Flugzeugabsturzstellen, Notlandeplätze WKII

josef

Administrator
Mitarbeiter
#41
Tirol: Aufstieg zum Trümmerfeld einer am 17.03.1944 abgestürzten "Siebel 204" der LW in der Verwall-Gruppe

Fand ein Video aus 2017 über den Absturzort einer "Siebel 204" am Kuchenferner in der Verwall-Gruppe oberhalb der "Darmstädter Hütte" (2.384 m):

Kurzhinweis zum Video:
Am 27.08.2017 veröffentlicht - Im März 1944 stürzte eine deutsche Siebel 204 mit 5-Mann Besatzung am Kuchenferner-Gletscher-Verwall ab. Von St. Anton am Arlberg aus stiegen wir zur Darmstädter-Hütte auf und gleich dahinter auf den Gletscher zum Trümmerfeld. Die Wrackteile aperten erst 1995 aus dem Gletscher aus. Die 5 Mann Besatzung wurden am Landecker Soldatenfriedhof begraben.




    • Standard-YouTube-Lizenz
 
Zuletzt bearbeitet:

josef

Administrator
Mitarbeiter
#42
...und nochmals Tirol:

Absturzstelle eines am 19.12.1943 abgeschossenen US - "B17 Bombers" auf der Obernurpens-Alm am Weerberg

Video einer Wanderung zur Absturzstelle auf der Alpe Obernurpens

Begleittext zum am 27.07.2017 veröffentlichten Video:

Wandern am Weerberg zur Alpe Obernurpens. Wrackteile an der Absturzstelle des amerikanischen Bombers B-17F Flying-Fortress (Nr. 42-5427) der 2nd Bomb Group, 20th Bomb Squadron der 15th USAAF aus Amendola (Italien) kommend, welche am 19.Dezember 1943 um ca. 12 Uhr dort zerschellte. 2nd Lt. John C. Williams (Pilot) und S/Sgt. Howard E. Richardson (Schütze) finden den Tod. Die restliche Besatzung springt mit Fallschirmen ab und werden in Richtung Zillertal abgetrieben. Die Überlebenden-2nd Lt. Gail P. Hoffmann (Kopilot), 2nd Lt. Milton Plattner (Navigator), 2nd Lt. Carleton E. Mills (Bombardier), T/Sgt. Bill K. Shuping (Bordmechaniker), S/Sgt. Ben W. Kizer (Schütze), S/Sgt. Arthur D. Grammont (Schütze), S/Sgt. Robert L. Kennedy (Schütze) und Sgt. Theodor R. Young (Funker)-geraten in Kriegsgefangenschaft.

Standard-YouTube-Lizenz
 

Varga

Mann aus den Bergen
Mitarbeiter
#43
Ein komisches Hobby haben die Schrottheinis. Wenn Sie Instrumente, oder andere Relikte suchen würden könnte ich sie noch verstehen. Aber nur Bleche umdrehen, und nicht wissen was man in der Hand hält?

Gruss
Varga
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#45
Tirol: Aufstieg zum Trümmerfeld einer am 17.03.1944 abgestürzten "Siebel 204" der LW in der Verwall-Gruppe

Fand ein Video aus 2017 über den Absturzort einer "Siebel 204" am Kuchenferner in der Verwall-Gruppe oberhalb der "Darmstädter Hütte" (2.384 m)...
Nach kurzer Sucharbeit weitere Infos gefunden:

Gletscher gab neue Spuren vom Todesflug 1944 frei

Hobbyforscher ging den Geheimnissen des bei St. Anton abgestürzten Schulflugzeuges nach. Souvenirjäger holen sich Teile des Wracks.

© Andreas Kapeller
Dieses abgerissene Teilstück des Flugzeug-Tragflügels befindet sich am Rande des Kuchenferners in rund 2650 m Seehöhe.

Von Helmut Wenzel:
St. Anton am Arlberg – Hans Thöni, Heimatforscher und Autor des St. Antoner Dorfbuches, fasst den Nachtflug am 17. März 1944 so zusammen: „Fünf junge Männer, Angehörige der deutschen Wehrmacht, starteten mit einem Schulflugzeug Modell Siebel 204 in Prag. Offenbar waren es Wehrmachtsdeserteure, die in die Schweiz flüchten wollten. Bei St. Anton prallte die Maschine in 3000 Metern Höhe gegen eine Felswand der Kuchenspitze. Die Besatzung hatte keine Überlebenschance. Im Juni 1944 konnten die Leichen geborgen werden, am Friedhof in Landeck gab es eine Beerdigungsfeier.“ Die Opfer des Todesfluges sind Josef Recke (Unteroffizier), Gerhard Kronz (Unteroffizier), Heinz Martelock (Feldwebel), Horst Schmidt (Obergefreiter) und Dieter Völkel (Gefreiter).


