Goldene Stiege / Mödling / 'RESI'

H

Harald 41

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#21
Hallo;
War heute mit @granada auf eine Besichtigungstur duch Mödlings Unterwelt.:D
Als erstes sahen wir uns den Luftschutzbunker? auf der Goldenen Stiege an,interessant ist ca 50m lang und hatte zwei Eingänge wovon einer vermauert wurde,weiters hat er zwei kleine Nebenräume.
Im Ersten dürften hin und wieder Partys Stattfinden der zweite steht leer.
Im Anhang einige Bilder vom Ineren des Bunkers.

LG Harry
 

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josef

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#23
Vielen Dank für die Infos!
steht im Wichert noch mehr über die "mödlinger" Resi als auf geheimprojekte.at zu lesen?
Leider NEIN!

Aber vielleicht kann @Markus mehr dazu sagen:

Mödling - Deckname "Resi"
1941 wurde im Anningermassiv - Goldene Stiege ein Luftschutzstollen errichtet. Er soll 10.000 Menschen Platz geboten haben
Zustand heute:
Erhalten, aber verschlossen
...ich glaub immer mehr das der Luftschutzstollen in der Vorderbrühl, wo jetzt Theater gespielt wird, die Resi ist.
denn "In der Klausen" ist genau dort.
Diese Stollen in der "Brühlerstraße" wurden angeblich für 4.000 Personen gebaut...

@Harry :danke für die Fotos!

lg
josef
 
H

Harald 41

Guest
#24
Hallo Josef;

Nichts zu danken,leider ist wie mir gestern @granada erzählte von den anderen Stollen nichts mehr übrig,wurden vor jahren leider beim Parkplatzbau zugeschüttet.:schlecht:

LG Harry
 
#25
Theaterbunker = RESI

Hier zwei Quellen welche u.a. meine Annahme, das es sich bei dem
Luftschutzstollen/-bunker Brühlerstrasse
um die von mir gesuchte RESI handelt,
begründet / untermauert / hmm...
:lesen:
------------------------------------------------------------------------------------
(…)
Der Luftschutzstollen Mödling wurde in den Jahren 1941/43 von italienischen Zwangsarbeitern
als Luftschutzbunker errichtet und diente der Mödlinger, Wiener Neudorfer und Südwiener Bevölkerung
während des Bombenkriegs als Zufluchtsort. Bis zu 9000 (!) Menschen verbrachten bei Luftangriffen die Zeit
in den Stollen. Bis 1999 führte das aus zwei Hauptröhren und Nebenstollen bestehende Bunkersystem einen Dornröschenschlaf, bis ...
(…)
Quelle: http://www.theaterzumfuerchten.at/theaterimbunker/geschichte.htm
------------------------------------------------------------------------------------
(…)
Auf den Wiesen im Kurpark (Anm. Granada: direkt vis a vis Bunker) lagerte eine riesige Menschenmenge.
Alle diese Leute waren schon am frühen Morgen gekommen, nicht nur aus Mödling,
sondern auch aus Wien und allen Gemeinden der Umgebung.
Es galt, sich rechtzeitig einen Platz im Bunker zu sichern,
noch bevor die feindlichen Bomber sich näherten.
(…)
Quelle: Immer wenn der Kuckuck schrie – Innenansichten eines Krieges -
Pilcz/Mirwald/Tichat - ISBN: 3-900693-38-2 - www.novumverlag.at

------------------------------------------------------------------------------------
:kukuk
Ich möchte nicht sagen das dies der Weisheit Schluss ist,
sondern freue mich über Bestätigung, Kritik, Einwände, Zeitzeugenberichte (?), …!

:hopp
DANKE​
 
#26
Ich bin mal so frech und heizt den Thread wieder etwas an. =)

Ich hab mir mal von Zeitzeugen erzählen lassen, dass die Bestrebungen da waren die Seegrotte auch als Luftschutzanlage zu nutzen und man angeblich Teile des Wassers abpumpen wollte. Jetzt mal reintheoretisch wäre das ne Erklärung für Resi vor allem auch da es mit Retz gut zusammenpassen würde, dass Resi dann die Seegrotte wurde und Platztechnisch, wenn man da abgepumpt hätte ginge sich das wohl leicht aus.....

