Ich habe in der letzten Zeit einige Erdbeben live mitbekommen (Wr. Neustadt/Neunkirchen).
So von meinem Gefühl her denke ich, ist nicht nur die Stärke (Magnitude) kritisch, sondern die Dauer und die Art.
Beim letzten mit 2,9 bekam das Haus einen kurzen seitlichen Schlag ab, der jedoch völlig ohne Auswirkung blieb.
Auch bei dem mit 4,4 war es ähnlich.
Hingegen war eines mit 1,9 stärker fühlbar, weil es irgendwie von unten kam.

Alle waren eigentlich harmlos, weil sehr kurz.
Wenn man sich aber vorstellt, dass ein Erdbeben länger dauert, so ca. 30 sec., dann wird ein Gebäude diese Kräfte nicht so leicht absorbieren können.

In unseren Breiten baut man die normalen Häuser ja traditionell mit Ziegel, alle in Reih und Glied - ohne Stahlbewehrung.
z.B. in Rumänien (zumindest in den Gebieten wo ich war) ist es Vorschrift, die Häuser mit vertikaler Stahlbewehrung zu bauen - man sieht ja diese Häuser auf der Straße, wie sie gebaut wurden weil sehr viele unverputzt sind.
Diese Stahlbewehrungen sollen dann die Erdstöße elastisch abfangen, im Gegensatz zur starren Mörtel/Ziegelkonstruktion.
Allerdings haben diese Stahlbewehrungen sehr schlechte Wärme-Dämmwerte.

Hier gibt es einen guten Bericht (Statiker über Erdbeben).
Dort steht auch als Kommentar: Die Wiener Gefechtstürme überstünden auch ein Beben der Stärke 9.8
 

josef

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Tirol: Erdbeben im Raum Landeck deutlich spürbar
Freitagvormittag hat im Raum Landeck die Erde gebebt. Nach Angaben des Erdbebendienstes der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hatte das Beben eine Magnitude von 2,7.
Online seit heute, 10.35 Uhr
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Das Beben ereignete sich nach Informationen des Erdbebendienstes um 10.04 Uhr nordöstlich von Landeck. Es sei im Raum Landeck deutlich wahrgenommen worden. Schäden an Gebäuden sind keine bekannt und bei dieser Stärke nicht zu erwarten, wie es heißt.
Der Erdbebendienst bat, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.
21.01.2022, red, tirol.ORF.at
 

josef

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Wieder Erdbeben im Mühlviertel
Erneut hat am Montagnachmittag im Mühlviertel die Erde gebebt. Wenn auch „nur“ die Stärke 2,3 auf der zwölfteiligen Skala erreicht wurde, hätten es viele Oberösterreicher und Oberösterreicherinnen gespürt, hieß es.
Online seit heute, 18.11 Uhr
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Von einem weiteren spürbaren Erdbeben nordöstlich von Aschach an der Donau spricht die diensthabende Seismologin der der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Das Beben mit der Stärke 2,3 gilt nach der zwölfteiligen, internationalen Skala als leichtes Beben. Trotzdem sei es deutlich von der Bevölkerung wahrgenommen worden, so der Erdbebendienst Österreich.

Viertes Beben innerhalb von zehn Tagen
Es war das vierte – und schwächste – Erdbeben in dieser Region innerhalb von zehn Tagen gewesen. Auch die vorangegangenen drei Erdbeben wurden im Mühlviertel registriert. Viele Menschen sind besorgt und fragen sich, ob es weitere Beben geben wird. Experten geben Entwarnung, obwohl durchaus noch weitere kommen können. Mehr in Erdbeben halten sich in OÖ in Grenzen (ooe.ORF.at).
24.01.2022, red, ooe.ORF.at
Wieder Erdbeben im Mühlviertel
 

josef

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Erdbeben der Magnitude 2,4 im Raum Wiener Neustadt
Die Erschütterungen wurden laut Zamg zum Teil deutlich verspürt. Es wurden erwartungsgemäß aber keine Schäden gemeldet

