Der Dehnepark mit seiner "Ruinenvilla"

Bunker Ratte

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Geschichte
Der Dehnepark wurde ursprünglich als Landschaftsgarten für die Fürstin Maria Antoine Paar (geb. Liechtenstein) errichtet. Er wurde in den Jahren 1791 bis 1804 von Friedrich Mayern entworfen. Er wurde ursprünglich im Stil eines englischen Landschaftsgartens errichtet. Durch verschiedene Bauten Tempelchen, Pavillons, Grotten und Gebäude bekam der Park ein biedermeierlich romantisches Gepräge. Diese Elemente der Gartengestaltung verschwanden allerdings im 19. und 20. Jahrhundert zum Großteil wieder, bis auf die neugotische Ruinenvilla aus dem späten 18. Jahrhundert.

Seinen Namen bekam der Park von dem Zuckerbäcker August Dehne. Dieser verdiente im 19. Jahrhundert mit seiner Konditorei am Michaelerplatz (später Konditorei Demel am Kohlmarkt) sehr gut, so dass er den Ertrag in das große, bewaldete Grundstück bei Hütteldorf investierte. Jahrzehnte später kaufte der Wiener Filmregisseur Willi Forst dieses Gelände und errichtete dort eine Villa. Nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte die Gemeinde Wien Interesse am langsam verwildernden Park, erwarb diesen 1969 käuflich von Forst und machte ihn ab 1973 der Öffentlichkeit zugänglich. Seither steht der Dehnepark in der Verwaltung und Betreuung des Forstamts der Stadt Wien (Magistratsabteilung 49), was auch wesentliche Auswirkungen auf die Gestaltungsphilosophie zeitigt (Die von der MA 49 verwalteten Flächen werden nur mit einem Bruchteil des finanziellen und gärtnerischen Aufwandes betreut, den das Stadtgartenamt, MA 42, seinen Parks zuwendet).
Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Dehnepark

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