Bernstein - Tränen der Götter

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MunaUede

Guest
#1
Hallo,

benötige eine Info zum Buch.

Welche Lagerstätten/Orte werden im Kapitel "Bernstein in Mecklenburg-Vorpommern - Bernstein im vorpommerschen Küstengebiet Rolf Reinicke" des Buches "Bernstein - Tränen der Götter" erwähnt?


MfG

MunaUede
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
#2
Bernsteim findest Du mehr oder weniger fast an der gesamten Ostseeküste, vor allem nach den Herbststürmen. Als guter Fundort wurde immer die Westküste von Perrow genannt.
Die größte industrielle Förderung war und ist immern noch Palmnicken in Ostpreußen.
uwe
 
M

MunaUede

Guest
#3
Hallo,

danke. Das war mir teilweise schon bekannt. Mir geht es speziell um in diesen Kapitel erwähnte Fundstellen in Vorpommern (welche?).

MfG

MunaUede
 
#4
Hier mal einige Fundstellen aus eigener Erfahrung :
- Schabe ( zwischen Glowe und Juliusruh )
- Arkona Richtung Zeltplatz "Nonnewitz" ( Regenbogencamp )
- Hiddensee ( Seeseite nicht zum Bodden )
- Steilküste Saßnitz bis Lohme ( schöne Wanderung )

hoffe es hilft erst einmal
Glück Auf
Sven
 
O

OldMan

Guest
#5
Hallo,

ist zwar schon ein altes Thema, aber ich habe es wieder aus der Versenkung geholt, falls andere Interessierte nach Bernstein suchen sollten.

Bitte im Bereich Karlshagen / Trassenheide (auf Usedom) nicht nach Bernstein suchen bzw. äußerste Vorsicht dort!!

Bei einer Rundfahrt auf dem alten Flugplatz (Start der Rundfahrt ist der jetzige Privatflugplatz) von Peenemünde mit Besichtigung der alten Erprobungsstartrampen für die V1 erklärte uns der Führer, das es beim Bernsteinsuchen im genannten Bereich zu schweren Verletzungen gekommen ist, weil man im Wasser den Bernstein nicht von dem herausgespülten Phosphor der im II.WK abgeworfenen Brandbomben unterscheiden kann. An der Luft gibt es dann in der Hand oder am Körper starke Verbrennungen.

Gruss OldMan
 
H

hebbel

Guest
#6
Ich hatte mal das zweifelhafte Vergnügen, Stangen weißen Phosphors aus einem verrotteten Brandmittelbehälter des WK II zu sehen (vermtl. deutsche Produktion). Außen waren diese mit einer sehr dünnen, hell-ockerfarbenen "Haut", vermtl. chemische Prozesse während der langen Lagerzeit, eingefärbt. Man könnte es tatsächlich mit einer hellen, opaken Varietät des Bernsteins verwechseln. Ob es noch dunkler und tiefer einfärben kann? Keine Ahnung. Vermtl. gibt es auch farbige Varianten weißen Phosphors.
Innen waren sie reinweiß.

Nur soviel: Die Selbstentzündungsfähigkeit ist bei warmen Außentemperaturen enorm. Der kleinste Krümel produziert eine kaum glaubhafte Menge Gas. Wer dieses Zeug einmal in unkontrollierter Aktion gesehen hat, wird den Respekt davor nie mehr verlieren. Gegen das Zeug hilft nur Wasser oder richtig nasser, aber wirklich nasser Sand.

Was hatten diese Leute für ein Pech....
Da hilft nur die Nagelprobe unter Wasser. Wenn man damit rechnet...

Gruß
Dieter
 
O

OldMan

Guest
#7
Hallo,

der Führer der Besichtigung sagte nur, das es eine Art "Gelbliche Masse" wär, die dem Bernstein zum Verwechseln ähnlich sähe. Er sagte noch, das wohl vor Karlshagen / Trassenheide diverse Brandbomben als Blindgänger ins Meer gefallen sind. Diese würden jetzt mit den vielen Jahren durchrosten und das gefährliche Phosphor freigeben.

Hier ist auch ein Link zum Thema: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,2386973,00.html

Gruss OldMan
 
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