Ungewisse Zukunft der "Thermenbahn" im Abschnitt Friedberg-Hartberg-Fürstenfeld-Fehring

josef

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#1
Bangen um Thermenbahn geht weiter
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Wirtschaft und Tourismus im Raum Hartberg-Fürstenfeld bangen um den Erhalt der ÖBB-Linie zwischen Hartberg und Fehring. Ein Ausbau oder ein Erhalt sei von den ÖBB und dem Infrastrukturministerium ab 2025 nicht zugesichert, so die Betroffenen.
Online seit heute, 17.57 Uhr
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Die Thermenbahn ist eine von der ÖBB für den Personenverkehr betriebene Eisenbahnstrecke, die von Friedberg über Hartberg und Fürstenfeld nach Fehring führt. Die 77 Kilometer lange Strecke verbindet Wiener Neustadt mit der Südoststeiermark.

Die Tourismusbetriebe befürchten, dass die ÖBB die Ausbaupläne der Strecke R92 zwischen Hartberg-Fürstenfeld und Fehring 2025 beziehungsweise 2028 eingestellt werden.
Nachhaltige Anreisen sollten Ziel sein
Die Strecke ist aber auch für den regionalen Pendlerverkehr wichtig, argumentieren die Touristiker. Für das touristisch wichtige Thermenland, allen voran die Gemeinden Bad Blumau, Bad Loipersdorf, Bad Waltersdorf und Sebersdorf, mit 1,45 Millionen Nächtigungen, gäbe es keine langfristige Zusage. „Urlaub beginnt mit der Anreise, seit Jahren kämpfen wir dafür, dass unsere Gäste nachhaltig anreisen, das wollen wir wahren“, sagt Melanie Franke vom Rogner Bad Blumau.

ORF
Auch für eine schnellere Verbindung liegt kein Plan vor. Von Fürstenfeld über Fehring nach Graz braucht man per Zug derzeit 2 Stunden 15 Minuten. “Deshalb müssen wir heute dafür sorgen, dass der Ausbau und Erhalt der Thermenbahn für die Zukunft nachhaltig gesichert wir", so Regionalstellenobmann Christian Sommerbauer.

Langfristige Absicherung gefordert
Die Wirtschaftskammer Hartberg-Fürstenfeld fordert nun eine langfristige Absicherung seitens der ÖBB und der Infrastrukturministerin Leonore Gewessler (Grüne). Es sind auch weitere Informationsveranstaltungen geplant. Von der ÖBB heißt es, dass die Sorgen derzeit unbegründet seien.
24.08.2023, red, steiermark.ORF.at

Bangen um Thermenbahn geht weiter
 

josef

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#2
Die Gesamtstrecke verläuft von Wiener Neustadt bis Friedberg
und setzt sich aus den Abschnitten der (von Wien ausgehenden) "Aspangbahn" ab Wiener Neustadt - Aspang, der "Wechselbahn" Aspang - Friedberg und der anschließenden (gefährdeten) "Thermenbahn" "Friedberg - Fehring zusammen:

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Screenshot aus https://infrastruktur.oebb.at/de/ge...ente-und-daten/netzkarten/karte-oebb-netz.pdf

Die 3 Abschnitte zwischen Wiener Neustadt und Fehring:

Aspangbahn – Wikipedia

Streckenspiegel der "Aspangbahn" - Abschnitt Wiener Neustadt - Aspang
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Wechselbahn – Wikipedia

Streckenspiegel der "Wechselbahn" Aspang - Friedberg
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Noch ein Hinweis:
Im Abschnitt der "Wechselbahn" befand sich das "FHQ Frühlingssturm" während des deutschen Einmarsches in Jugoslawien


Gefährdeter Streckenabschnitt:
Thermenbahn – Wikipedia


Streckenspiegel der "Thermenbahn" Fehring - Friedberg
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josef

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#3
Schulterschluss zur Erhaltung der Thermenbahn
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Die Steirische Thermenbahn verbindet Fürstenfeld mit Fehring. Ob es die Bahnverbindung aber in Zukunft noch gibt, ist nicht sicher, denn bei den ÖBB will man die Strecke auf ihren Nutzen überprüfen. Für die Regionen entlang der Strecke steht aber fest: Man will die Verbindung unbedingt erhalten.
Online seit heute, 8.21 Uhr
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Verantwortliche rund um die betroffenen Gemeinden haben sich zusammengeschlossen und ein „Zukunftspapier“ unterzeichnet. Darin wird festgehalten, dass die Bahnverbindung zwischen Hartberg und Fehring für den Personenverkehr unumgänglich sei und gesichert werden müsse.

„Lebensader“ für die Region
Die Verbindung sei eine wichtige Anbindung für die Region, sagt der Vorsitzende des Regionalverbandes Oststeiermark, Manuel Pfeifer (FPÖ): „Ich glaube, diese Strecke kann man auch als Lebensader für den Südosten Österreichs bezeichnen, weil es sind mehrere Regionen erfasst. Das ist die Oststeiermark, die Region Südoststeiermark oder das Südburgenland. Und das ist für die Wirtschaft, aber auch für die Pendler, ganz wichtig, dass wir einfach eine gute Verbindung haben nach außen hin, so wie zum Beispiel zu Wien oder zum Flughafen.“

Takte sollen laut der Forderung verkürzt werden
Auch für den Tourismus spiele die Thermenbahn eine wichtige Rolle. Mit 2,3 Millionen Nächtigungen und 600.000 Tagesgästen sei die Erlebnisregion Thermen- & Vulkanland eine dynamische Tourismusdestinationen, die eine attraktive, durchgängige Bahnverbindung mit den Knotenpunkten Graz und Wien brauche, so die Verantwortlichen.

Die Regionen Oststeiermark und Südoststeiermark – darunter Politik aber auch Wirtschaftsvertreter – formulierten daher gemeinsame Forderungen, sagt Pfeifer. Man fordere nicht nur den Erhalt, sondern auch die Attraktivierung der Strecke etwa durch bessere Taktungen: „Also wenn man die Taktzeiten nach unten bringt, dann erhöht es natürlich auch den Fahrgastanteil, denn je öfter eine Bahnverbindung stattfindet, desto mehr Leute nutzen das natürlich, weil es angenehmer ist und keine langen Wartezeiten entstehen und die Leute dann einfach nicht auf das Auto zurückgreifen, sondern eben mit der Bahn fahren.“

Das gemeinsame Zukunftspapier soll den Verantwortlichen in Bund und Land übergeben werden.
29.08.2025, red, steiermark.ORF.at

Link:
Regionalverband Oststeiermark
Region Südoststeiermark/ Vulkanland

Schulterschluss zur Erhaltung der Thermenbahn
 
#4
Da gibt es in der region kampagnen für eine neue verbindung von Gleisdorf nach Hartberg, um das eck Fehring--Fürstenfeld abzuschneiden.
War auch schon in früheren zeiten im zusammenhang mit einer älteren koralmbahn- und Süd-Ost-Spangeplanung angedacht.
 
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