Obersalzberg

josef

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Doku-Zentrum Obersalzberg mit Besucherrekord
Das Dokumentationszentrum Obersalzberg im benachbarten Berchtesgaden meldet bereits vor dem Hochsommer Besucherrekorde. Juni und April seien seit der Eröffnung vor 18 Jahren noch nie so gut besucht gewesen wie heuer, heißt es.

Das erste Halbjahr brachte mit 67.000 Besuchern das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten. Pro Jahr kommen 170.000 Menschen zur Dokumentation Obersalzberg. Die Dokumentation Obersalzberg ist ein vom Institut für Zeitgeschichte im Auftrag des Freistaats Bayern konzipierter und betreuter Lern- und Erinnerungsort.


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Das NS-Dokumentationszentrum Obersalzberg meldet einen Besucherrekord


Sie bietet am historischen Ort die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des Obersalzbergs und der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Der Obersalzberg war seit 1923 Hitlers Feriendomizil und wurde nach 1933 zum zweiten Regierungssitz neben Berlin ausgebaut.

Link:

Publiziert am 13.07.2017
http://salzburg.orf.at/news/stories/2854577/
 

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NS-Dokumentationszentrum wird dreimal so groß

Das NS-Dokumentationszentrum am Obersalzberg in Berchtesgaden im benachbarten Bayern soll bis 2020 fast doppelt so groß werden wie bisher. Rund 20 Millionen Euro nimmt der Freistaat Bayern dafür in die Hand.

Bisher umfasst das NS-Dokumentationszentrum auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden rund 350 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Künftig soll die Fläche mit rund 1000 Quadratmetern fast dreimal so groß sein. Dabei werden auch neue multimediale Formen der Präsentation genutzt.


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Archivaufnahme von Adolf Hitler mit Hermann Göring im Berghof auf dem Obersalzberg bei Berchtesgaden

Dadurch soll man hinter die Kulissen der Schreckensherrschaft der Nazis blicken zu können, sagt Sven Keller, der neue Leiter des Dokumentationszentrums: „Wenn man etwa daran denkt, wie Hitler hier am Berghof Scharen von Kindern die Hände geschüttelt hat- solche Szenen wird man sich dann an einem Medientisch anschauen können. Das Ziel ist, dass die Besucher Propaganda aktiv dekonstruieren und verstehen können“.

Multimedialität hat ihre Grenzen
Daneben soll mit klassischen Mitteln wie Fotos, Texten und 350 Exponaten das neue Leitmotiv der Ausstellung „Idyll und Verbrechen“ herausgearbeitet werden. Denn allzu viel multimedialer Unterstützung etwa durch Virtual-Reality steht man bei diesem Thema kritisch gegenüber: „Was nicht in Frage kommt, ist etwa ein dreidimensionales Modell des Berghofs. So etwas fänden wir doch problematisch“.


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Jedes Jahr besuchen Zehntausende das Dokumentationszentrum, hier etwa die ehemalige Bunkeranlage

Jährlich steigende Besucherzahlen
Ausgebaut wird das Zentrum am Obersalzberg vor allem auch wegen der steigenden Besucherzahlen. Als das Dokumentationszentrum vor rund 20 Jahren eröffnete hat man mit 30.000 Besuchern pro Jahr gerechnet. Mittlerweile strömen 170.000 Menschen pro Jahr durch die Ausstellung, nach der Neueröffnung rechnet man mit 200.000.

Links:
Publiziert am 25.05.2018
http://salzburg.orf.at/news/stories/2914721/
 
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