Andreas Kapeller
Das Schulflugzeug prallte am 17. März 1944 gegen eine Felswand der Kuchenspitze (3148 m) – mit tödlichen Folgen für die fünfköpfige Besatzung.

Noch lange war, so Thöni, ein großer Ölfleck am Fels zu sehen. Die Wrackteile landeten verstreut am Gletschereis oberhalb der Darmstädter Hütte. Im Laufe der Jahre wanderte der Gletscher bergab und schmolz dahin.

Das Buch „Luftkrieg über der Alpenfestung 1943–1945“ von Thomas Albrich hat den Tiroler Hobbyforscher Andreas Kapeller neugierig gemacht. Weil er darin auch auf den Todesflug der Siebel 204 stieß, unternahm er kürzlich eine Tour nach St. Anton – auf den Kuchenferner im Verwall. Rasch wurde er fündig: „Da ist fast alles ausgeapert. Ein Tragflügelteil liegt ebenso dort wie ein Reifen, Motorteile, Kabel, Schuhsohlen oder Textilreste.“ Ein Kuriosum war ein Radiergummi, der nach wie vor funktioniert. Für den St. Antoner Bürgermeister Helmut Mall ist die Geschichte der abgestürzten Maschine keinesfalls neu. Dass dort oben Wrackteile liegen, habe er schon lange gewusst, Ende des vorigen Jahrhunderts, als der Gletscher noch viel größer war, soll das Bundesheer herumliegende Wrackteile entsorgt haben.

Ob die Gemeinde für die restlichen Teile zuständig ist, die inzwischen ausgeapert sind, sei unklar. „Wir werden uns die Sache auf jeden Fall anschauen und mit der Umweltbehörde abklären, was zu tun ist“, sagte Mall.


Andreas Kapeller
Trotz „Entsorgungsarbeit“ von Souvenirjägern finden sich nahe der Darmstädter Hütte noch immer zahlreiche Wrackteile der Siebel 204.

Zuständig sei grundsätzlich der Grundeigentümer, hieß es vom Umweltreferat an der BH Landeck. Dort habe man von den Trümmern bisher nichts gewusst. Jedenfalls müsse zuerst geklärt werden, ob dort noch umweltschädliche Stoffe vorhanden sind. „Das kann ich mir nicht vorstellen“, bemerkte Hobbyforscher Andreas Kapeller. Wenn er etwas zu sagen hätte, würde er die restlichen „Erinnerungsstücke“ liegen lassen und eine Gedenktafel aufstellen. Mit dem völlig weggeschmolzenen Gletscher würden Bergfreunde übrigens auch „einen anschaulichen Beweis zum Klimawandel“ finden.
Für den langjährigen Wirt der Darmstädter Hütte, Andreas Weiskopf, sind die Wrackteile ebenfalls nichts Neues: „Seit Jahren besuchen uns Wanderer, die das eine oder andere Souvenir vom Flugzeug mitgenommen haben.“ Eine Gedenktafel zur Erinnerung an die fünf getöteten Soldaten würde er begrüßen. „Aber das fällt nicht in meine Kompetenz.“


Beerdigungsfeier am Friedhof der Stadtpfarrkirche Landeck im Juni 1944: Die fünf beim Flugzeugabsturz getöteten Männer waren Angehörige der deutschen Wehrmacht.
Quelle: http://www.tt.com/panorama/13403644-91/gletscher-gab-neue-spuren-vom-todesflug-1944-frei.csp





 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#46
Damit sich "unser Mann aus den Bergen" weiter über die Schrottsammler ärgern kann:

Wrackteilfunde eines am 03.08.1944 an der Nordseite der "Hohen Munde" zerschellten "B24 Bombers"

Video über die Wracksuche eines am 03.08.1944 am Rückflug nach der Bombardierung von Friedrichshafen von deutschen Jägern getroffenen B24 Bombers an der Rückseite der "
Hohen Munde" im Gaistal - Raum "in der Leutasch/Tirol":

Standard-YouTube-Lizenz
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#49
...und weil die Videos @Varga so gut gefallen, verfolgte ich die Spur weiter und fand tatsächlich noch so ein Filmchen "zum Schreien": (GRINS)

23.10.1944 - Absturz eines "B17 - Bombers" am Taschachferner im Pitztal

Die geplante "bike and hike Tour" des Videoerstellers brachte dieses mal wegen der Gefährlichkeit des Weges im letzten Abschnitt zum
Taschachferner leider nicht den gewünschten Erfolg:

