Stammersdorf: Was ist das?

#3
bei GE geht es nicht weit genug zurück, aber das war der Kick, den ich brauchte ;-) Danke. Hier gibt es 1938: Geodatenviewer der Stadtvermessung Wien
von dort stammt auch Bild:
Bildschirmfoto 2019-03-30 um 19.39.16.png
ich glaub ich brauch ne Karte von Stammersdorf um 1938, wenn nichts eingezeichnet ist, is es ein Bunker ;-) wobei das daneben schaut aus wie eine Kirche ... da is heute nix mehr (zumindest nichts offensichtliches)
 
#5
auch wenn der Zeitpunkt nicht optimal ist (1.April und Bisamberg) hätt ich ein paar Fragen an die werte Gemeinschaft:
Warum finde ich nichts im Forum zu dem wohl größten Bunker in der ganzen Gegend? Aber den gab es schon 1938:
image001.png
links das dreieckige Gebäude, rechts von dem Turm (quelle: Geodatenviewer der Stadtvermessung Wien)

ucit.or.at.png
Auf der Karte aus 1940 (Quelle: Urban Change In Time) sind die Beiden Gebäude drauf, der Bunker nicht.

image002.png
1956 sind beide Gebäude zerstört, der Bunker steht (Quelle: Geodatenviewer der Stadtvermessung Wien)

zz2019.03.29-1656_9813.jpg
Den zerstörten Eingang am nordöstlichen Ende findet man noch

So und jetzt der Teil über den Ihr Euch die Mäuler zerreissen könnt (da reine Erfindung von mir):
Wenn das, wie ich denke ein Bunker ist und der "mutige" Schirach je am Bisamberg übernachtet hat, dann nicht in einer Motorenwerkstatt sondern in der Nähe oder in einem richtigen Bunker ;-)

Ach ja, noch eine Frage hätt ich, abgesehen von Euren Meinungen. Kennt wer die beiden Gebäude und deren Funktionen?
Vom Linken ist im Gelände nichts mehr zu erkennen, von dem Rechten findet man noch die Fundamente im Wald (und einem Munitionslager? dahinter )


liebe Grüße
Blacky
 
#6
Oben rechts sieht man die Gebäude. Aufnahmedatum 1930er.
Quelle: Bildarchiv austria
Was ein Bunker dort in diesen Jahren soll erschließt sich mir nicht. Es ist auch mit
Sicherheit kein Bunker im herkömmlichen Sinn.
Jedenfalls hat das ganze nichts mit dem 2. WK zu tun.
Die Schirach Geschichte tu ich unter 1. April ab.
 

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#7
Danke für das Bild, das rechte und das linke Haus dürfte ein kleines Türmchen gehabt haben und der "Bunker" scheint auch schon zu stehen. Ich werd mal bei Gelegenheit ins Floridsdorfer Bezirksmuseum pilgern, vielleicht wissen die etwas.
Auf jeden Fall sind selbst die heutigen Überreste beeindruckend von der Größe.
Dachte zuerst an ein Munlager, aber die haben ja alle einen Wall rundherum, oder?
Auf den Karten tauchen die Gebäude in den 1930ern auf.
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#11
Habe mir erlaubt, die Beiträge zum gleichen Thema aus dem "Bisamberg-Thread" herauszulösen hierher zu verschieben um die Angelegenheit nicht durch Aufsplittung unübersichtlich zu machen!

lg
josef
 
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