6. Februar 2022


Symbolbild.
Foto: APA/ROBERT JAEGER

Wiener Neustadt – Im Raum Wiener Neustadt hat sich am Sonntag in den frühen Morgenstunden ein Erdbeben der Magnitude 2.4 ereignet. Die Erschütterungen um 2.25 Uhr wurden in der Stadt "zum Teil deutlich verspürt", teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien mit. Schäden an Gebäuden seien nicht gemeldet worden und bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten.
(APA, 6.2.2022)
Erdbeben der Magnitude 2,4 im Raum Wiener Neustadt
 

josef

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Wieder im Raum Wiener Neustadt...
Leichtes Erdbeben im Raum Wiener Neustadt
Ein leichtes Erdbeben hat sich Mittwochabend im südöstlichen Niederösterreich ereignet.
Bereits am Sonntag hat im Raum Wiener Neustadt die Erde gebebt. Schäden wurden keine gemeldet

Schäden sind im Raum Wiener Neustadt keine zu erwarten. (Symbolbild)
Foto: Jakob Pallinger

Das Beben der Stärke 2,2 ereignete sich laut dem Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) um 21.29 Uhr im Raum Wiener Neustadt und wurde dort zum Teil deutlich gespürt. Schäden an Gebäuden wurden nicht gemeldet und sind bei dieser Stärke laut ZAMG auch nicht zu erwarten.


Erdbeben der Stärke 4,3 in Norditalien
Auch in norditalienischen Region Emilia Romagna ereigneten sich Mittwochabend zwei Erdbeben der Stärke 4,0 und 4,3. Nach Angaben des Erdbebendiensts INGV lag das Epizentrum nahe der Ortschaft Bagnolo in Piano in der Provinz Reggio Emilia. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor, das Beben war aber deutlich zu spüren.
Eine Aufführung zu Ehren der Opernsängerin Mirella Freni im Theater der Stadt Modena wurde nach dem Erdbeben unterbrochen. Die Künstler und die Zuschauer verließen den Saal, berichteten Medien. Die Region Emilia Romagna, zu der Reggio Emilia und Modena gehören, war 2012 von schweren Beben erschüttert worden, bei denen 27 Menschen ums Leben kamen.

Ein Beben der Stärke 4,4 auf der Richterskala hatte im Dezember die norditalienische Provinz Bergamo erschüttert. Es wurde in der gesamten Lombardei wahrgenommen.
(APA, red, 9.2.2022)
Leichtes Erdbeben im Raum Wiener Neustadt
 

josef

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Raum Wiener Neustadt - ungewöhnliche Häufung von Erdbeben
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Im Raum Wiener Neustadt hat es in den vergangenen Wochen regelmäßig kleine Erdbeben gegeben. Laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) handelt es sich durchaus um eine sehr ungewöhnliche Häufung. Zuletzt bebte die Erde erst Dienstagfrüh.
Online seit heute, 5.15 Uhr (Update: 9.12 Uhr)
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Seit Mitte Jänner wurden in Niederösterreich 320 Erdbeben gemessen. In den meisten Fällen sind sie von der Bevölkerung nicht zu spüren, sondern nur mit Spezialgeräten registrierbar. Immerhin sieben Beben seit 19. Jänner wurden von der Bevölkerung aber doch wahrgenommen. Zuletzt bebte die Erde im Raum Wiener Neustadt in der Nacht auf Dienstag, um 3.48 Uhr. Die Magnitude lag bei 2,1. Die Erschütterungen wurden schwach wahrgenommen.

Laut der Seismologin Rita Meurers von der ZAMG stelle man derzeit eine sehr ungewöhnliche Häufung von Erdbeben im Raum Wiener Neustadt fest. „Das kennen wir sonst eher aus Tirol. Tatsächlich gibt es im südlichen Niederösterreich gerade sehr viele, sehr schwache Erdbeben,“ erklärt Meurers. Die Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von einem Schwarm. Dabei kommt es zu einer stufenweisen Freisetzung von Energie.