Standard-YouTube-Lizenz

Weitere Infos: http://www.bullock.at/story-taschach-doku.html


 
Zuletzt bearbeitet:

josef

Administrator
Mitarbeiter
#50


Nach dem Absturz kam die Lynchjustiz
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilen
525 amerikanische und 31 britische Flugzeuge sind im Zweiten Weltkrieg über dem heutigen österreichischen Bundesgebiet abgestürzt. In vielen Fällen sind die genauen Todesumstände der Mannschaft bis heute ein Rätsel. Eine digitale Landkarte soll jetzt Licht auf diese Fälle werfen – und dabei auch das dunkle Kapitel „Fliegerlynchjustiz“ erhellen.
Im Herbst 1939 begannen die Alliierten, Ziele im Deutschen Reich zu bombardieren, ab 1943 weitete man die Luftangriffe auch auf die sogenannten Alpen-Donau-Reichsgaue aus. Am 17. August 1940 stürzte die erste alliierte Maschine – ein britischer Bomber vom Typ Armstrong Whitworth Whitley, der eigentlich nach Bayern unterwegs war – über heutigem Bundesgebiet in Vorarlberg ab. In diesem Fall ist der Verbleib der Mannschaft zumindest geklärt: Die Bewohner nahmen Kontakt mit den Angehörigen der fünf Besatzungsmitglieder auf, um ihnen mitzuteilen, dass man die Toten begraben habe.

Ein derart „wohlwollender“ Informationsfluss zwischen den verfeindeten Nationen war allerdings die Ausnahme. Oft recherchieren Angehörige und Institutionen bis heute die genauen Umstände alliierter Flugzeugabstürze. Die einen aus emotionalem Interesse. Die anderen, weil jedes Flugzeugwrack, das unentdeckt in der Landschaft liegt, Gefahrenstoffe bergen kann – bis hin zu nicht detonierten Bomben.
Privat
Zwei festgenommene Angehörige der Besatzung von 1st Lieutenant Adam J. Hrostowsky, die nahe Wien-Schwechat abstürzte. Diese Aufnahme wurde am Folgetag in den Wiener Tageszeitungen veröffentlicht.

Downed Allied Air Crew Database
Hier setzten die beiden Historiker Nicole-Melanie Goll und Georg Hoffmann vom Haus der Geschichte Österreich (hdgö) an: Mit technischer Unterstützung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erstellen die beiden gerade eine digitale Landkarte alliierter Flugzeugabstürze, die helfen soll, die Wissenslücken zu schließen. Im Herbst 2019 soll die DAACDA (Downed Allied Air Crew Database Austria) in vollem Umfang online gehen – verwenden und ergänzen kann man sie allerdings schon jetzt.

Brautkleider aus Fallschirmseide
Gut möglich, dass diese Karte gerade für ländliche Nutzer ein Augenöffner ist, der klärt, warum Weidezaun oder Kuhtränke des Nachbarn seltsam wirken. Denn, so Hoffmann im Gespräch mit ORF.at: „Manche Flugzeugteile liegen bis heute an der Absturzstelle. Sie finden Verwendung als Zaunpfähle, Viehtränken oder auch als Abdeckungen für Scheunen.“ Seine Kollegin Goll hat sogar schon historische Kerosintanks, umgearbeitet zu Kinderspielzeug, gesehen. In manchen Kleiderkästen finden sich Taufkleider oder gar Brautkleider, die im Krieg aus der begehrten weißen Fallschirmseide gefertigt wurden. Doch was geschah mit der Besatzung, die mit dem Schirm zu Boden ging?

NARA
Der schwerste Angriff auf Graz während des gesamten Krieges. Am 2. April 1945 attackierten mehrere hundert US-Flugzeuge die steirische Gauhauptstadt.

Hoffmann und Goll haben Hunderte Fälle recherchiert. Und jede Geschichte ist anders. „Wir haben nicht nur Fälle auf heute österreichischem Boden recherchiert, sondern etwa auch in Ungarn“, sagt Goll. „Von 8.236 Besatzungsangehörigen, die abstürzten, kamen 2.568 direkt beim Absturz oder an den Folgen ums Leben. 5.506 Flieger überlebten den Absturz und die Gefangenschaft. Einige konnten flüchten. Und 480 wurden Opfer von Kriegsverbrechen – das bedeutet, ihnen wurde Gewalt angetan.“ 224 Flieger, sagt Goll, gelten bis heute als vermisst. „Aber zu den meisten dieser Fälle haben wir Informationen, die die Suche nach den sterblichen Überresten erleichtern.“
NARA
Der Fliegerbefehl von August Eigruber, dem Gauleiter von Oberdonau

„Terrorbomber“ und Lynchmob
Gegen Ende des Krieges kurbelten die Nationalsozialisten ihre Propagandamaschine noch einmal an. Alliierte Bomber mussten auf Weisung von Propagandaminister Joseph Goebbels in Presse und Amtssprache als „Terrorbomber“ bezeichnet werden. Wer abgestürzten oder notgelandeten Piloten half, machte sich selbst strafbar. Laut offizieller Weisung hatte die Polizei abgeschossene Piloten und deren Mannschaft festzunehmen und sie am nächsten Luftwaffenstützpunkt abzuliefern.
Jerry Whiting
Als am 22. März 1945 mehrere US-Flugzeuge über Wien abstürzten, kam es zu tumultartigen Szenen. Notgelandete Besatzungsangehörige wurden durch die Straßen der Stadt getrieben und misshandelt.

