Goldene Stiege / Mödling / 'RESI'

granada

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#44
Goldene Stiege

Hallo OSTunten!

Kann ich bestätigen, ja.

Habe mir erlaubt Deine Karte zu erweitern.

Seitdem die BIG wieder darüber wacht ist alles sehr ordentlich verschlossen bzw. zubetoniert worden. Muss m.M. irgendwann im Herbst 2016 geschehen sein.

Foto 2+3 sind von 'deinem' Stollen (2b) Das andere Ende des Stollens (2a) wurde zubetoniert.

Foto 4+5 sind die Stolleneingänge 3a verschlossen +3b zubetoniert.

Am Letzten Foto ist das Objekt meiner Begierde zusehen;
#4 (große Abmauerung, 5m neben dem Spazierweg)
Stollen (3c) ist links oberhalb davon zu sehen. (kleine silberne Türe)

Schöne Grüße aus Mödling
 

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#45
Goldene Stiege

Hallo OSTunten!

Kann ich bestätigen, ja.

Habe mir erlaubt Deine Karte zu erweitern.

Seitdem die BIG wieder darüber wacht ist alles sehr ordentlich verschlossen bzw. zubetoniert worden. Muss m.M. irgendwann im Herbst 2016 geschehen sein.

Foto 2+3 sind von 'deinem' Stollen (2b) Das andere Ende des Stollens (2a) wurde zubetoniert.

Foto 4+5 sind die Stolleneingänge 3a verschlossen +3b zubetoniert.

Am Letzten Foto ist das Objekt meiner Begierde zusehen;
#4 (große Abmauerung, 5m neben dem Spazierweg)
Stollen (3c) ist links oberhalb davon zu sehen. (kleine silberne Türe)

Schöne Grüße aus Mödling
 
#48
Theaterbunker = RESI

Hier zwei Quellen welche u.a. meine Annahme, das es sich bei dem
Luftschutzstollen/-bunker Brühlerstrasse
um die von mir gesuchte RESI handelt,
begründet / untermauert / hmm...
:lesen:
------------------------------------------------------------------------------------
(…)
Der Luftschutzstollen Mödling wurde in den Jahren 1941/43 von italienischen Zwangsarbeitern
als Luftschutzbunker errichtet und diente der Mödlinger, Wiener Neudorfer und Südwiener Bevölkerung
während des Bombenkriegs als Zufluchtsort. Bis zu 9000 (!) Menschen verbrachten bei Luftangriffen die Zeit
in den Stollen. Bis 1999 führte das aus zwei Hauptröhren und Nebenstollen bestehende Bunkersystem einen Dornröschenschlaf, bis ...
(…)
Quelle: http://www.theaterzumfuerchten.at/theaterimbunker/geschichte.htm

------------------------------------------------------------------------------------
(…)
Auf den Wiesen im Kurpark (Anm. Granada: direkt vis a vis Bunker) lagerte eine riesige Menschenmenge.
Alle diese Leute waren schon am frühen Morgen gekommen, nicht nur aus Mödling,
sondern auch aus Wien und allen Gemeinden der Umgebung.
Es galt, sich rechtzeitig einen Platz im Bunker zu sichern,
noch bevor die feindlichen Bomber sich näherten.
(…)
Quelle: Immer wenn der Kuckuck schrie – Innenansichten eines Krieges -
Pilcz/Mirwald/Tichat - ISBN: 3-900693-38-2 - www.novumverlag.at

------------------------------------------------------------------------------------
:kukuk
Ich möchte nicht sagen das dies der Weisheit Schluss ist,
sondern freue mich über Bestätigung, Kritik, Einwände, Zeitzeugenberichte (?), …!

:hopp
DANKE​
Hallo Granada, zur Klarstellung:

Ls-Stollen in der Klausen/Brühlerstr./Kalenderberg, jetzt Theater im Bunker = vulgo "Röhre"
Ls-Stollen im/am Jennyberg = "Resi"

Quelle: Verborgener Wienerwald - Vergessenes - Geheimnisvolles - Unbekanntes
Robert Bouchal und Josef Wirth - Pichler Verlag - ISBN 3-85431-311-X


Auszug (S. 44-45):
"In Mödling, im Nordfuß des Jennyberges, wo sich die "Goldene Stiege", der "Steinbruchweg" und der "Johannessteig" treffen, befinden sich mehrere Steinbrüche.
Zwei davon werden unterirdisch durch eine ehemalige Luftschutzanlage verbunden.
Das heute schwer zugängliche Stollensystem war ursprünglich ähnlich wie die oben beschriebene Anlage in der Mizzi-Langer-Wand ausgebaut und ausgestattet.
Zum Beispiel sind die Eisenstangen zum Aufnehmen der Sitzflächen hier genau so vorhanden, der Querschnitt des Hauptstollens ist allerdings etwas größer.
Auf eine Stromanlage, zumindest auf eine elektrische Beleuchtung, wurde augenscheinlich verzichtet.
Laut offiziellen Stellen, die dem Stollen den Decknamen "Resi" gaben, soll dieser 10.000 Menschen Platz geboten haben, diese Angabe halten wir aber für sehr stark überzogen."


