Bunker und Sperren in Nord-Italien (Südtirol u. Kanaltal)

Ich korrigiere: es geschah mit dem Kriegseintritt von Italien im (Ich glaub es war der 23.) Mai 1915.
Aber ich fahr heute eh über die Grenze, zwar nur nach Tarvis zum Skifahren, aber mal sehen ob schon oder noch gekämpft wird!;):D:p
Fals ich mich nicht mehr melde wurde ich gefangen genommen, und friste bei einem guten Wein und einem Teller Spaghetti mein Dasein.:cool:
Opa hat immer gesagt: „Mein Junge, rechne damit, daß es jederzeit irgendwo irgendwie losgehen kann“
 
Anbei der, ich nenne ihn mal "Wachsoldat" , der kurz vor Tarvis steht, von der Bundestraße aus schön zu sehen.
Leider sind die Fotos nichts geworden (Gegenlicht, Handy o_O usw.)
Erinnert, soweit ich weis, an die Verteidigung der beiden Blockhäuser vor Malborgeth 1809
 

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Weil ich gerade in einem anderen Treat bezüglich ungeklärten Tunnel im Bereich des Kanaltales gelesen habe, ein paar "Impressionen" wie die Anlagen des Vallo Alpino - zuerst zum Schutz gegen eine Invasion Hitler-Deutschlands und später als Nato-Anlagen im Kalten Krieg ausgesehen haben:
Die Anlage heist "Ponte del Cristo" - Deckname "Ischia" (mehrere Anlagen in diesem Bereich wurden nach Mittelmehr-Inseln benannt - in einem Tal das keine 100 Meter breit ist - ein wie ich finde "passender" Deckname!!!:))
Man kann sich anhand den Zeichnungen ungefähr ausmalen wie groß diese Anlagen tatsächlich sind!
Und das ist nur eine von vielen Sperrlinien in diesem Bereich!!!
 

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Ich habe mir den Thread von Anfang weg durchgesehen und vielen Dank für alle beteiligten für die informative Informationszusammenstellung!

Eine Frage, die sich mir beim betrachten der Bilder in den Sinn gekommen ist, und hier wüsste ich ehrlicherweise nicht, wie ich selbst recherchieren soll, außer vielleicht den gesamten Kriegsverlauf zu studieren:
Die Bunker sehen innen alle tip-top aus. So als hätte man damals alle Zeit gehabt, zu sondieren, wo man am besten bauen kann (da fallen mir "Gesteinshärte", "Wassereinbruch", usw. ein), wie man sie strukturiert. Sie sind alle glatt ausbetoniert und schön weiß ausgemalen, so als ob Zeit und Aufwand keine Rolle gespielt hat.
Kann mir vielleicht jemand kurz skizzieren, warum dies nicht alles auf schnell-schnell hat hingepfuscht werden müssen, sondern pipifein aufgebaut ist?

Vielen Dank!
 
Hallo @backbone00!
Ich glaube der Eindruck täuscht hier ein wenig, und du verkennst das Ausmass dieses Bauprogramms. Es gab mehrere Hundert solcher Anlagen! Und es gibt diese Anlagen vom Ausbau her beginnend ca. 1935, vom nackten Fels, bis teilweise ausgebaut, bis hin zum Ausbau der bis in die 90-iger des vorigen Jahrhunderts im Zuge der NATO durchgeführt wurden. Hab echt schon alle Ausbaustufen selbst bei einer Anlage gesehen! Da sind zB. die WC`s, wie du selbst schreibst, pipifein herausgefliest, während bei anderen Teilen noch nackter Fels herrscht.
Und irgendwo hab ich mal gelesen das mind. 1/3 bis fast die Hälfte des Geldes (der für den Bau der Anlagen vorgesehen war) alleine für die Wege und Zufahrtsstraßen der Anlagen drauf gegangen ist. (diese befinden sich ja zum Teil im Hochgebirge)
Unter anderem konnte man deshalb auch den geplanten Umfang nicht umsetzen!
Also nicht täuschen lassen! ;)
 
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