Der Theorie, dass die Anlage verschlossen sei und der Geheimhaltung unterliegt kann ich mich nicht anschließen....das klingt einfach viel zu Märchenhaft, was soll denn die Regierung mit nem veralteten Luftschutzbunker, außerdem wäre die Gefahr zu hoch, dass der in Vergessenheit gerät und irgendwann bei Bauvorhaben für böse Überraschungen sorgt.....


und ich weiß, dass die Fertigung unter Languste lief, aber es könnten ja zwei Projekte am selben Ort gewesen seien.
 

josef

Administrator
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#27
Ich hab mir mal von Zeitzeugen erzählen lassen, dass die Bestrebungen da waren die Seegrotte auch als Luftschutzanlage zu nutzen und man angeblich Teile des Wassers abpumpen wollte...
Wenn man die "Gerüchte" bzw. Erzählungen in eine zeitliche Ordnung bringt, wäre das vor den Verlagerungsplänen bzw. in den letzten Kriegsmonaten 1944/45 tatsächlich durchgeführten Bezug der "Seegrotte" durch Heinkel möglich gewesen! Tatsache ist, dass solche "Zeitzeugen - Erzählungen" ohne Nachweis bzw. Bestätigung durch schriftliche Belege, Fotodokumente, Plänen usw. aus Archiven oder Privatbeständen eben nur "Gerüchte" bleiben...
...und man angeblich Teile des Wassers abpumpen wollte.
Bei der Einrichtung von "Languste" wurde das Wasser der teilweise gefluteten untersten Sohle abgepumpt!
Der Theorie, dass die Anlage verschlossen sei und der Geheimhaltung unterliegt kann ich mich nicht anschließen....das klingt einfach viel zu Märchenhaft, was soll denn die Regierung mit nem veralteten Luftschutzbunker, außerdem wäre die Gefahr zu hoch, dass der in Vergessenheit gerät und irgendwann bei Bauvorhaben für böse Überraschungen sorgt.....
Die "Regierung" will gar nichts mit alten LS-Stollen! Die "Obsorge" von bundeseigenen Objekten wurde der "BIG" übertragen und die veranlassen zwecks Sicherheit die Sperren/Verschluss! Bei Stollen auf sonstigen "öffentlichen kommunalen Flächen" oder Privatgelände können ebenfalls "bei Gefahr in Verzug" die Behörden per Bescheid "Sicherungen" anordnen!

lg
josef
 
#28
Der Luftschutzstollen Mödling wurde in den Jahren 1941/43 von italienischen Zwangsarbeitern
als Luftschutzbunker errichtet und diente der Mödlinger, Wiener Neudorfer und Südwiener Bevölkerung
während des Bombenkriegs als Zufluchtsort. Bis zu 9000 (!) Menschen verbrachten bei Luftangriffen die Zeit
in den Stollen. Bis 1999 führte das aus zwei Hauptröhren und Nebenstollen bestehende Bunkersystem einen Dornröschenschlaf, bis ...
(…)
Die Stollenanlage in Mödling wurde von der Wiener Gemeindeverwaltung (Wien 24. Bezirk Mödling) 1941/42 im Rahmen des sogenannten LS-Führerprogramms anstelle eines LS-Bunkers errichtet.

Damals gab es zwar italienische Arbeiter, aber sicher keine "Zwangsarbeiter".

Da ein "Führerbefehl" bestand, dass keine für die Bevölkerung gebauten Schutzräume von der Industrie in Anspruch genommen werden dürfen, hat "Resi" kaum etwas mit dem LS-Stollen in Mödling zu tun.