Beschreibung eines Fotos:
"Ein Gedächtnisort der Angst und des Schreckens: das Stollensystem "Resi" bei der "Goldenen Stiege" am Jennyberg:
Hunderte Menschen suchten hier im April 1945 Zuflucht vor dem Angriff der Roten Armee."


Anm.: Ich kann mir nicht vorstellen, dass keine el. Beleuchtung vorhanden war, wenn es sich um eine U-Verlagerung gehandelt hat.
Fotos zeigen sehr wohl Halterungen für Leitungen an der Decke.
Werde dazu noch Zeitzeugen befragen.

Bin erfreut nach längerer Absenz wieder hier zu sein,
Gruß, Chris
 
Zuletzt bearbeitet:
#52
Dazu möchte ich gerne auf meinen Kommentar #31 hinweisen -
ich hab die Bilder leider nicht dabei daher bitte im alten Kommentar ansehen.

"30.Mai 1942 ... auch in Mödling werden zwei große Luftschutzbunker geschaffen; es werden hierfür in einem Steinbruch beim Jennyberg und in den Abhang des Kalenderberges bei der Brühlerstraße riesige Stollen, zumeist von italienischen Arbeitern, in den Felsen getrieben."

IMMER WENN DER KUCKUCK SCHRIE - Seite 295
Novum Verlag
ISBN 9-783900-693381

Jetzt mein Senf:

die Goldene Stiege liegt am nördlichen Ende des Jennybergs.
am Weg vom Gasthaus Bockerl nach Süden findet man noch 2 weitere kurze Stollen. Auf openstreetmap.org sind die sogar eingezeichnet.
Etwas weiter kurz vor dem alten Armbrust-Schützen Haus steht 5 m vom Weg eine Wand/Zugemauerter Eingang/? - ich weiß es nicht.
bitte seht und urteilt selbst...
Die 'pinke 4' in meinem letzten Plan ist meiner Meinung dieser Jennyberg-Stollen
(bzw mein mittlerweile letzter Verdacht auf "RESI" da alles andere ja ausscheidet.)

Das Problem ist und bleibt das RESI kein damals neu gebauter Stollen sein soll(te)
sondern, lt. 'Wichert' und auch einiger Forumsmitglieder,
eine Umfunktionierung eines bereits bestehenden Wein-, Brauereikellers oder ähnliches.

... zum verrückt werden das ganze.
oder eine schöne Herausforderung.
ganz nach Tagesverfassung. :)

Liebe Grüße
 
#53
Was wäre denn eigentlich mit der Anlage an der Grenze zu Liesing die verfüllt wurde (Felsenkeller)? Immerhin war Mödling doch der 24. Bezirk während der NS-Zeit somit war das eigentlich Bezirksgebiet oder? Vielleicht ist einfach nur die örtliche Angabe mit Jennyberg falsch? Ich war dort im Rahmen meiner Schulung für die WBK drin und es war ja wirklich ein riesiger Felsenkeller, das würde ja auch zu den Angaben bezüglich historischer Keller passen oder? Für die Schießstätte waren ja nur mehr ein Teil erschlossen, da es weiter "hinten" mal einen Einsturz gab. Könnte es also sein, dass die Anlage "Resi" einfach der Felsenkeller war? (Nur mal so ein Gedankenspiel)

Dazu auch in Die Brauerei Brunn http://www.unterirdisch-forum.de/index.php?threads/die-brunner-brauerei.10338/#post-86027

wo sogar steht "mehrere hundert Menschen" bei der vielzahl der Röhren, der Länge und der Breite, hätte bei sehr enger Anreihung der Menschen wohl einiges mehr als ein paar Hundert reingepasst. Geht man von einer Durchschnittsbreite von 3 Metern aus was mit Sicherheit zu wenig ist hätte die Anlage bereits 2500m² bei 5 Metern schon 4000m²......das scheint mir deutlich realitischer für "Resi" als die paar Röhren im Jennyberg. =)
 
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