Wiener Becken ist typisches Erdbebengebiet
Im Wiener Becken ist die Erde immer wieder aktiv. Es handle sich um ein typisches Erdbebengebiet, erklärt die Seismologin. In der jüngeren Vergangenheit gab es aber kaum Schäden. Erdbeben, die größere Schäden verursachten, wurden zuletzt im 17. und 18. Jahrhundert verzeichnet. Im Jänner 1972 etwa lag bei einem Erdbeben der Stärke 4,1 das Epizentrum in Wiener Neustadt. Damals gab es leichte Schäden an Gebäuden.
ZAMG
Im Jahr 2021 gab es besonders viele Erdbeben in Niederösterreich. Auch derzeit spricht man bei der ZAMG von einer „ungewöhnlichen Häufung“.

Besonders viele Erdbeben 2021
Eine interessante Beobachtung machten die Expertinnen und Experten der ZAMG im Vorjahr. Im März und April 2021 ereignete sich eine Serie von Erdbeben in Niederösterreich. Im gesamten Jahr wurden 35 spürbare Erdbeben registriert. „Das ist wirklich viel und außergewöhnlich,“ sagt Seismologin Rita Meurers. Ende März sorgte ein Beben im Raum Neunkirchen mit der Stärke 4,7 für Aufsehen – mehr dazu in Erdbeben: „Habe so etwas noch nie erlebt“ (noe.ORF.at; 31.3.2021). Damals wurden einzelne kleinere Schäden an Gebäuden gemeldet.
15.02.2022, Claudia Schubert, noe.ORF.at
Ungewöhnliche Häufung von Erdbeben
 

josef

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Leichtes Erdbeben im Raum St.Johann (Pongau)
Im Raum St. Johann (Pongau) hat Freitagabend die Erde gebebt. Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik sind gegen 22.18 Uhr Erdstöße der Magnitude 3,3 registriert worden.
Online seit heute, 8.45 Uhr
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Bei dieser Magnitude kann es laut Experten zu leichten Schäden kommen. Aus der Bevölkerung wurde unter anderem ein Grollen des Untergrundes gemeldet sowie das Klirren von Gläsern gemeldet.


Beim Landesfeuerwehrverband seien allerdings keine Notrufe eingegangen – dort habe es weder Einsätze noch Schadensmeldungen gegeben, heißt es.
26.02.2022, red, salzburg.ORF.at
Leichtes Erdbeben im Raum St.Johann
 

josef

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EPIZENTRUM BEI ARBESBACH
Erdbeben der Magnitude 2,5 im Waldviertel
Im Waldviertel ist am Sonntag, 13.03.2022, um 22.27 Uhr nach Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ein Erdbeben der Magnitude 2,5 registriert worden. Das Epizentrum lag etwa drei Kilometer südlich von Arbesbach (Bezirk Zwettl).
Schäden an Gebäuden seien bei dieser Stärke nicht zu erwarten, wurde in einer Aussendung betont.
"Die Erschütterungen des Bebens könnten im dünn besiedelten Epizentralbereich schwach bis deutlich verspürt worden sein", hieß es jedoch. Wahrnehmungsmeldungen aus der Bevölkerung lagen zunächst aber nicht vor.

Erdbeben der Magnitude 2,5 im Waldviertel
 

josef

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Vorarlberg: Leichtes, aber spürbares Erdbeben in Schruns
Am Donnerstagmorgen hat es kurz vor 5.30 Uhr im Raum Schruns ein leichtes Erdbeben gegeben, berichtet die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Aufgrund der geringen Tiefe war es deutlich spürbar.
Online seit heute, 8.04 Uhr
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Um 5.27 Uhr ereignete sich am Donnerstagmorgen im Raum Schruns, Vorarlberg, ein leichtes Erdbeben der Stufe 1,8. Es konnte wegen der geringen Herdtiefe im Gebiet des Epizentrums deutlich wahrgenommen werden. Schäden an Gebäuden sind laut ZAMG bei dieser Stärke nicht zu erwarten.