In der Praxis hing das Schicksal der überlebenden Mannschaft allerdings davon ab, wem sie als Erstes in die Hände fiel. Gut belegt ist beispielsweise das Schicksal eines afroamerikanischen Piloten, der 1945 südlich von Linz abstürzte. „Oberösterreich war damals ein heftig bombardiertes Gebiet“, so Hoffmann. „Die aufgebrachte Menge wollte den Mann sofort lynchen. Ausgerechnet ein Wehrmachtsoffizier ‚rettete‘ ihn zunächst aus dieser Situation und übergab ihn den Behörden.“

„Wir wehren uns“
Leider ging die Geschichte wenig ruhmreich weiter. Tagelang versuchten verschiedene NS-Funktionäre, den Piloten – sein Name war Walter Manning – aus dem Gefängnis im Fliegerhorst Hörsching zu holen, um ihn zu ermorden, was ihnen schließlich auch gelang. Die Nationalsozialisten hängten Manning an einer Laterne auf, um den Hals ein Schild mit den Worten: „Wir wehren uns!“

Jerry WhitingWalter
P. Manning wurde im April 1945 am Fliegerhorst Hörsching aus seiner Zelle geholt, schwer misshandelt und schließlich erhängt

So fanden die wenig später einrückenden US-Bodentruppen die Leiche. Das Interesse der US-Behörden an dem Fall sei aber auch relativ schnell wieder erloschen, erklärt Hoffmann weiter. Denn Schwarze galten in der US-Army, die damals strenge Rassentrennung praktizierte, als Menschen zweiter Klasse. 2018 gab es schließlich in Linz einen Festakt für Manning, zu dem sein bester Freund aus den USA anreiste. Fast 80 Jahre nach seinem Tod.

Mantel des Schweigens
Hat sich in einer Ortschaft ein Fall von „Fliegerlynchjustiz“ ereignet, liegt in der Regel bis heute ein Mantel des Schweigens über dem Ereignis. Im Gau Oberdonau kam es besonders oft zu „Zwischenfällen“ mit Fliegern, denn dort lag der einzige schriftliche Niederschlag des „Fliegerlynchbefehls“ vor, den Gauleiter August Eigruber an untergebene Stellen verlautbaren ließ. Aber auch in Straßgang, einem Randbezirk von Graz, wurden 1945, kurz vor Kriegsende, sechs Besatzungsmitglieder eines alliierten Flugzeugs ermordet.
Forschungsprojekt DAACDA
Karte der Flugzeugabstürze über dem heutigen Österreich zwischen 1940 und 1945

„Der daraufhin errichtete Gedenkstein wurde bis in die 1980er Jahre immer wieder geschändet“, erzählt Goll. Dabei sei ja schon dessen Inschrift falsch. Der Täter kam direkt aus dem Ort. Auf dem Stein, so Goll, heiße es jedoch „getötet von Nazi-Faschisten“. Also im Grunde: „Wir waren es nicht.“ Die Namen der Ermordeten, so Goll, suche man auf dem Stein vergeblich.
Goll/Hoffmann
Aufnahme des Fliegermord-Denkmals von Graz-Straßgang, das seit 1945 besteht

Mitleid mit den jungen Piloten
Es gibt aber auch andere Geschichten, etwa von Polizisten, die sich in Graz einem Erschießungsbefehl widersetzten und so dem US-Kopiloten Mac D. Moore 1945 das Leben retteten. Oder Geschichten von Frauen, die gestrandete Piloten fanden und in ihnen – statt der von der Propaganda angekündigten Monster – kaum 18-jährige Burschen erkannten. Buben im Grunde, wie sie sie selbst ins Feld geschickt hatten. Und die Mitleid hatten und halfen. Aber: Die unschönen Geschichten überwiegen.
Maya McKechneay, für ORF.at
Link:
Alliierte Flieger: Nach dem Absturz kam die Lynchjustiz
 
#51
Also ganz verstehe ich nicht was daran neu oder sogar wissenschaftlich sein soll. Wenn ich das richtig sehe, werden lediglich die MACR aufgelistet und einer Landkarte eingetragen. Wobei die tatsächlichen Absturzorte jedoch scheinbar unberücksichtigt bleiben. Oder sehe ich da was falsch?
 
Oben