Grüße Renato
 

josef

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#29
Gedanken zu Deckname "Resi" - Mödling

Da ein "Führerbefehl" bestand, dass keine für die Bevölkerung gebauten Schutzräume von der Industrie in Anspruch genommen werden dürfen, hat "Resi" kaum etwas mit dem LS-Stollen in Mödling zu tun.
...und nochmals zurück zum "Wichert"...
Zitat josef
Habe gerade nachgesehen, die gute "Resi" kommt da für 2 verschiednene Örtlichkeiten/Objekte, vor!

Seite 14: Resi => Hohlgänge Retz

Seite 139: Resi => Goldene Stiege (Anningermassiv) pers.Anmerkung - Mödling
1. Wie @Renato schreibt -> sicher keine LS-Anlage, sondern für ein Rüstungsprojekt vorgesehen!

2. Lt. Decknamen Vergabe-Schema -> Frauenname => bestehende große Kelleranlage (Brauerei- oder Weinkeller)

3. Trifft für die "Retzer-Kelleranlagen" zu, wurde ausgewählt und vorgeschlagen, aber (angeblich) wegen klimatischen Bedingungen (konstant ca. 87% Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur von etwa 8°C...) von der Flugzeugindustrie (Heinkel) abgelehnt!

4. Frage an Insider: Gab bzw. gibt es in Mödling einen großen, bereits bestehenden Brauerei- (Bier-) oder großen Weinkeller?

lg
josef
 
#30
Es gibt schon einige Keller, aber für eine Untertagefertigung wäre davon wohl keiner wirklich geeignet denk ich, mir würd zumindest jetzt auf Anhieb nur ein Gelände mit angeblich einigen Untertagebauten einfallen und das ist die HTL Mödling

Wobei hier und da sind wir wieder bei ANGEBLICH einige der Untertagesystem im Waldbereich von der BIG verschlossen wurden bevor ein Schulbetrieb aufgenommen wurde. Angeblich gab es Wehranlagen und Übungsanlagen aus der Zeit als es noch eine Kaserne war.

Ich hab mir mal erzählen lassen das ein Teil sogar zugänglich war und erst verschlossen wurde, als auch die Flakstellungen verfüllt wurden. Wie wahr das ist kann ich nicht sagen. Ist aber nicht so unplausibel wenn man die Geländeformen des "Verbotenen Waldes", wird durften diesen als Schüler aus Sicherheitsgründen (warum auch immer) nie betreten.
 
#31
"30.Mai 1942 ... auch in Mödling werden zwei große Luftschutzbunker geschaffen; es werden hierfür in einem Steinbruch beim Jennyberg und in den Abhang des Kalenderberges bei der Brühlerstraße riesige Stollen, zumeist von italienischen Arbeitern, in den Felsen getrieben."

IMMER WENN DER KUCKUCK SCHRIE - Seite 295
Novum Verlag
ISBN 9-783900-693381

Jetzt mein Senf:

die Goldene Stiege liegt am nördlichen Ende des Jennybergs.
am Weg vom Gasthaus Bockerl nach Süden findet man noch 2 weitere kurze Stollen. Auf openstreetmap.org sind die sogar eingezeichnet.
Etwas weiter kurz vor dem alten Armbrust-Schützen Haus steht 5 m vom Weg eine Wand/Zugemauerter Eingang/? - ich weiß es nicht.
bitte seht und urteilt selbst...
 

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#32
Nachtrag zum vorherigen Eintrag bzw meine Meinung,

Rund um die Goldene Stiege gab es keine Brauereien oder Kellereien,
in alten Karten, Büchern oder Chroniken ist nichts dazu zu finden.

die HTL ist zu weit von der Goldenen Stiege entfernt.
Anninger - OK, aber der Zusatz Goldene Stiege ist schon ziemlich genau und das ist weiter nördlich.

muss es ein bestehendes Objekt gewesen sein? weil "RESI"?
 