Der Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) bittet die Bevölkerung, Wahrnehmungen zu melden. Dazu kann man einfach das Onlineformular auf ihrer Homepage ausfüllen. Alternativ kann man die Beobachtungen auch schriftlich formuliert per Post (ZAMG, Hohe Warte 38, 1190 Wien) schicken.
24.01.2022, red, vorarlberg.ORF.at
Leichtes, aber spürbares Erdbeben in Schruns
 

josef

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Tirol: Leichtes Erdbeben im Pitztal
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In Jerzens im Pitztal hat sich Donnerstagnachmittag ein leichtes Erdbeben der Stärke 2,4 ereignet. Der Erdstoß sei um 17.52 Uhr von mehreren Menschen deutlich verspürt worden, teilte der Erdbebendienst der ZAMG in einer Aussendung mit.
Online seit heute, 10.49 Uhr
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Wegen seiner geringen Herdtiefe von etwa drei Kilometern wurde das Beben von der Bevölkerung lokal sehr deutlich wahrgenommen, teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit. Leichte Gebäudeschäden wie Haarrisse im Verputz seien bei einem Beben dieser Stärke nicht auszuschließen.

Der Erdbebendienst ersucht um Mitteilungen zu den Auswirkungen des Erdbebens über seine Homepage.
15.04.2022, red, tirol.ORF.at
Leichtes Erdbeben im Pitztal
 

josef

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Vor 50 Jahren, am 16. April 1972, wurde bei Seebenstein (Bezirk Neunkirchen) eines der stärksten heimischen Beben registriert

Stärke von 5,3: Großes Erdbeben jährt sich. Erdstöße in ähnlicher Stärke seien auch in Zukunft möglich, warnt die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.
Online seit heute, 7.21 Uhr
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Das Beben bei Seebenstein 1972 hatte eine Magnitude von 5,3 auf der Richterskala. Damit war es mehr als 500 Kilometer weit zu spüren – auch in Deutschland, der damaligen Tschechoslowakei sowie Ungarn. In Österreich gab es zahlreiche Gebäudeschäden.
Um 11.10 Uhr seien damals Tausende Österreicher in Schrecken geraten, „als in ihren Wohnungen Wände schwankten, Türen aufsprangen, Fenster klirrten, Luster zu schwingen begannen und Bücher und andere Gegenstände von Kästen und Regalen fielen“, berichtete die Austria Presse Agentur (APA) am selben Tag.


ORF
Auch in Wien kam es damals zu Schäden

„Mit Ausnahme einer Verletzten, die in einer Kirche in Wien-Döbling von den etwas in Panik geratenen Gläubigen niedergerannt wurde, kam es glücklicherweise, soweit bekannt, zu keinen Personenschäden, der Sachschaden ist hingegen beträchtlich. In den östlichen Bundesländern stürzten zahlreiche Rauchfänge ein, es bröckelten Mauerstücke von den Fassaden ab und beschädigten dabei teilweise abgestellte Personenkraftwagen. In den Wänden vieler Häuser traten Risse auf, auf Kirchtürmen wurden Kreuze aus ihrer Verankerung gerissen. Schwer betroffen wurde die Pfarrkirche von Seebenstein in Niederösterreich, die teilweise einstürzte. Verschiedentlich fiel die Stromversorgung vorübergehend aus“, hieß es im Bericht der APA.

1.500 Meldungen an die ZAMG
„Dieses Erdbeben zählt mit den Beben von Schwadorf (Bezirk Bruck an der Leitha) 1927 und Namlos (Tirol) 1930 zu den stärksten in Österreich im 20. Jahrhundert“, sagt Maria-Theresia Apoloner, Seismologin an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), heute. Die Epizentralintensität, welche die Auswirkungen des Bebens beschreibt, lag bei sieben bis acht Grad, was teils schwere Gebäudeschäden bedeutet. Selbst im mehr als 60 Kilometer entfernten Wien kam es zu Schäden. In den folgenden Tagen erreichten mehr als 1.500 Meldungen die ZAMG.


