinger Kalksilo, das vordere Gebäude ist noch ziemlich OK.

LG Harry
 
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Harald 41

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#16
Wehrturm Palterndorf

In Palterndorf Bez. Gänserndorf steht noch ein Wehrturm, der 1414 erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Der Turm war von einem Wall und Graben umschlossen von dem heute nichts mehr zu sehen ist.
Seine Masse 8 mal 8 Meter und 14m hoch, er hat eine Mauerstärke von über einem Meter.

Näheres im Link

http://wehrturm.palterndorf.at/

LG Harry

PS: Es gibt noch eine Wehrkirche im Ort, und eine Burg gabe es auch einmal hier.
 

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Harald 41

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#17
Restbauten des Schlosses in Oberrußbach

Im Ort Oberrußbach östlich von Großweikersdorf, stehen auf dem von Wall und Graben umgebenen Hausberg die Reste eines Schlosses.

Im Jahr 1171 wird ein Herbort von Ruspach genannt. Im 14. und 15. Jahrhundert saßen die Floyt auf der Burg Oberrußbach. Um das Jahr 1446 gelangte die Burg an Wilhelm von Auersperg. Hans von Auersperg veräußerte die Burg im Jahre 1502 an die Grafen von Hardegg, die den Bau über die Jahrhunderte hinweg besitzen.

Die heute noch erhaltenen Gebäude stammen aus dem 16. Jahrhundert und sind der Rest einer ursprünglich wehrhaften Anlage des Mittelalters. Dies ist auch an den Mauerresten zu erkennen, die noch aus der ersten Hälfte des 13 Jahrhunderts stammen.

Das Schloss besteht aus eine zweigeschossigen, rechteckigen Haupttrakt.Die Räume im Erdgeschoss haben alle Gewölbe.Ursprünglich war diesem Gebäude ein zweites gegenübergestellt, an dessen Stelle heute ein Stadel steht.Die beiden Trakte waren durch das Tor und eine Mauer verbunden. Im so entstandenen Innenhof gab es einen Brunnen.

Im Jahre 1797 erfolgte ein Teilabbruch des Schlosses Oberrußbach. Ein baufälliger Turm wurde erst im letzten Jahrhundert abgerissen.

Einst führte eine Holzbrücke vom Wehrbau über den Graben zur ebenfalls auf einem Erdwerk liegende Kirche, die einst zur Kirchenfestung ausgebaut war.Sie ist ein romanischer Bau mit einem gotischen Chor.

Quelle: Auszug aus Burgen Schlösser und Ruinen in den Bezirken Hollabrunn u. Korneuburg.
Rene Riegler

Bilder gibt es hier:
https://picasaweb.google.com/106586...key=Gv1sRgCL2sha3CqteApAE#5892735534611967362



PS: Die Wehranlage ist heute nicht mehr zu betreten, da sie mitten im Ort steht, und mit einem doppelten Zaun gesichert ist.

LG Harry
 
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Harald 41

Guest
#19
Restbauten des Schlosses in Oberrußbach - Teil 3

Hallo Josef; Den Ausschnitt sollte man in Picasa auf Google Mapps auch sehen, habe es noch einmal korrigiert.:)

LG Harry
 
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Harald 41

Guest
#20
Schloss Schmida bei Hausleiten

Auf dem Rückweg von der Schlossruine Oberrußbach besucht ich noch ein weiteres Schloss auf dem Heimweg.
Das Schloss Schmida liegt am Rande des gleichnamigen Ortes südlich von Hausleiten.
Erste Besitzungen von den Klöster Kremsmünster und Nieder-Alteich werden hier im 9. Jahrhundert erwähnt.
Das Schloss Schmida ist ein ehemaliges Wasserschloss, der Wassergraben wurde aber im Jahr 1975 zugeschüttet.

Seit dem Jahre 1983 ist das Schloss im Besitz von Georg Stradiot.
Das Schloss Schmida ist Sitz einer Forst- und Gutsverwaltung.

Quelle: Burgen Schlösser und Ruinen - Rene Riegler

http://de.wikipedia.org/wiki/Schmida_(Gemeinde_Hausleiten)

LG Harry
 

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