#33
ARGF! jetzt dreh ich gleich durch - gerade "Jennyberg" gesucht und Wikipedia hat das ausgespuckt:

Der Jennyberg heute:
Der Schießstand am Steinbruchweg zum Jennyberg, erbaut 1959 für die Armbrustschützen des Trachten- und Heimatvereins Mödling, wird seit einigen Jahren nicht mehr verwendet und ist jetzt der Ort eines jährlich abgehaltenen Sommerfestes. Ein ehemaliger Luftschutzstollen der „Flugmotorenwerke Ostmark” in Wiener Neudorf aus dem Zweiten Weltkrieg an der ebenfalls dort verlaufenden „Goldenen Stiege” ist vermauert und nicht zugänglich.


http://de.wikipedia.org/wiki/Jennyberg

Sorry.
 
#35
Hallo Oliver !+ Danke das Du zu dem Thema schreibst.

Von einem Spaziergang am Eichkogel, also um's Eck, heimgekommen lese ich Deinen Eintrag.
:hopp (<= 85% Freude. 15% Aufwärmen. sorry. aber war super kalt und stürmisch draussen.)

Bei allem Gutmut, aber dieser Teil war m.M nach aus den Kriegsjahren vor/um 45 und sicher nicht durch einen Schützenverein erbaut.
das liegt auch nur örtlich nebeneinander, hat aber nichts miteinander zu tun.

Dass er für die Motorenwerke gedient haben sollte ist mir nicht einleuchtend. Zum einen wären die Werke viel zu weit weg (die Vorwarnzeit hätte sicher nicht ausgereicht um ihn zu erreichen, zumal man damals von Fußmärschen ausgehen sollte) und zum anderen ist selbst der mir zu klein als dass man damals nennenswert Arbeiter hätte schützen können.
ich finds auch weit aber schaut mal was auf dem Plan steht:
hoffe der link funktioniert (das sind die Pläne der beiden Stollen beim Parkplatz) oder so: http://moedling-unterirdisch.jimdo.com/bunker/luftschutzstollen-jennyberg/
Auftraggeber: Tierseucheninstitut = HEUTE: Wohnhausanlage "Anningerblick" = westlich angrenzend an B17. (östl. der B17 ist liegt das Areal der ehem. Flugmotorenwerke) quasi Nachbarn.

Ich würde echt was drum geben zu verstehen, warum man auf der Goldenen Stiege so viel Beton verkippt und Einzelstollen gegraben hatte.
ich auch. :)

Leider änderts aber nix dran das Resi laut Forum und/oder/bzw Wichert
ein bereits bestehendes Objekt sein soll/muss/weiß-ja-auch-nicht. narf.
siehe dazu:
2. Lt. Decknamen Vergabe-Schema -> Frauenname => bestehende große Kelleranlage (Brauerei- oder Weinkeller)
4. Frage an Insider: Gab bzw. gibt es in Mödling einen großen, bereits bestehenden Brauerei- (Bier-) oder großen Weinkeller?
Da beim Abriss der Polizeischule :)schlecht:) auch Nichts zu Tage getreten ist kann man das dortige Gebiet ebenso streichen.

…da bleibt bald nicht mehr viel übrig.

Liebe Grüße aus MD

Michael
 
#36
Möchte anmerken, das mit den 10.000 Personen halt ich für ein Märchen, was die Bezeichnung Resi betrifft als Keller könnten die Keller der ehemaligen k.u.k Kaserne --> jetzt die HTL oder die Luftschutzkellerräume rund um den Posthof (früher zwecks Fluchtmöglichkeit miteinander verbunden) gemeint sein. Ein großer Bunker im Jennyberg ist wohl mehr Mythos als Wahrheit.

Bezüglich der Polizeischule muss ich auch zugeben ich war ebenfalls überrascht, dass vorallem die geschützten Teile (achja wie schnell sich das ändert wenns ums Geld geht) kaum unterkellert waren.
 

josef

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#37
Kenne zwar den Jennyberg nur von der Ansicht vom Eichkogel aus, hege aber auch gewissen Zweifel, dass nach den publizierten Unterlagen der dortige LS-Stollen für die Flumo-Belegschaft, bzw. einen Teil davon, ausreichte! Die Angaben am Plan :)danke @granada für den Link) mit Hinweis auf die 3 Nutzer scheint da wesentlich realistischer zu sein!