Ingrid und Wilhelm Milik
In vielen Orten Ostösterreichs wurden 1972 Gebäude beschädigt

Dem Haupt- folgten ein Nachbeben mit einer Magnitude von 4,0 sowie etwa zehn weitere spürbare Nachbeben mit einer Magnitude über 2,0. Zusätzlich konnten etliche schwächere Erschütterungen an der Messstation in Wien registriert werden. Auf der Hohen Warte waren die Erschütterungen des Hauptbebens derart stark, dass ein Seismograph die Schreibnadel abwarf. Ein anderer versetzte diese um einige Zentimeter.
In Wien musste die Feuerwehr mehr als 400 Mal ausrücken, um etwa eingestürzte Kamine und herabgefallene Dachziegel zu beseitigen oder Häuser als sicher zu erklären. Besonders betroffen waren der zweite, der neunte und der 20. Bezirk. An der Universität stürzten 20 Meter der Balustrade herab. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, da es Sonntag und dementsprechend ruhig war.


Josef Wagner

Prognose weiterhin kaum möglich
„Auch in Zukunft kann es in Österreich zu ähnlich starken Beben wie 1972 kommen“, sagte Apoloner. Beispielsweise gab es 2021 zwei Beben um die Magnitude 4,5 bei Neunkirchen. Sie waren etwa 30-mal weniger energiereich als das Beben bei Seebenstein 1972 und betrafen daher einen wesentlich kleinerer Bereich – mehr dazu in 2021: Außergewöhnlich viele starke Erdbeben (noe.ORF.at; 30.12.2021).

Auch heute ist es technisch nicht möglich, das nächste Beben zu prognostizieren. Die Spannungen im Boden bauen sich über Jahrzehnte und Jahrhunderte auf und entladen sich in einem kurzen Moment, der nicht vorhersagbar ist.

Die ZAMG arbeitet aber an sehr kurzfristigen Warnungen. So könnten etwa bei der ersten gemessenen Welle eines Erdbebens, die noch keinen Schaden anrichtet, automatisch Kraftwerke abgeschaltet oder Brücken per Ampel gesperrt werden. Die Vorlaufzeit beträgt nur Sekunden, kann aber helfen, Schäden zu reduzieren. Langfristig und als Gesellschaft sei es wichtig, die Erdbebengefährdung in Baunormen zu berücksichtigen, damit im Fall des Falles weniger Schäden auftreten.
16.04.2022, red, noe.ORF.at/Agenturen

noe.ORF.at
 
Vor 50 Jahren, am 16. April 1972, wurde bei Seebenstein (Bezirk Neunkirchen) eines der stärksten heimischen Beben registriert
Ja, genau.
Rannten damals aus dem schwankendem Haus (mit Holztramdecken, Baujahr 1898) und wurden fast von den herabstürzenden Dachziegeln erwischt.
Viele Häuser der Umgebung hatten Probleme mit kaputten Rauchfängen und einige Familien übernachteten in Garagen oder ähnlich stabileren Objekten.
 
Ja, genau.
Rannten damals aus dem schwankendem Haus (mit Holztramdecken, Baujahr 1898) und wurden fast von den herabstürzenden Dachziegeln erwischt.
Viele Häuser der Umgebung hatten Probleme mit kaputten Rauchfängen und einige Familien übernachteten in Garagen oder ähnlich stabileren Objekten.
Oh.. da dürften wir anscheinend nicht weit auseinander gewesen sein.. Da 1971er und ich hab das live in Wr. Neustadt bei meinen Großeltern erlebt. Und das ist mir noch immer in Erinnerung als die ganzen Zierteller von meiner Oma runtergekommen sind. Manche Sachen merkt man sich wirklich. Auch als echt kleines Kind.
 

Geist

Worte im Dunkel
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Erdbeben im Raum Leoben

In der Obersteiermark hat Freitagnachmittag die Erde kurz gebebt. Das Beben ereignete sich im Tragößtal nördlich von Leoben, teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit.

