Schutzbauwerk in Eisenach

SuR

... wie immer keine Zeit ...
Mitarbeiter
#21
Ja, schon. Aber erst kommt immer das Säbelrasseln (der Agressor muss sich ja auch erst mal sammeln), und dann der Erstschlag.

Das kann locker ein paar Monate dauern. Und während der Zeit kann man ganz gemütlich die Platten hochkant stellen.
 
#22
Dies ist die betreffende Schule, die 2.Grundschule Eisenach am Petersberg. Zu DDR-Zeiten war das die 4.Polytechnische Oberschule Eisenach (POS). Ich war einer der der ersten Schüler dort und hatte die Sache mit dem Luftschutz im Kopf. Bei der Befragung einer Lehrerin, die auch damals hier tätig war, zeigte sich, das die das Thema ganz selbstverständlich kannten. Ich denke, das irgendwelche Unterlagen irgendwo herumgeistern.
 

Anhänge

#29
Vor den Fotoaufnahmen habe ich in der Schule meines Sohnes natürlich um Erlaubnis gefragt.

Alle weiteren Anbauten, welche im Bild fehlen, wurden in den letzten Jahren entfernt.

So, lasst uns spekulieren.
 
J

jensdd

Guest
#30
Interessante Bilder!! Das vierte Foto (Treppe) sieht aus wie ein Kiesdruckwellendämpfer. Also sollte irgendwo eine Belüftungsanlage dahinter (gewesen) sein.

Gruß
Jens
 
G

gaxdd

Guest
#31
Seat-Henning hat geschrieben:
Hier sieht man die Betonplatten. Jeder Gebäudeflügel weisst eine solche Betonplattenschräge auf. Die beiden anderen Hausseiten sind im Kellerbereich unter der Erdlinie.
Hallo,


laut meinem Kenntnisstand war vorgesehen im Einsatzfall die Fenster am Graben mit Blechplatten bzw. Betonplatten zu verschliessen und dann sollte der Graben mit Erde oder Sand verfuellt werden, so dass wenigstens etwas Schutz dagewesen waere.
Der Notausgang muesste irgendwo auf dem Schulhof dann enden. Ich kenne in Erfurt selbst 2 Schulen, die ebenso gebaut wurden.

Die gleiche Methode hatte man angewendet bei dem SBW300, der hier am Anfang des Beitrages zu finden ist, dort waere auch das grosse Tor mit Erde oder Sand zugeschuettet worden und nur ueber die beiden Schluesen waere man dann in den Bunker gelangt.


Gruss
GAX
 
#32
Der Notausgang endete auf dem Schulhof, wurde allerdings abgetragen.
Ich will mal versuchen, ob es irgendwo unterlagen dazu gibt. Die müsste es geben, weil in den 1990er Jahren der Notausgang verschwand und die anderen Gänge mit Erdreich verschlosssen wurden.
 
#33
Schwesternschule in Nordhausen

Jap, im Südharzkrankenhaus gibt es eine Schwesternschule aun in der Bauart und ich hab mich mit jemanden unterhalten und der hat mir auch gesagt das im notfall diese betonplatten vor die kellerfenster aufgestellt wurden um wenigstens ein bissl schutz zu bieten.

mfg

hullehulle
 
#34
Ich krame das Thema nochmal heraus da ich dazu ne Menge sagen kann,
Ich war selber in der dortigen Schule, allerdings hieß Sie da schon 4. POS
also so um 1988 ca. Der Bunker dieser Schule war mit den Bunkeranlagen
der alten Petersbergbrauerei verbunden, die sich genau 50m gegenüber
der Schule befindet, heute ist dort eine Tiefgarage und obendrauf stehen
Neubaublocks. Zu meiner Zeit damals konnte mann die Brauereikeller noch
gut betreten wir waren da etliche Stockwerke tief, es war ein recht
großes System. Es führte auch ein Gang direkt zur Schule.
Heute kommt man über eine gewiße Stelle in der Umgebung noch in die
alten Brauereikeller, mann kann leider nur noch 2 Etagen tief gehen und
landet in riesigen Hallen, die leider nicht mehr möglich sind zu durchqueren,
da beim Bau des Neubaublockes 2 Etagen verfüllt wurden sind um die
Standhaftigkeit des Blockes zu gewähren.
Zu der Zeit als der Block noch nicht da stand, waren wir ca. 5 Etagen
tief und es ging noch sehr viel tiefer, da wir aber noch sehr jung waren,
glaub so 12 oder 13 haben wir uns nicht tiefer getraut. ( Ich bereue es bis
heute nicht weiter gegangen zu sein ). Fest steht jeden fals mit Sicherheit
das der Schulbunker mit diesen Brauerei System verbunden war.
 
#35
Wartburgstadt hat geschrieben:
Ich krame das Thema nochmal heraus da ich dazu ne Menge sagen kann,
Ich war selber in der dortigen Schule, allerdings hieß Sie da schon 4. POS
also so um 1988 ca. Der Bunker dieser Schule war mit den Bunkeranlagen
der alten Petersbergbrauerei verbunden, die sich genau 50m gegenüber
der Schule befindet, heute ist dort eine Tiefgarage und obendrauf stehen
Neubaublocks. Zu meiner Zeit damals konnte mann die Brauereikeller noch
gut betreten wir waren da etliche Stockwerke tief, es war ein recht
großes System. Es führte auch ein Gang direkt zur Schule.
Heute kommt man über eine gewiße Stelle in der Umgebung noch in die
alten Brauereikeller, mann kann leider nur noch 2 Etagen tief gehen und
landet in riesigen Hallen, die leider nicht mehr möglich sind zu durchqueren,
da beim Bau des Neubaublockes 2 Etagen verfüllt wurden sind um die
Standhaftigkeit des Blockes zu gewähren.
Zu der Zeit als der Block noch nicht da stand, waren wir ca. 5 Etagen
tief und es ging noch sehr viel tiefer, da wir aber noch sehr jung waren,
glaub so 12 oder 13 haben wir uns nicht tiefer getraut. ( Ich bereue es bis
heute nicht weiter gegangen zu sein ). Fest steht jeden fals mit Sicherheit
das der Schulbunker mit diesen Brauerei System verbunden war.
Die Gänge sind ja von Schulseite hin verfüllt. Allerdings, bei den starken Regenfällen vor einigen Wochen kam es zu Wasseraustritt.
 
#36
gaxdd hat geschrieben:
bei dem SBW300, der hier am Anfang des Beitrages zu finden ist
nachträglich danke gaxdd. Nachdem ich mich mit Ausstattung und Vergleichsbildern des Typs beschäftigt habe, erübrigt sich auch meine anfangs gestellte Frage. Das große Blechrohr gehört doch zum Belüftungssystem, die Trasse ist eine andere Sache. Die Theorie in einem anderen Forum, daß der SBW300 in Verbindung mit Altneubauten mit Spitzdach zu finden ist, bestätigt sich auch in dem Fall. Standort ist zwischen Kasseler und Pieck-Straße, neben der Schule.
 
O

Opelix

Guest
#37
=EDGE-Henning;39294]
Vor Jahren erhielt ich die Auskunft, der Bunker am Wartenberg wäre noch "offiziell" in Evakuierungsplänen (Sofern es die gibt?) z.B. für das Krankenhaus gedacht?

Dieser Bunker wurde gerade freigelegt, habe ich vor Tagen gesehen.
Offenbar soll da ein Wohnhaus drauf.

Grüsse Opelix
 
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