Am Werksgelände der Flumo gab es ja auch einen Hochbunker, der heute die Verwaltung des "ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd" beherbergt. Kennt jemand die Kapazität des ehem. LS-Bunkers?

Noch einige GE-Bilder:
1. Luftlinie ca. 4,8 km von etwa Mitte ehem. Flumo - Jennyberg
2. Vergleich dazu Luftlinien von den am Plan angegebenen Firmen Zelisko und Korksteinfabrik zum Jennyberg
3. Der zum Verwaltungsgebäude umgebaute ehemalige LS-Hochbunker der Flumo
4. - 5. Ein wenig OT: Das denkmalgeschützte historische Betriebsgebäude der ehemaligen "Korksteinfabrik"...
 

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josef

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#39
In
"Immer wenn der Kuckuck schrie" - Beitrag zur österreichischen Zeitgeschichte über den ehemaligen Luftschutzbunker in Mödling, Hrsg. K.Pilcz, M.Mirwald u. L.Tichat,
wo primär die groß Stollenanlage in der Brühler Straße beschrieben wird, gibt es auch eine kurze Erwähnung zum Stollen am "Jennyberg". Dazu ein Textauszug v. S. 239-240:
Der Luftschutzbunker im Steinbruch an der „Goldenen Stiege“ war relativ klein, lag etwas erhöht und war nur über eine zum Teil in Stein gehauene und mit starken Holzbrettern ergänzte und mit schweren Balken gesicherte Stiege zu erreichen. Er hatte aber den Vorteil, dass sich am Ende seines Stiegenaufganges vor dem eigentlichen Eingang in den Stollen eine kleine Rampe befand, die den oft unter immensen Sauerstoffmangel leidenden Bunkerbenützern als willkommener Ort zur Regeneration ihrer erschöpften Lungen diente und zudem noch ein herrliches Aussichtsplateau darstellte, von dem man eine tadellose Aussicht über den ganzen Bereich im Osten von Mödling hatte und sogar bis nach Wien und an klaren Tagen bis zum Leithagebirge schauen und während der Fliegerangriffe die Flugzeuge beobachten konnte…
Der tief hinein in die Felsen des Jennyberges, eines Vorberges des Mödlinger Anningers, geschlagene Stollen dieses Bunkers war seinerzeit mit großem Geld- und Arbeitsaufwand von den damaligen Mödlinger Großfirmen „Zelisko“, Schleußner“ und „Viktorin“ hauptsächlich zum Schutz ihrer eigenen Belegschaft angelegt worden, stand aber bei einem Fliegerangriff auch für andere Schutzsuchende offen…
Zumindest bei "Zelisko" ist eine Übereinstimmung mit den am Plan angeführten Firmen zu finden :)

Betreffend der Seegrotte wird im Buch die von @zwölfaxinger beschriebene Situation als Verwendung als LS-Anlage bis zur Beschlagnahme und Ausbau für die Heinkel AG 1944 bestätigt, jedoch ohne Erwähnung der Flugmotorenwerke Ostmark...
Wobei ich nach wie vor bezweifle, dass die Seegrotte bei einer Entfernung von > 5 km von etwa Mitte der FO-Werke aus gesehen, für diese als LS-Ort Verwendung fand. Oder wurden für den Alarmfall die nötigen Beförderungsmittel (Busse...) bereitgehalten? Fußläufig war die Strecke m.E. zu lang...
 

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#40
Die großen Firmen hatten einen beachtlichen Fuhrpark um ihre Arbeiter und Angestellten zu den Werksanlagen und zurück in die Wohnorte zu bringen. Dies wurde zwar ständig wegen des Treibstoffverbrauchs kritisiert, aber von den Werken bis in die letzten Kriegstage durchgezogen. Ich vermute das im Fall eines Fliegeralarms diese Fahrzeuge und die firmeneigene Fahrbereitschaft für die Transporte zur Seegrotte in Anspruch genommen wurden.

Grüße Zwölfaxinger
 
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