Immer wieder kommt es in der Obersteiermark zu kleineren Erdbeben. Die Erdstöße diesmal – um exakt 15.32 Uhr – erreichten laut ZAMG auf der Skala eine Magnitude von 2,6.

Keine Schäden zu erwarten

Schäden seien bei dieser Stärke eher nicht zu erwarten, so die Experten, der Erdbebendienst ersucht die Bevölkerung aber um Rückmeldung über mögliche Auswirkungen. Dies kann über das Webformular, die App „QuakeWatch Austria“ oder per Post an den Erdbebendienst der ZAMG, Hohe Warte 38, 1190 Wien geschickt werden – das Porto zahlt der Empfänger.

red, steiermark.ORF.at/Agenturen
Quelle: Erdbeben im Raum Leoben
 

josef

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Erdbeben in Bosnien-Herzegowina: Eine Tote, mehrere Verletzte.
Das Erdbeben um 23:07 Uhr konnte auch in Österreich leicht gespürt werden

Online seit heute, 0.42 Uhr
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Etwa 40 Kilometer südlich von Mostar in Bosnien-Herzegowina hat in der Nacht die Erde gebebt. Die Magnitude betrug nach Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) 5,7. Eine 28-jährige Frau wurde getötet
und weitere Menschen verletzt.

Das Erdbeben um 23:07 Uhr konnte auch in Österreich leicht gespürt werden, hieß es in einer Aussendung der ZAMG in der Nacht auf heute. Bei dieser Stärke sei vor allem ein langsames Schwanken in höheren Stockwerken merkbar. Dazu gebe es eine Meldung aus einem Hochhaus in Linz.
Bei einem Beben dieser Magnitude könne es zu Schäden an Gebäuden in der betroffenen Region kommen, teilte die ZAMG mit. Das direkte Gebiete des Epizentrums in Bosnien-Herzegowina sei jedoch nur sehr dünn besiedelt.

Der Erdbebendienst ersucht die Bevölkerung um Rückmeldung via Web-Formular, der App QuakeWatch Austria oder per Post.

Erdbeben auch in der Obersteiermark
In der Obersteiermark hat gestern die Erde kurz gebebt. Das Beben ereignete sich im Tragößtal nördlich von Leoben, teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit.
Mehr dazu in steiermark.ORF.at
23.04.2022, red, ORF.at/Agenturen
Erdbeben in Bosnien-Herzegowina: Eine Tote, mehrere Verletzte
 

josef

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Lechtal - Tirol: Leichtes Erdbeben bei Holzgau
Im Raum Holzgau im Lechtal hat Mittwochmittag die Erde gebebt. Die Erdstöße erreichten eine Magnitude von 2,8 und wurden von einigen Personen schwach verspürt, teilte der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit.

Online seit heute, 14.49 Uhr
Das Beben ereignete sich 11.48 Uhr. Schäden an Gebäuden seien keine bekannt und bei dieser Stärke nicht zu erwarten, teilte die ZAMG mit.

Der Erdbebendienst bat, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.
04.05.2022, red, tirol.ORF.at/Agenturen
Lechtal: leichtes Erdbeben bei Holzgau
 

josef

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Leichtes Erdbeben im Mühlviertel
Schon wieder hat es ein leichtes Erdbeben in Oberösterreich gegeben. In St. Gotthard im Mühlkreis hat Montagabend die Erde mit einer Stärke von 1,3 gebebt, so die ZAMG.
Online seit heute, 10.20 Uhr
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Es sei im Epizentrum deutlich wahrgenommen worden. Schäden an Gebäuden waren keine bekannt und bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten.

Rückmeldungen erbeten
Der Erdbebendienst bat die Bevölkerung um Rückmeldungen zu dem Beben – über die App QuakeWatch Austria, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien.
31.05.2022, red, ooe.ORF.at/Agenturen
Link:
Leichtes Erdbeben im Mühlviertel
 
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